Sonntag, 18. Dezember 2011

Zuviel!

Ich plane ehrlich gesagt seit Monaten einen Eintrag über ein bestimmtes Thema zu machen aber ich weiß jetzt schon, dass es a) zu groß und b) zu konservativ bzw. zu polarisierend sein würde, sodass ich mich selbst nicht durch den Eintrag befriedigt sehen würde, demzufolge andauernd edits folgen würden und mir selbst irgendwann die Argumente ausgehen würden, was das ganze ad-absurdum führen würde. So bleibt er einfach in meinem Kopf, großteils, denn an andere Stelle "kotze" ich da ab und an immer mal wieder "sinnentleert" darüber rum! Ende.

Ansonsten kommt mjein blog viel zu kurz, liegt vielleicht daran, dass "angesagte" blogs voller Bilder, rumgeprahle, irgendwelche Tutorials/Previews/Tests oder Prahlerei sind. Ich schreibe wohl vielleicht einfach zu viele Wörter :O

Überleitend: Ich kann nicht fotografieren, ist alles verwaschen (hab' ja auch keine hunderte von Euros kostende Spiegelreflex/ähnliches, um mikrotastisch auf Poren zu zoomen und so brachial bombastische Bilder zu fabrizieren) und Bilder von mir überdauern nicht die Ewigkeit ..besitze auch kein schmuckes Smartphone, die ja mittlerweile zum standardisierten guten Ton gehören zu scheinen, ich hoffe ich gewinn ein iPhone in einem Adventskalendergewinnspiel, von denen ich dieses Jahr so viele mitmache wie noch nie!!

Überleitend kann man hier die materiellen Dinge anführen, die ich so haben möchte, die ich mir aber schlciht und ergreifend nicht leisten kann. Da wären zum einen ein neuer Fernseher, da mein alter echt alt ist und mehr Tiefe als Diagonale besitzt, unter anderem.. aber bevor das hier in eine "ich will haben, kann aber nicht möchten" ausartet, was ich eigfentlich nicht so mag, lassen wir es direkt :D (bevor ich hier anfange in Selbstmitleid zu versinken, mal wieder.. lol)

Nichtsdestotrotz hätte ich gerne merh soziale Skills. Las heute in der Bahn einen Artikel aus der letzten GEO kompakt und fand mich voll wieder. Dort wurde beschrieben, dass weniger kluge Leute eine geringere allgemeine (fluide) Intelligenz hätten, weshalb die kristaline Intelligenz nicht so ausgeprägt wäre. Metaphorisch wurde das für eben diese Leute so erklärt: Ein weniger fruchtbarer Humus lässt eine Wurzel weniger stark gedeiehen, weshalb der sprißende Baum ein weniger starken Stamm ausbildet, an dessen ende eine nicht so prachtvolle Krone wächst. Somit sind die Äste nicht so vielzählig und stark. Sinnbildlich also weniger Begabung, Talente und "geistige Energie", um konzentriert und "bildend" zu denken/zu arbeiten.

Nun denn, der Eintrag könnte ewig so weiter gezhen, habe kein Konzept und schreibe, vor kälte zitternd, was mir in den Kopf kommt. Bald mal wieder. Auf Widerlesen.

P.S.: Ich machte eben das erste Mal meine Heizung an!

Samstag, 26. November 2011

Trotz

Abitur brauchen Akademiker (in Ausbildung) eine gute haklbe Stunde um festzustellen, dass die Strozufuhr durch Steckdosen nicht funktioniert.

So geschehen letzten Donnerstag in der heinrich Heine Universität zu Düsseldorf im Gebäude 23.02 auf Ebene 2 in Raum 22. Planmäßig sollte zu Seminarbeginn gegen halb 9 am Morgen ein Referat gehalten werden, dieses zu dem Thema "Medienkindheit". Dazu verliere ich nicht viel weitere Worte, da es für den eigentlichen Kontext irrelevant ist.

