Sonntag, 30. September 2012

Kind für einen Tag

Eigentlich bin ich jeden Tag ein Kind aber gestern durfte man das sein, ohne sich gleich besonders dämlich zu fühlen. Es war Pokéday in Oberhausen!
Ich hatte die Nacht zuvor lediglich drei Stunden geschlafen, fühlte mich jedoch erstaunlich frisch und so machte ich gegen elf Uhr morgens auf den Weg. In Oberhausen angekommen, musste ich erstmal 'nen Busfahrer fragen, ob der zum CentrO (Veranstaltungort) fährt. Nach einem Bussteigwechsel war ich innerhalb von fünf Minuten da. Ich verlief mich. Wieso sind die EInkaufszentren (modernen Urwälder) nur so verdammt groß. Mein Heimatort hätte da zwei Mal reingepasst!
Impressionen in Form einer schnieken Collage!

Nach zweimaligem durchqueren dieser Stadt in einem Gebäude fand ich einen Taschanplan und mit dem dann auch den McDonald's, an dem der Pokéday etwas beheimatet war. Neben dem Pokéday veranstalteten die dort auch eine Modeschau, bei der unter anderem Lena Gercke und Rebecca Mir zugegen waren. Demzufolge war das Haus rappelvoll. Nicht nur mit nerdigen Jungs/Teenager mit fettigen Haaren (ja, Klischee, stimmt partiell aber wirklich, auch hier), sondern auch mit pubertierenden Mädels. Ganz zu schweigen von dem generellen samstäglichen Hochbetrieb im Einzelhandel.

Als ich dann endlich vor der Bühne stand, versuchte ich zuerst das Event-Pikachu auf Level 100 mit Volttackle und Kugelblitz (mit festgesetztem Geschlecht auf weiblich) zu erhalten. Das ging jedoch noch nicht, wo auch schon einige Kleine voll den Stress schoben. Parallel wurde Keldeo verteilt, das hatte ich mir aber schon aus einem GameStop geholt. Dieses Jahr gab's also recht viel zu holen, nachdem es letztes Jahr auf dem Pokeday nur was für Fragon Quest gab. (Findet den Fehler.)

Die Schöange zum Anmelden für den Parcours, um ein Fanpaket zu bekommen, war monströs also beschloss ich, mich einfach im vorderen Viertel mit einzumischen. Klappte ganz gut. Ich wartete demnach keine Stunde oder mehr für den Zettel! Ich lief die sechs Stationen routiniert ab (waren ja auch beschaulich verteilt) und hatte nach zehn Minuten den parcours fertig. EIgentlich sollten die Schlüsselwörter, die man suchen musste, mit bloßen Auge schwer leserlich sein, allerdings hatten die anfangs wohl vergessen, es so einzurichten, weshalb's gut ging und erst die Menschen, die brav Schlange standen, später dieses Hindernis hatten. 

Meine Ausbeute inkl. der Parcourkarte
Bei der Abgabe des ausgefüllten Zettels mischte ich mich wieder in die vorderen Reihen. Ich wartete zehn Minuten auf mein T-Shirt, die Vorbebesteller-Giratina-Figur (Platin), Ein Bossterpack mit drei Karten, Platin-Edition-Stickern und einer Karte mit 'nem Code für den Pokédex 3D drauf (Boreos). Danach traf ich einen entfernt Bekannten und verlor in einem guten Kampf gegen diesen. Jedoch nicht zu Null (ich tötete zwei seiner hochgezüchteten Staller), was mir zur Befriedigung reicht. Ich bin devot. 

Es wurden immer mal wieder so kleine Quizrunden gespielt, wo man Silhouetten eraten musste, und als Oli P. mich dran nahm, brachte mir die Antowrt "Donphan" ein weiteres T-Shirt ein. Total schick gemacht aber leider nur in M, so hatte ich wenigstens etwas für meine leider verhinderte Freundin als Mitbringsel. Ich erhielt auch einen Milchshake-Gutschein für Mecces, den löste ich direkt ein! Dazu ein Plakatposter. Für meine privat ausgerichtete Pokémon Schwarz/Weiß 2 Releaseparty am 12. Oktober bin ich somit sehr gut (aus)gerüstet!

Abschließend seien die Moderatoren erwähnt. Oli Petszokat und Pete Dwojak verstanden es echt zu unterhalten. Sie amüsierten sich fortwährend über Michael Wendler, der am Abend in der gegenüberliegenden Arena ein Konzert spielte. Leider konnten sie keine der wenigen tausend Restkarten verlosen, es wäre ja fast ausverkauft. Tat mir zwar fast etwas Leid aber YOLO. Generell empfand ich die beiden als sympathisch und rücksichtsvoll. Vorurteile hin oder her, das haben die beiden echt gut gemacht. Pete maßregelte am Ende kleine Jungs, die einem 12-jährigen Mädchen ihren gewonnenen 3DS nicht gönnten und Oli P. sprach mit allen auf gleicher Ebene, fand ich sehr toll. Damit auf Wiederlesen! (Ich hoffe nächstes Jahr muss ich da nicht alleine hin ugu)

Samstag, 15. September 2012

Ein schwarzes Schaf.

Aufgrund meiner (öffentlichkeitsstiftenden) Tätigkeit bekam ich zwei Freikarten zum reisenden Zirkus "Universal Renz" an der Rheinwiese in Oberkassel. Ich musste allein gehen und verschenkte somit eine Karte aber zum Eigentlichen. 
Zelt in hässlicher Farbe. Innen drin stickig und mit Geruch nach Grünkohl!
Natürlich hatte ich vorher bedenken, in einen Zirkus zu gehen, in dem Tiere "zur Schau gestellt" werden. Im Zelt sitzend hatte ich dann auch ein leicht schlechtes Gewissen, sagte mir aber, dass ich da ja selbst keinen Cent unterstützend ausgab und ich zur Gewissensberuhigung später "negativ" bloggen könnte. Gedacht, getan. Das schlechte Gewissen wurde zuvor durch das Prospekt, das mir ein älterer Aktivist in die Hand drückte, verstärkt. Ein "animal public"-Flyer mit PETA-Inlay. 

Schlange stehend, nachdem ich meine Fraikarte stempeln ließ, hörte ich von leuten vor mir, ebenfalls mit Freikarten, dass das Freikontingent belegt sei und man nur noch lediglich gegen Aufpreis einen anderen Platz erhalten könne. Nach anschließender Unterredung mit diesen Leuten und einem Versuch mit meiner Karte reinzukommen, was ohne Probleme klappte, ging ich sozialistische Haut erneut nach draußen, um den besagten personen mitzuteilen, dass die doch eventuell bitte ihre Tickets abstempeln lassen müssten. Für mich war das eigentlich logisch, mit der Freikarte an die Kasse zu gehen. Falls es bei den beiden, widererwarten, dennoch nicht klappen sollte, habe ich denen, ebenso sozial, meine beiden 5€-Gutscheine gegeben, die ich damals dazu erhielt und nun ja nicht mehr brauchte. 

Im Zelt sitzend sagte eine der typisch nasalen Zirkusstimmen durch, dass man für Aufpreis auf einen besseren Platz wechseln könne; ganze vier mal sagte der das durch. Bis dann endlich das "Spektakel" begann. Die Passagen, in denen Pferde, Lamas, Kamele, Elefanten und Hunde im Kreis umhergescheucht (gepeitscht) wurde, fand ich persönlich langweilig und als denkender Mensch auch einfach verwerflich. Die Kinder vor mir freuten sich jedoch, ebenso wie über das Foto- (7€), Streichel- (3€) und Reitangebot (kostenlos).

Die Nummern der Artisten imponierten mir dahingehend umso mehr. Ich bereute ad-hoc in meiner Kasseler Zeit (ja, so lange her ;_;) nicht zum Zirkus Flic-Flac gegangen zu sein, der sich auf artistische Programme spezialisiert hat und Tiere gänzlich außen vor lässt. Die Trapetz-Nummer war grandios, das muss ich dem Laden lassen, respekt an die Leute. Abgeschlossen wurde die "Show" von erst zwei, dann drei und letztlich vier Motorädern, die in einer 5x5 Meter Kugel fuhren.

