Sonntag, 24. Juni 2012

Entschuldigung,

 ich hab' da mal ein Problem. Ich frage mich schon seit längerem, wie man eine Balance findet, wie man ein Gleichgewicht erreicht. Beziehungsweise wie man es erreicht, dass man sich gedanklich weniger abmüht. In der Quintessenz verstehe ich das Leben nicht und stelle mir die Frage, warum ich keine Antwort finde. 

Ist es aufgrund meines Hintergrundes, der mich subversiv zwingt mehr zu geben als ich in mir habe? Vielleicht die Erfahrung, sich mehr anstrengen zu müssen, als nötig, damit etwas vorzeigbares dabei herumkommt? Mich plagt so schnell ein schlechtes Gewissen, dass selbst 30 Minuten Ablenkung Stress bedeuten und dennoch schiebe ich alles recht lang vor mich her. Infolge dessen zweifel ich, konzentriere mich nicht und verliere jedwedes Interesse. Einzig ein bitteres Müssen bleibt. Schlussendlich Resignation und dann den Zwiespalt, doch eigentlich mehr zu wollen (bzw. brauchen) aber am Können scheitert es dann.

Soviel ich auch noch nachdenke und mir dieses Problem bewusst wird.. ich komme auf keinen lösenden Nenner. Wenn, dann erlange ich kurzfristig Befriedigungen durch positive Suggestion, jedoch nicht mehr und jedes Mal musse ich die Erkenntnis, oder Erfahrung, neu hervorrufen wie machen. Es bricht mich an, es führt zu nichts und ich will nahezu alles nicht mehr. Klingt fatal aber ich hoffe nicht mal großartig, dass es (später) irgendwie besser wird, ich warte und sehe was passiert und "schlage" mich immer weiter selbst. Auf Wiederlesen!

Freitag, 22. Juni 2012

Ein Fluch, das was..

..uns zum Menschen macht. Ein Drängen der Empfindungen und Gedanken ohne Anschluss an eine Ordnung. Gesegnet sind die vielen anderen, die nicht im bett liegen und nicht wissen, was sie denken weil sie zu vieles denken. Denken gar nichts. Schlaf suchend von links nach rechts findet man immer wieder zum Ersehnten zurück; in gemächlicher Bescheidenheit zuhause essen, sprechen und genießen. Erkenntnisbestätigend ein erneuter Dreh und ein Strich mit dem Fingernagel über die Baumwolle reißt den mühsam in unruhe zusammengeflochtenen Gedankenfaden. Augen geöffnet und schutzlos auf dem Rückenliegend im Storm.

Der eine Entwicklung erzwingende Alltag überholte erneut und die leidliche Emotionalität schleift, Wortbalsam verzagend, von einer Stunde zur nächsten. Das Verhältnis von Selbst- zu Fremdleben ist unausgeglichen, das resultat Unwille und Erschöpfung. Früh aufstehen, um früh müde zusein, damit man früh aufstehen kann. Hoffend, beruhigenden Schlaf zu finden und Besseres zu sehen.