Nun denn, die Referentin gestaltete eine PowerPoint- Präsentation, wie es in vielen Fällen zwar übertrieben aber schon standard ist, welche ja über einen Laptop per Beamer für alle groß lesbar an die Wand geworfen werden muss. Nachdem das Problem der Verkabelung von laptop und Beamer an sich behoben wurde, fragte man sich, wieso man denn nichts sehe und weshalb kein Lämpchen leuchte. Trotz des Hinweises vom Dozenten man habe ja nicht in Dresden Starkstrommontage oder ähnliches studiert, wagte ich mich nach hinweisender Äußerung an dern Sicherungskasten und "aktivierte" die Steckdosensicherung (laut Ausweisung). Allerdings brachte das keine Besserung der Situation, weshalb ein Kommilitone alle Steckdosen an der einen Wand und eine andere Kommilitonin, nach Laptoptransport, die Steckdosen an den anderen Wänden testete. Ohne Ergebnis. Man kam zu dem fragenden Entschluss, dass die Steckdosen einfach nicht funktionierten und Dozent sowie einige Kommilitoninnen gaben einer gewissen Frau B. die Schuld daran, denn diese hätte die Gerätschaften zuletzt gehabt, würde eh sabotieren wollen und schaltete den Strom ab.

Nach Überlegungen nicht einfach Kaffee trinken zu gehen kam man auf die Idee, auf dem Flur Steckdosen zu suchen und per Verlängerungen den Beamer (usw.) darüber mit Strom zu versorgen. Gesagt getan und es funktionierte. In den restlichen 60 Minuten der 90 Minuten Veranstaltungszeit hörte man dem Referat und den Ausführungen des Dozenten (ergänzend der Referentin, in in dieser Reiehenfolge fast) zu und entschied sich am Ende, den Rest auf nächste Woche zu verschieben.

Ich dachte mir die ganze Zeit, dass das Bild der "dummstudierten" oder "ahnungslos realitätsfernen" Akademiker sich durchaus bestätigte, denn als erst ich, dann der andere Kommilitone und schlussendlich eine weitere Kommilitonin am Sicherungskasten waren, wurde das unheilahnende Krächzen des Dozenten immer penetranter, sodass niemand von uns sich traute die "Hauptsicherungen"(?) zu betätigen. Letztlich klappte es über abstruse Umwege ja doch noch.

Die Frage, ob die Uni, zwecks Ersparnis, den Strom nächtlich abschlatet und an diesem Morgen in diesem Raum (Trakt?) vergaß, oder was anderweitig für den seltsamen "Stromausfall" sorgte blieb, wenn gen Ende auch etwas verdrängt, im Kopf kleben.

Das nur Mal schnell berichtet, da die Situation in meinen Augen blogwert war und von der Skurrilität geradezu Klischees bedient (sowas liest man doch gerne, denke ich *Leser hasch*)! Auf Wiederlesen!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Exakt drei Jahre..

..verbrachte ich Kassel. Sechs Semester. Vom 30. September 2008 bis 30. September 2011. Wie geplant. Kurzum, mit dem Bachelor in der Tasche machte ich mich auf ins geheiligte Land (aka Nordrhein-Westfalen), um den Master hinten dran zu hängen. Ich erwartete dort einen viel bessere Lebensabschnitt als in Hessen oder gar antiquiriert in Niedersachsen. Vom Dorf in eine Großstadt und von dort in eine nochmal größere Landeshauptstadt. Von den wenigen Dingen, die ich geschafft habe, ist wohl das Flügge werden mit das größte und wichtigste.

In dem Sinne, auf Wiedersehen Kassel:Nachdem die letzten Wochen in Nordhessen von bürokratischem Chaos und Uneinigkeit geprägt waren, ich erinnere mich ungern an die Immatrikulations (D) querälen und Exmatrikulationsbedingen (KS) im Groben. Nichtsdestotrotz ging alles, dank penetranter Nerverei, recht flüssig. Im Prüfungsamt Kassel werde ich mit Namen begrüßt und würde ich mich hier persönlich vorstellen, wüsste die Masterbeauftragte auch ganz genau, wer ich wäre...

Nun denn zum eigentlichen grund für diesen Eintrag, dem Umzug samt einigen Bildern. Vorweg erwähnt sei, dass ich in Kassel von vornherein nicht "sesshaft" werden wollte, ich dementsprechend an meiner Behausung nicht viel tat. Ich hatte drei Jahre lang kein Deckenlicht, es standen durchweg nicht auspackbare Kisten (Platzmangel etc.) in einer Wohnungsecke und meine Klamotten, sowie Besteck und Geschirr, lagerten in einem Sideboard. Das heißt, keine Schränke. Ich fühlte mich dennoch wohl und auch der wenige Besuch, der diese heilige Halle betreten hat, pikierte sich nicht, wenngleich es auch stückweit beschämend war und ich mich selbst als "Nomade" oder "Vaganbund" bezeichnete.

