Freitag, 25. März 2011

Das Einzige..

..was mich gedanklich immer wieder in meine dörfische Heimat zurückholt ist der Gedanke an einen Menschen und die dahingehenden Zweifel an meiner Person beziehungsweise einige meiner damaligen Entscheidungen.

Mir wurde schon nach rund Drei Monaten gesagt, dass ich mich verändert hätte. Diese Worte haben mich reflektieren lassen, denn ich merkte selbst, dass ich mich zumindest dahingehend stückweit positiv erfahren drehe. Allerdings weckten diese Selbstreflektionen leise Zweifel an meiner Einstellung und den daraus resultierenden Handlungen. Heute bereue ich sehr vieles und würde mit Sicherheit einiges bist ganz viel anders machen. Nicht nur im Bezug auf mich selbst, würde ich weniger imaginäre Zäune ziehen, sondern auch hinsichtlich anderer würde ich auf jeden Fall andersartig Taten sprechen lassen.

Vor einigen Jahren saghte ich mir allzu oft, dass es mir egal sei was andere im Bezug auf meinen Weg für gut geheißen haben. Ignoranz. Ich machte nicht mehr als ich zwingend musste oder kurzfristig unbedingt wollte. Gedanken daran, was später mal sein würde waren für mich eine Anstrengung die es so gut es ging zu vermeiden galt, da nicht selten die simpelsten Sachen Wünsche blieben an denen ich mich dann blidhaft erhing. So nahm ich das was kam hin und versuchte eben das Beste aus dem was mir zuteil wurde zu machen. Ich bin sensibel und gebe schnell auf, wenn mich zu vieles enttäuscht. Eine Sache, die ich zurückblickend anders hätte angehen sollen. Würde mir vieles heute erleichtern, sehr vieles.

Selbst der mir entgegen gebrachte Stolz einer Person perlte weitergehend an mir ab. Ich hörte freilich von vielen Seiten immer Parolen, dass ich es doch besser könne aber ich sah denn Sinn einfach nicht. Naivität. Mir und meinen verschlossenen Augen hat es damals genügt.

Mittlerweile hasse ich mich für die Einstellung, fast ungern "nein" zu sagen und verleugnete/überhörte Gedanken heute umso lauter zu hören. Dieser charakterliche Fehler kostete wohmöglich mehr als ich wahrhaben möchte und sorgt heutzutage für immer wiederkehrende Zweifel. Hätte ich nicht doch..? Was wäre wenn ich..? So etwas und einiges mehr quält mich ständig bis an den Abgrund. Vorwürfe. Noch kann ich es aber nicht so weit ändern wie ich gerne möchte. Sicher stellen sich diese Fragen, mal grob gesagt, alle Menschen aber nicht jeder macht sich auf Grund negativ deterministischer Ansichten, die ich selbst verabscheuend betrachte, so damit fertig oder baut zerstörerische Gedankenfundamente.

An dieser Stelle führt es zu weit. Ich könnte ein Buch schreiben, wobei es dahingehend schon einige geben dürfte. Mir fehlt der positive Ausgleich und einiges mehr..

Alles Gute, in Liebe.

Kommentare:

verstaubt ♥ hat gesagt…

Ist die Liebe nicht genug positiver Ausgleich?

Dinge, die man in der Vergangenheit getan hat und nun bereut, sollte man zumindest in so weit als positiv betrachten, dass man es zukünftig besser macht.

Q hat gesagt…

Es ist wohlbekannt, dass die Erde sich stets weiter dreht. Und es ist bekannt, dass vergangendes in der Gegenwart auswirklungen hat, doch für die Zukunft irrelevant ist. Das was in der Vergangenheit geschehen ist, ist damalas geschehen, heute sich darüber zu erregen ob es falsch war oder nicht, interessiert heute nicht. Ändern kannste es sowieso nicht mehr, nur lehren daraus ziehen.

Heute siehst du das vergangende als Falsch an, doch damals empfandest du es nicht. Wer weiß vielleicht denkst du in der zukunft, dass deine Gedanken von heute falsch und dumm waren.

Fragen ist menschlich, versagen auch, doch solange man gehen kann und dieses vorwärts tut, solange ist es okay und veränderungen sind nunmal normal. Grähme dich nicht, schau nach vorn und versuche dich zu ändern. Denken ist wichtig doch zuviel denken schadet alsweilen. Kontrolliere deine Gedanken, lass deine Gedanken nicht dich kontrollieren!