Freitag, 22. Juni 2012

Ein Fluch, das was..

..uns zum Menschen macht. Ein Drängen der Empfindungen und Gedanken ohne Anschluss an eine Ordnung. Gesegnet sind die vielen anderen, die nicht im bett liegen und nicht wissen, was sie denken weil sie zu vieles denken. Denken gar nichts. Schlaf suchend von links nach rechts findet man immer wieder zum Ersehnten zurück; in gemächlicher Bescheidenheit zuhause essen, sprechen und genießen. Erkenntnisbestätigend ein erneuter Dreh und ein Strich mit dem Fingernagel über die Baumwolle reißt den mühsam in unruhe zusammengeflochtenen Gedankenfaden. Augen geöffnet und schutzlos auf dem Rückenliegend im Storm.

Der eine Entwicklung erzwingende Alltag überholte erneut und die leidliche Emotionalität schleift, Wortbalsam verzagend, von einer Stunde zur nächsten. Das Verhältnis von Selbst- zu Fremdleben ist unausgeglichen, das resultat Unwille und Erschöpfung. Früh aufstehen, um früh müde zusein, damit man früh aufstehen kann. Hoffend, beruhigenden Schlaf zu finden und Besseres zu sehen.

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