Dagegen ist meine Wohnung in Düsseldorf jetzt der reinste Palast. Begehbarer Kleiderschrank, ein Bad wie in einem 4-Sterne Hotel (leider keine Bilder), seperater Küche und in einer gemäßigten Lage innerhalb eines der angesagten Viertel. Demgegenüber punktete Kassel nur mit der sehr idealen Lage zur Uni und Innenstadt, im Graubereich zwischen Ghetto und gemäßigter Wohngegend.
Das macht die neue Wohnung durch die Bus, Tram und U-Bahn Haltestelle direkt vor der Tür wieder wett. Darüber hinaus fahre ich zu allen wichtigen Orten/Lokalitäten ca. 20 Minuten, von daher zu verkraften. Ganz zu schweigen von der grandiosen Lage zu vielen Oberzentren/Großstädten (Köln/Bonn), weil Ballungsgebiet. Kassel im einsamen Nordhessen ist der einzige Stern, der "Kraft" aufzuweisen hat.

Final, eine Collage mit einigen Bildern, die unmittelbar am Umzugswochenende entstanden. Ich war zu faul extra neue zu machen, ich bitte um Nachsicht:Um kurz die neue Studienumgebung zu kommentieren. Organisatorisch ist Düsseldorf strukturierter, dadurch auf den ersten Blick komplizierter, dennoch im Ganzen konsequenter und routinierter. Kassel punktet durch Übersichtlichkeit auf den ersten Blick und mit, in gewissen Aspekten, logischerer Abwicklung von Anliegen. Manko ist im Nachhinein der "unfertige" Campus (welcher ursprünlich nicht als solcher geplant war) und die ungünstige Lage. Da aufgrund diverser Umstände (Doppeljahrgänge, Aussetzung der Wehrpflich und des Zivildienstes) alle Universitäten in Deutschland an Platzmangel leiden, kommt mir Düsseldorf gewappneter vor. Größere Gebäude mit mehr Räumen in explizit struklturierten Einrichtungen bei weniger Studierenden im Gesamten (Kassel hat noch das Lehramt, das Düsseldorf nicht mehr ausbilden darf).

Das nur kurz als ersten Eidnruck nach einer Woche "Vergleichsbasis". In dem Sinne auf Wiederlesen!

Donnerstag, 2. Juni 2011

Etwas wundersames..

..erfuhr ich auf dem Facebook-Profil von UniversumAnime, denn dort wurde postuliert, dass der neuste Ghibli-Film "Arrietty - Die wundersame Welt der Borger" (karigurashi no arriety) auch in Kassel laufen wird. Diese laufen, wenn den irgendwann mal (Errinerungen an das Ponyo-"Debakel"), seit den Chroniken von Erdsee ja nicht mehr flächendeckend im Bundesgebiet (bzw. nur noch in ausgewählten Kinos). Eines dieser Kinos ist eben der hiesige "filmladen" gewesen, das ein recht kleines Kino mit Clubathmosphäre ist.. würde ich zumindest mal spontan behaupten.

Nachdem ich letzten Herbst Ponyo in Godesberg gesehen hatte, fand ich es irgendwie cool, wieder einen Ghibli-Film im Kino zu sehen (neben Ponyo war Chihiro der einzige). Leider wurde mir der Moment vergönnt, diesen schönen Film in schöner Begleitung zu sehen, weshalb ich alleine ins Kino stapfte und für 4,50 ein Ticket löste.

Trotz der etwas "vintage"-mäßigen Atmosphäre der Lokalität, war die technik klasse. Der Film wurde, soweit ich mal in einer Randnotiz las, den Kinos lediglich digital angeboten, weshalb noch nicht aufgerüstete Säle den Film nicht zeigen konnten. So sah es dann auch aus, astreines Bild und glasklarer Klang. Nachdem Ponyo ja durchweg traditionell produziert wurde, glänzte Arrietty wieder mit Computeranimationen und satten digital Kolorationen. Zu den Animationen sage ich nicht viel, selbst die Ghibli-Filme aus den späten 80ern sind teils besser bewegt als neuzeitliche Serien.

Der OST (Soundtrack) stammt von einer Französin, die dieses Jahr auch als Ehrengast (plus Orchester) auf der Connichi zugegen sein wird und eben Stücke aus dem Soundtrack live aufführen wird. Eben diese Frau singt, soweit ich das verstanden habe (zu faul das recherchieren) das Theme zum Film. Im Trailer wurde/wird ja die etwas seltsame Aussprache der Sängerin oft angekreidet, dazu mal erwähnt, dass es wohl eben jene Komponistin ist, die das Lied selbst singt. Basieren tut der Film übrigens auf einem Kinderroman, nämlich den Borgern.

Allein diese Grundidee ist niedlich und gibt sehr viel her, für den typischen pädagogischen Subtext, den Ghibli in jedem Film schick platziert. Soviel zu den Spontaneindrücken! Falls ihr in die Gelegenheit kommen solltet den Film sehen zu können, tut es! Auf Wiederlesen~

Samstag, 14. Mai 2011

Schluss, nach 10 Jahren.

Eben gerade beendete ich mit dem Finalspecial (Episoden 21 und 22 der 10. Staffel) sogenannter Serie. Innerhalb dieser Zehn Jahre begleitete mich diese Serie über 3 Wohnungen, mehrere Umzüge und 2 verschiedenen Bundesländer hinweg. Etwas weniger als die Hälfte meines bisherigen Lebens.
Betrachte ich den Kontext dieser Serie, gleitet mit der Hauptheld mehr als die Hlfte meine Lebens und es war mir echt ein Bedürfnis, zumindest diese, von mehreren begonnen Serien damals, zuende zu bringen. So blieb sie bis heute die Einzige die ich regelmäßig schaute, auf Staffelstarts hinfieberte und jede Staffel mit Spannung verfolgte.

Abgesehen auf die laue Staffel 5 verspürte ich bei keiner den Drang bzw. hatte ich den Gedanken die Serie aufgrund von Langatmigkeit sausen zu lassen. "Smallville" erzählt den Werdegang von Clark Kent zu Superman, ergo seine Jugend und sein Leben vor dem "Daily Planet". Ich werde kein Schnitt durch die Serie schreiben, damit unwissende erleuchtet werden, dieser Eintrag soll mir einfach ein Memorandum sein, dieses Epos nicht "dahinsiechen" zu lassen. Auch wenn die Serie etwa in den letzten 3 Staffeln mehr oder weniger grob vom Filmkanon (Legendär mit Christopher Reeve) abweicht und der nahtlose Übergang vom Serienfinale auf die Filme dadurch etwas holprig (dennoch möglich) verläuft, ist das Universum meines Erachtens gut ausgebaut und bereichert worden. Ich muss sagen, ich kenne die Comics nicht weiter und einige Cameos in der Serie bzw. erplizit vorgestellte Helden/Bösewichte, Verbindungen und Gruppierungen musste ich googeln, aber die Erzählung hat in mir echt das "woah Helden sind so cooool!"-Kindheitsflair hervorgerufen.

Clark (Tom Welling) wurde in den letzten 2 Staffeln zum Superman und der allseitsbekannte Blau/Rote-Anzug (vor diesem ein schwarzer Mantel gefolgt von stylisher Lederjacke), mit machtvollem Cape (laut "Smallville" von Lois entworfen), kam in den letzten 10 Minuten der letzten Episode vor (auch dann erst begann Clark richtig zu fliegen) und es wurde, wie ich denke, bewusst darauf verzichtet Welling in diesem Anzug in der Totalen zu zeigen, um das bekannte Gesicht (siehe Reeve, der vor seinem Tod noch einige kleinere Auftritte in der Serie hatte) nicht zu zerstören. Superman-Returns scheiterte ja auch mitunter daran, obwohl Reeves-Witwe mittlerweile ja fast jeden "größeren" Superman "approven" muss, weil es sich zum guten Ton gehört.

Nebst dem selbstverständlichen amerikanischen Pathos hatte die letzte Episode einiges an Coolness! Ich mag Heldengeschichten mit Action, Intrigen, bissl mit Hirn durchdachter Story und coolen Effekten. Ich bin mit dem Ende zufrieden und hatte mir schon ein unbefriedegenderes ausgemalt. Deshalb erfreue ich mich gerade, dass ich nach 10 Jahren "Treue" mit einem guten Gefühl aus der Serie gehe und nicht die verguckte Zeit bedingt durch ein dämliches Ende bereue.

Ich könnte viel mehr zusammenhangslos euphorisch vor mich hintippen, lasse es aber und somit ein auf Wiederlesen!

Montag, 11. April 2011

Die Universität zu Kassel..