Ich führe das ganze mal nicht weiter, mir taten besonders die Pferde und Elefanten leid. Der Zirkus "hat" auch die älteste Elefantenkuh in einem Deutschen Zirkus. 42 Jahre ist das gute Tier alt und wurde natrülich dementsprechend vermarktet.. der Zirkusdirektor sprach selbstredend auch zur Mitte der "Show" über die Verteiler der Flyer vor dem Zirkus. Das seinen ja Betrüger, die nur aktiv würden, wenn das Wetter gut wäre. Ein Blick in vorherig verlinkte Artikel drehen den Spieß, respektive tut's Wikipedia und die dort angegebenen Quellen.

Schlussfolgernd: Es war mal interessant zu sehen, wie sich "Zirkus" gewandelt hat, beziehungsweise, was sich eben nicht geändert hat. Kinder sehen Tiere, die unterdrückt werden und unnatürliche Kunststücke vorführen.. als Kind nimmt man das nicht so wahr, aber wie Erwachsene so etwas gut finden können, verstehe ich nicht. Ich hätte kein geld dafür ausgegeben, und werde es später mit den eigenen Kindern auch nicht tun. Tiere hautnah gibt's auch in Wildparks oder ähnlichem. Und wie gesagt, die Aktionen der Menschen dort verdienen Hochachtung und sollten viel mehr im Mittelpunkt stehen. Damit auf Wiederlesen!

Freitag, 7. September 2012

Warten!

Ja, wie fange ich nach so eine langen und fast peinlich stillen Zeit am besten an? Ich habe irgendwie in letzter Zeit (mal wieder) keine großartigen Themen, für die ich Motivation finde, Buchstaben aneinander zu reihen. Ich werde jetzt hier auch mehr die "spannenderen" Bilder, die ich bereits tumblrte, darstellen und mit paar Worten versehen!

Kiesel aus Marzipan und Schoko!
Beginnen möchte ich mit den Benrather Rheinkieseln. Kennen gelernt habe ich diese Regionale Souvenirsüßigkeit durch meine Tätigkeit bei der Zeitung und eine Geschichte über eben besagte Regionale Souvenirs. Passend zum Sommerloch und der Ulaubssaison. War neben dem Benrather Schloss als immer wiederkehrendes Motiv eine echte Abwechslung und sind unvergleichlich köstlich. Wenn wer mal in Düsseldorf-Benrath sein sollte, der Laden der diese Stücke verkauft befindet sich am Marktplatz. Namen auf dem Etikett zu erlesen.

Ich blutete (dieses Mal) nicht!
Gestern. Abendbrotzeit. Ich kaufte mir am Mittag aus spontanem Verlangen eine Dose teure Maggi-Ravioli und dachte mir "habe ja endlich einen scheiß Dosenöffner, kann ich auch mal sprasam produzierte aber teuer verkaufte Nudeltaschen mampfen." Was ist? Ficken. Dosenöffner hinten rein und Dose blieb zu. Mit viel Gewalt und Hebelungen via Messer und Gabel kriegte ich die Dose aufgejagt und kam an die Nahrung. Wieso haben Menschenfutterdosen keine lustigen und praktischen Aufziehlaschen wie Tierfraß? Natürlich beschwerte ich mich deswegen bei Maggi via Facebook. Erhielt auch eine subtil mit Hohn versehene Antwort mit dem Hinweis, dass ich ja Nachbarn hätte fragen können? Ich hätte keinen Nerv abends wegen so etwas genervt zu werden, man kann ja auch einfach Kundenfreundlich sein und in Zukunft Laschen an die Dosen fertigen.

Man hat ja nie genug Ausweiskarten!
Da aller guten Dinge drei (und am besten menschenfreundlich und hilfsbereit) sind, weise ich am Ende einfach nochmal auf die gute Blutspende hin. Anfang Oktober ist in meinem Stadtteil wieder eine vom DRK und ich freue mich schond rauf. Letztes mal gab es ja ein riesen Malheur. Ich hatte zur Abwechslung keinen niedrigen Blutdruck und hätte nicht "mitpumpen" (also Hand auf, Hand zu, damit das Blut besser fließt) müssen, tat es trotzdem und drückte so die Nadel aus der Vene. Rest überlasse ich eurer Phantasie :3
Jedenfalls kurzum: geht Blutspenden, es gibt kostenlos essen und trinken und am Ende in kleines praktisches Geschenk sowie, zumindest in Düsseldorf, eine Tafel Schokolade ♥

Auf Wiederlesen!