Sonntag, 20. Februar 2011

Ein halbes Jahr..

..ist es nicht her seit dem letzten Eintrag aber ein knappes halbes Jahr arbeitet steckte in einer universitären Veranstaltung innerhalb eines Projektseminars für Modul 12 (glaube ich) des Germanistik B.A. Studiums.. für mich! LOL ..ohne Punkt und Komma, bestimmt mit Fehlern.

Das Seminarprogramm sah vor, dass eine szenische Lesung geplant und durchgeführt werden sollte. Der Charakter bzw. die Atmosphäre sollten einem "Happening" entsprechen, also eher locker und offen gestaltet sein. Ziel dieser Veranstaltung mit disem Vorhaben war das Näherbringen von praktischen Arbeitsabläufen "unserer Zunft". Sprich, man sollte mtikriegen was zur Planung eines kulturellen Events dazugehört, was generell alles bedacht werden muss (ich erfuhr, dass jedes Komma wichtiger ist als Urheberrecht, natürlich nur im universitären Rahmane) und welchen Zeitaufwand das alles bedeutet.
Der "Workload", also die für dieses Seminar veranschlagte und mit Credits am Ende entlohnte Zeit betrug 270 Stunden. Das wären auf die Vorlesungszeit verrechnet ~20h die Woche gewesen.. wäre es.

Ein Bacherlor-Studium in Regelzeit hinter sich zu bringen gilt ja weithin als ein sehr wahrscheinliches Ding der Unmöglichkeit. Das verbunden mit dem Aufwand innerhalb der anderen Seminare für andere Modul, und um in der Regelzeit zu bleiben, sorgt dafür, dass viele mehrer, einige sehr viel mehrere, Veranstaltungen parallel machen. So auch ich. Hatte im 3. und jetzt im 5. Semester am meisten Stress und da ich dieses stressige Praxismodul nicht im 6. Semester belegen wollte, da ich da nur den bachelor machen will, habe ich es mit ins 5 Semester geschob. Kurzum: Nicht genug Zeit für alles, zu viel Stress und massenhaft arbeit am Ende!

Aber persönliche leiden interessieren hier niemanden, gebt mir Aufmunterkommentare *dackelblick* LOL ;D

Nach anfänglichen Konflikten innerhalb unser Kleingruppe (10 Leute..) bezüglich Terminfindung für Treffen und generellen Absprachen zur Kompromissfindung spielten wir uns in der heißen Phase doch recht gut ein. Unsere Dozenten verlangen Engagement und Pflichtbewusstsein, legten es selbst aber nur rudimentär ins Tageslicht, weshalb wir auf der uniinternen Forenplattform (schnuckelig "moodle" genannt) Umfragen starteten, kommentierten und diskutierten und lustigerweise auch recht viel final entschieden, da persönliche Treffen immer mit zeitlichen Konflikten einhergingen XD

Jedenfalls zeichnete ich für die Gestaltung Autorenplakate (davon 14 Stück), welche eben die Autoren unserer mit Mühe recherchierten Texte vorstellen sollten, und spontan für den Vorabentwurf des Werbeplakates (siehe oben links) verantwortlich. Der Prozess bis zu den finalen Versionen war das unpraktischste und stressigste in meinem bisherigen Tätigkeitsleben.
Dazu stellte ich meine Räumlichkeit zur Aufnahme einer Gedichtlesung zur Verfügung und opferte meine Zeit für Proben in der Uni an teils unmöglichen Tageszeiten. Allerdings brachten die Proben, und der Stress in dem Seminar allgemein, einiges an Selbsterkenntnis und zeigten Wege für "Verbesserungen".

Mitte februar fand dann aber die Lesung statt, in einer Lokalität die vor einigen Jahren noch ein Etabilssement war, das dem Thema "Sexualität" alle Ehre bereitete. Wir erhielten viel Lob und es war von Erfolg gekrönt, obwohl immer wieder Zweifel und Ängste (bei den Dozenten) dominierten.
Damit ruckzuck auf Wiederlesen!

P.S.: Ja, nach ewigen Jahren mal ein neues Outfit für den sexy blog ;>