..bescheinigt mir seit heute, zumindest sah ich das heute erst, dass ich meine Bachelor-Arbeit anmelden darf. Sprich: Ich bin befugt diese Arbeit im diesem Semester (SoSe2011) zu schreiben und damit die erste, und je nach Umstand einzige, akademische Hürde überwinden zu dürfen, hoffentlich. Ja, ich zweifele immer :D
Demzufolge werde ich wenn alles gut geht und ich nicht wieder verkacke, wie so öfter, diesen Herbst aus Kassel ziehen und meine Pilgerfahrt ins gelobte Land (= Nordrhein-Westfalen) starten. Dort angekommen dann entweder in Bochum oder Düsseldorf (beides präferierte Orte, Düsseldorf Nr. 1; andere Unis muss ich noch weiter "begutachten"..) den master in Angriff nehmen und wenn das nicht klappen sollte, irgendwas anderes. Man ist ja jung, spontan und beruflich unentschlossen!

Somit stellt dieser Eintrag ein evtl. verfrühtes auf Wiedersehen Uni Kassel dar. Übrigens wird die Uni dieses Jahr sagenumwobene 40 Jahre alt! Ich wäre dann 3 Jahre hier gewesen und habe die paar schicken Seiten Kassels zu schätzen gelernt und das erste Mal in meinem Leben "Großstadtflair" genießen dürfen. Ich mag Bahnhöfe!

Bisschen schade finde ich es, dass ich wohl keine einzige Documenta mitkriegen werde, für die Kassel ja berühmt ist. Dafür habe ich mindestens zwei Connichis mitgemacht, yeah man!
Alles in allem ist die Uni Kassel schick gestaltet, überfüllt, verplant und stückweit liberal. Also wie alle Unis hierzulande, nur das nicht alle ganz so schick sind. Dafür sind manche anderen Elite, Kassel nicht, aber wen interessierts!

Auf Wiederlesen~

Samstag, 9. April 2011

Beim Schlendern..

..aus purer Langeweile in diverse Einkaufszentren zum kostenlosen Gucken und dreisten "Probelesen" einschlägiger (Polit)Magazine findet sich so das ein oder Andere interessante bzw. relevante Thema in schmucker redaktioneller Artikelform.

In der aktuellen Neon fand ich durch das Cover "eyecatched" (übrigens ist Nägelkauen da echt das beste was man als Motiv nehmen konnte, ehrlich jetzt) einen Artikel, der das große Thema Studium und Liebe mit anschließender Berufswahl behandelte. Natürlich steht da dann die Fernbeziehung und die räumliche Distanz im Fokus. Neben Beispielfällen und möglichen Entscheidungsschilderungen mit exzemplifizierten Folgen, ob man nun der Liebe oder dem Karrieredrang nachgibt, wurde auch ein kurzes Interview mit einer Psychologin (Name vergessen), die zum Thema "Distanzregulation in Fernbeziehung" promovierte, abgedruckt.

In besagtem Interview wurde Skype als die eine Revolution des Phänomens der Fernbeziehung startende Instanz genannt, da man mit einander reden, sich sehen und so den Alltag mit seinem Partner teilen kann ohne kopräsent zu sein. Dies ist nebenbei zezüglich meines Bachelorthemas marginal interessant.

Bedingt durch die Kürze dieses Interviews blieben die Thesen und Argumente mehr oder weniger oberflächlich und erklärten Dinge, die jeder Netzkundige Mensch sich auch so denken konnte (wobei diese Aussage in fast allen gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen anzutreffen ist und bei genauerer Betrachtung eben genau das nicht der Fall ist). Dass frisch Verliebte die Ritualisierung wie morgendliche SMS und abendliche Telefonate sofort erlernten und durchsetzen sowei durchführen, wohingegen Paare, die durch sich ändernde (und nicht abwendbare) Umstände in diese Situation kommen sich damit erst schwer tun.

Auch, dass man eventuell bei oberflächliche Entscheidungen den Partner mit einbezieht um einfach das Gefühl "du gehörst zu meinem Alltag" zu vermitteln, war für mich nichts neues. Wohl aufgrund der tatsache, dass ich eben in genau dieser Situation stecke. Allerdings die genaue Benennung der differenten Definitionen der Eifersucht (und ihrer Auswüchse) war für mich in der Art neu. Denn außerhalb einschklägiger web2.0-Foren, wo das Thema immer wieder Kontroversen heraufbeschwört und zu verbalen Schlammschlachten führt, wurde von der Psychologin kurz und knapp gesagt, dass der Umstand der Fernbeziehung die Eifersucht legitimiert, selbst wenn die Partnerin (Femininum geschlechtneutral benutzt, um das Bild des imaginären männlichen Metakörpers zu durchkreuzen) "nur" mit einem Kollegen klettern geht.
Das kann ich sehr gut verstehen und nachvollziehen, würde ich so ohne weiteres unterstreichen. Das Gegenteil, dass manche selbst bei nächtelangen Sauftouren keine Eifersucht schieben wurde als Gegenpol genannt.

