Samstag, 14. Mai 2011

Schluss, nach 10 Jahren.

Eben gerade beendete ich mit dem Finalspecial (Episoden 21 und 22 der 10. Staffel) sogenannter Serie. Innerhalb dieser Zehn Jahre begleitete mich diese Serie über 3 Wohnungen, mehrere Umzüge und 2 verschiedenen Bundesländer hinweg. Etwas weniger als die Hälfte meines bisherigen Lebens.
Betrachte ich den Kontext dieser Serie, gleitet mit der Hauptheld mehr als die Hlfte meine Lebens und es war mir echt ein Bedürfnis, zumindest diese, von mehreren begonnen Serien damals, zuende zu bringen. So blieb sie bis heute die Einzige die ich regelmäßig schaute, auf Staffelstarts hinfieberte und jede Staffel mit Spannung verfolgte.

Abgesehen auf die laue Staffel 5 verspürte ich bei keiner den Drang bzw. hatte ich den Gedanken die Serie aufgrund von Langatmigkeit sausen zu lassen. "Smallville" erzählt den Werdegang von Clark Kent zu Superman, ergo seine Jugend und sein Leben vor dem "Daily Planet". Ich werde kein Schnitt durch die Serie schreiben, damit unwissende erleuchtet werden, dieser Eintrag soll mir einfach ein Memorandum sein, dieses Epos nicht "dahinsiechen" zu lassen. Auch wenn die Serie etwa in den letzten 3 Staffeln mehr oder weniger grob vom Filmkanon (Legendär mit Christopher Reeve) abweicht und der nahtlose Übergang vom Serienfinale auf die Filme dadurch etwas holprig (dennoch möglich) verläuft, ist das Universum meines Erachtens gut ausgebaut und bereichert worden. Ich muss sagen, ich kenne die Comics nicht weiter und einige Cameos in der Serie bzw. erplizit vorgestellte Helden/Bösewichte, Verbindungen und Gruppierungen musste ich googeln, aber die Erzählung hat in mir echt das "woah Helden sind so cooool!"-Kindheitsflair hervorgerufen.

Clark (Tom Welling) wurde in den letzten 2 Staffeln zum Superman und der allseitsbekannte Blau/Rote-Anzug (vor diesem ein schwarzer Mantel gefolgt von stylisher Lederjacke), mit machtvollem Cape (laut "Smallville" von Lois entworfen), kam in den letzten 10 Minuten der letzten Episode vor (auch dann erst begann Clark richtig zu fliegen) und es wurde, wie ich denke, bewusst darauf verzichtet Welling in diesem Anzug in der Totalen zu zeigen, um das bekannte Gesicht (siehe Reeve, der vor seinem Tod noch einige kleinere Auftritte in der Serie hatte) nicht zu zerstören. Superman-Returns scheiterte ja auch mitunter daran, obwohl Reeves-Witwe mittlerweile ja fast jeden "größeren" Superman "approven" muss, weil es sich zum guten Ton gehört.

Nebst dem selbstverständlichen amerikanischen Pathos hatte die letzte Episode einiges an Coolness! Ich mag Heldengeschichten mit Action, Intrigen, bissl mit Hirn durchdachter Story und coolen Effekten. Ich bin mit dem Ende zufrieden und hatte mir schon ein unbefriedegenderes ausgemalt. Deshalb erfreue ich mich gerade, dass ich nach 10 Jahren "Treue" mit einem guten Gefühl aus der Serie gehe und nicht die verguckte Zeit bedingt durch ein dämliches Ende bereue.

Ich könnte viel mehr zusammenhangslos euphorisch vor mich hintippen, lasse es aber und somit ein auf Wiederlesen!

Keine Kommentare: