Donnerstag, 27. März 2014

Ei Gude!

Bevor es auf frankfodderisch aber "Herzlich Willkommen" hieß, musste ich aus Düsseldorf ziehen und den Stress, den das mit sich brachte fasst das Bild hier oben ganz gut zusammen. So hauste ich gut über eine Woche - die letzte Woche - in Düsseldorf.

Ich hatte Sorge, dass alles in den angemieteten Transporter passte, aber es funktionierte und es gab sogar noch Luft. Mit einiger Verspätung ging es dann los Richtung Südhessen. Umzüge empfand ich schon immer als stressig und beängstigend; ich hasse Veränderungen. Ich mag zwar spontan und ein gutes Stück flexibel sein/erscheinen (mein Lebenslauf: Wendland > Kassel > Düsseldorf > Frankfurt), aber ich schätze es sehr, wenn etwas langfristig stabil und sicher ist, sich dadurch ein gefestigtes Netz mit solider Umwelt ergibt und es einfach "läuft". 

Nichtsdestotrotz gestaltet sich mein Leben - ich bin weit über 20 - noch immer wankelmütig, unsicher und sprunghaft. Aber nuja, kann nur besser werden!

Zum Thema: Das was oben im Bild alles zu sehen ist, passte in NRW in die ca. 38m² Wohnung. Hier in Hessen habe ich 8m² weniger, dafür aber einen geräumigen keller, in dem einiges unterkam. Die Wohnung als solche ist ähnlich schick, wenn auch unvorteilhafter geschnitten, wenn man nicht nur Bett und Schreibtisch hat, sodass schon eingies an Ideenreichtum erforderlich war. An dieser Stelle noch einmal ein sehr herzliches und wertschätzendes Danke an all meine Helfer ♥


Wie bereits angesprochen mag ich es geordnet (nicht unbedingt sauber, aber eben geordnet), weshalb ich ziemlich zügig meine neue Bleibe etwas hauslicher gestalten/einrichten wollte, weshalb ich das meiste nach 24h erledigt hatte. Danach kümmerte ich mich um die nötigen Amtgänge und stellte fest, dass ich zwar in einer Großstadt beanschriftet bin, der Stadtteil an sich aber das totale Dorf ist. Lebensmittelläden so rar, wie ich es bisher nicht kannte und Postbotinnen, die sich persönlich vorstellen und dich am nächsten tag auf dem marktplatz namentlich begrüßen. Irgendwie ja süß und ein tolles Gefühl, gleich so "drin" zu sein aber die Lage ist echt gewöhnungsbedürftig.

Meine (einzige) Alternative war eine Wohnung, die ähnlich am Stadtrand lag, jedoch besser angebunden war. Dafür weniger modern und ausgestattet. So beschloss ich nach Möglichkeit lieber schicker zu wohnen und draußen mehr Weg zu haben, als kürzere Wege gehen zu müssen und dafür in meiner Wohnung total "abgeschnitten" zu sein. 

Im Grunde kann ich sehr grlücklich sein mit dem, was ich bis jetzt so erhalten und geschafft habe. Düsseldorfer Verhältnisse haben mich wahrlich verwöhnt. Ich stellte eben so bei diesem Umzug und Vorhaben fest, dass es durchaus Unterstützung für mich gibt, wasich sehr zu schätzen weiß und nie vergessen werde. 

Damit auf Wiederlesen.

P.S.: Ich habe einen (irgendwie unnötigen) Balkon!

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