Abschließend für diesen kurzen Spontaneintrag möchte ich die Meinung "Liebe an einem, Karriere am anderen Ort" kommentieren. Meiner Meinung ist, sprich meine Einstellung ist, dass ich auf keinen Fall für einen Job meine Liebe und damit mein Leben (meine Liebe ist mein Leben, ich lege im Vergleich da echt sehr wenig auf Karriere) "verlasse" und wer weiß wie weit weg ziehen würde. Das Beispiel, dass ein Meeresbiologe (im Übrigen ganz lustig, das wollte ich damals in der eingehenden noch Mittelstufe werden) nur an der Küste arbeiten könne leuchtet ein und die damit verbunden Konsequenzen gestalten sich für mich gedanklich tötend.

Dennoch stellt sich für mich die Frage gar nicht. Ich würde alles machen, solang ich bei ihr sein könnte. Das Argument, dass je höher die Qualifikation ist, sich die räumliche Übereinstimmung schwierig gestalten kann ist ein Punkt. Aber wo ein Wille ist. In mir streubt sich alles, wenn ich daran denke, dass der Partnerin die Karriere vor ihre Liebe geht. Dahingehend war der letzte Satz der Psychologin auf eine redaktionelle Nachfrage auch; "ich glaube niemand sagt am Sterbebett 'ich hätte gerne mehr gearbeitet'", ist Sekundiert.

Naja, hatte nur kurz Lust einen groben und unter Umständen lückenhaften Abriss darüber zu schreiben um einigen meiner Gedanken eine Struktur zu geben. Das Thema ist groß und es sind Bücher darüber gefüllt. Alles was ich mir darüber schon zurecht gedacht habe kann ich gar nicht in Worte fassen, nichtsdestotrotz wollte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen.

In dem Sinne auf Wiederlesen und vielleicht bald mehr darüber, da es eben momentan als einer von Zwei wichtigen großen Punkten mein Leben bestimmt.

Donnerstag, 7. April 2011

Wie in einem Märchen..

..muss es in der Tintenwelt sein. Ich habe gestern den dritten und abschließenden Band dieser Saga gelesen und weiß bis jetzt nicht, was ich genau von dem Ende halten soll. Nachstehend ein kleines persönliches Resümee mit einigen Punkten dir während der Lektüre auffielen oder aufstießen.Diese Bücher sind ja mittlerweile schon einige Jahre alt und ich hätte sie auch nie gelesen, wenn ich nicht im Dezember 2008 den Film gesehen hätte. Dieser war mehr als schlecht durchwachsen, weshalb so ziemlich viele die typische Parole grölten "Das Buch ist so viel besser". Allein dieser Worte wegen hegte ich Interesse das Buch zu lesen, da der Grundplot ja schon interessant anmutete auch wenn er für den Film angepasst wurde. Jedenfalls hatte ich einige Jahre lang nicht die Gelegenheit an die Bücher zu kommen und kaufen wollte ich sie nicht gleich; es gab noch keine Taschenbuchversion. Allerdings erhielt ich dann die Chance die Bücher zu leihen (später sah ich auch, dass die bei uns in der UniBib stehen..) und so las ich mich dann in dieses "Jugend"Universum.

Teil Eins nennt sich wie das Buch im inneren der Geschichte um das sich alles dreht. Tintenherz. Ein Buchbinder entdeckt die Gabe in sich Wesen und sonst alles aus geschriebenen Geschichten zu lesen. Seine Stimme lockt das Leben auf den beschriebenen Seiten in das richtige Leben. Allerdings verlangt das Buch einen Tribut für das "stehlen" der Figuren und zieht demzufolge ein Lebewesen aus unserer Welt in die des Buches.


Natürlich liest er neben einem augenscheinlich guten Charakter auch eine Horde Bösewichte mit her, dafür verschwindet seine Frau in die fantastische Welt. So beginnt das Ganze.
Der eine getrieben von der Sehnsucht nach seiner eigenen Welt, während es dem anderen nach nichts anderem dürstet als das Buch zu vernichten um nicht wieder zurück zu müssen. Zwischen diesen Positionen steht die "Zauberzunge" die nichts anderes will als seine Frau, vorerst.

Der Trilogie erster Teil beschäftigt sich mit eben diesem Drama an dessen Ende genretypisch der Sieg über den Bösewicht stehen muss. Im Laufe der Geschichte gesellen sich immer mehr Charaktere dazu und auch das Talent des Herauslesens ist nicht einzigartig. Im Zuge dieser geschehnisse drehht und wendet sich die Geschichte und es werden aus Neugier, Sehnsucht oder Not die Welten gewechselt. Der Vater sucht seine Tochter. Die Tochter sucht das Abenteuer. Die Mutter sucht ihren Mann. Der Mann sucht alles das im Ganzen und verliert sich am Ende fast selbst. Daneben wird gestorben, wiedererweckt und als Preis dafür Verträge geschlossen. Liebe mehr zu Büchern als zu Menschen und so kommt es final dazu, dass ein einziger Junge mithilfe eines Buches seinen Großvater über den Buchbinder an den Tod verkauft.

Ganz grob runtergebrochen. Die Geschichte ist wirklich toll, nichtsdestotrotz stellen sich einige Fragen. Wieso wird niemand von Dritten vermisst? Warum sehnt man sich nur in kurzen Phasen nachhause? Wieso wird so schnell akzeptiert? All das und mehr kam mir beim Lesen in den Sinn. Auf Grund der Tatsache, dass es sich um eine Jugendbuchreihe handelt stellen sich die Fragen nicht länger und man betrachtet generell alles nicht mehr so eng, denn pädagogisch hat das Buch schon einen gewissen Wert. Es wird nichts geschönt, es wird wie gesagt gestorben, gequält, geweint und am Ende das Grausame der Welt "nur" in die Flucht geschlagen aber nicht endgültig und utopisch vernichtet. Der Abschluss gestaltet sich versöhnlich aber auch irgendwie unbefriedigend und etwas melancholisch.

Sprachlich ist das Buch eine Berg- und Talfahrt. Neben sehr schön klingenden Passagen gesellen sich verbrauchte Stilmittel. Selbst innovative Wendungen werden von der Autorin exzessiv bis in die Abstumpfung genutzt. So leckt das Feuer an allem und jedem und, besonders im ersten Teil, wispern alle zu jeder zeit anstatt zu flüstern. Diese Überreizung wirkt ungewollt lächerlich und hat für mich die Sprach stückweit vernichtet.
Für ein Jugendbuch finden sich auch ab und an komplexe Satzkonstruktione, welche an einigen Stellen auch den Lesefluss etwas brechen. Neben all dem erzählt die Autorin aber im großen Ganzen eine gefühlvolle Geschichte und allein der Fokus auf Bücher mag da etwas übel aufstoßen. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen werden modern und aufgeklärt geschildert.

Für mich persönlich gestaltete sich der zweite Band (Tintenblut) als der sprachlich Beste und von der Geschichte her spannendste. Gefolgt vom dritten Band (Tintentod), der allein durch das Fehlen einer tragenden Figur in der ersten Hälfte durch Dehnungen enttäuscht. Tintenherz als erster Band selbst ist für mich der mit Abstand schwächste, wohl dem Fakt geschuldet, dass er eben den ersten Band darstellt und somit quasi als "Experiment" in Sachen Plot und Sprache diente.

Am Ende wird eine fokussierte Geschichte erzählt die mitzureißen weiß, wenn man sich an einigen gestreckten Stellen der Erzählung und die etwas schwankende Sprache nicht zu sehr aufhängt. Tintenherz gibt es mittlerweile (09/2010) auch im Taschenbuch, weshalb der Einstieg sich in der Variante günstig gestaltet.

In dem Sinne auf Wiederlesen!
P.S.: Ich hoffe echt auf eine irgenwann neu angegriffene Neuverflmung, denn der derzeit existierende Film versteht es nicht im Ansatz die tollen Ideen des Buches umzusetzen.

Mittwoch, 6. April 2011

Und laufe.


Oh ah oh ah oh ah oh oh,
Oh ah oh ah oh ah oh oh.
Oh ah oh ah oh ah oh oh,
Oh ah oh ah oh ah oh oh.

Irgendwie wünsch’ ich mir Mut,
ein bisschen Tapferkeit.
Hab’s satt auf Menschen zu warten die mich retten kommen.
Wünschte ich hätte alles,
oder wenigstens etwas.
So schwer es einzusehen war,
aber nun sind meine Gedanken klar.

Ich werde unvoreingenommen all die
neuen Möglichkeiten ergreifen.

Oh ah oh ah oh ah oh oh.
Ich mach‘ meine eigenen Pläne,
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Schmeiß‘ die alten über den Haufen.
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Werde wachsen. Jemand sein.
Zeichne eine Karte, finde einen Weg.
Atme tief ein und laufe.
Und laufe.

In meinem Kopf sind nur Worte um mich anzutreiben,

muss mein Leben in Ordnung bringen um wirklich dran zu glauben.
Das worauf ich so warte, ist das Warten mehr als wert.
Aufhören mit den Selbstzweifeln,
Ich muss wissen was mich ausmacht.

Ich werde unvoreingenommen all die
neuen Möglichkeiten ergreifen.

Oh ah oh ah oh ah oh oh.
Ich mach‘ meine eigenen Pläne,
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Schmeiß‘ die alten über den Haufen.
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Werde wachsen. Jemand sein.
Zeichne eine Karte, finde einen Weg.
Atme tief ein und laufe.
Und laufe.

Ich versuch’s ja zu lassen,

besser zu sein als ich war.
Hab’s satt auf jemanden zu warten.
Ich versuch’s ja zu lassen,
besser zu sein als ich war.

Hab’s satt auf jemanden zu warten.
Ich schaff’s schon alleine.
Oh ah oh ah oh ah oh oh.
Endlich sehe ich den Weg.
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Ich habe von all den Fehlern gelernt
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Ich mach‘ meine eigenen Pläne,
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Schmeiß‘ die alten über den Haufen.
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)

Werde wachsen. Jemand sein.
Zeichne eine Karte, finde einen Weg.
Atme tief ein und laufe.

Oh ah oh ah oh ah oh oh

Laufe, laufe, laufe, laufe.
(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Laufe, laufe, laufe, laufe.

(Oh ah oh ah oh ah oh oh.)
Oh ah oh ah oh ah oh oh.

von: He Is We (And Run) | universalmotown

-----------------

Das Lied drückt echt sehr schön aus, was jeder Jugendliche, junge Erwachsene, wohl überwinden muss. In so einer Phase befinde ich mich derzeit auch wieder, allein aus diesem Grund die spontane Lust das mal stumpf zu übertragen. Auf Wiederlesen!

P.S.: Wie imme rnicht wirklich auf Silben, Metrum und damit Singbarkeit beachtet. Die "oh"s da drinne stammen von der Studioversion, kommen dementsprechend in der acoustic nicht vor.

Freitag, 25. März 2011

Das Einzige..

..was mich gedanklich immer wieder in meine dörfische Heimat zurückholt ist der Gedanke an einen Menschen und die dahingehenden Zweifel an meiner Person beziehungsweise einige meiner damaligen Entscheidungen.

Mir wurde schon nach rund Drei Monaten gesagt, dass ich mich verändert hätte. Diese Worte haben mich reflektieren lassen, denn ich merkte selbst, dass ich mich zumindest dahingehend stückweit positiv erfahren drehe. Allerdings weckten diese Selbstreflektionen leise Zweifel an meiner Einstellung und den daraus resultierenden Handlungen. Heute bereue ich sehr vieles und würde mit Sicherheit einiges bist ganz viel anders machen. Nicht nur im Bezug auf mich selbst, würde ich weniger imaginäre Zäune ziehen, sondern auch hinsichtlich anderer würde ich auf jeden Fall andersartig Taten sprechen lassen.

Vor einigen Jahren saghte ich mir allzu oft, dass es mir egal sei was andere im Bezug auf meinen Weg für gut geheißen haben. Ignoranz. Ich machte nicht mehr als ich zwingend musste oder kurzfristig unbedingt wollte. Gedanken daran, was später mal sein würde waren für mich eine Anstrengung die es so gut es ging zu vermeiden galt, da nicht selten die simpelsten Sachen Wünsche blieben an denen ich mich dann blidhaft erhing. So nahm ich das was kam hin und versuchte eben das Beste aus dem was mir zuteil wurde zu machen. Ich bin sensibel und gebe schnell auf, wenn mich zu vieles enttäuscht. Eine Sache, die ich zurückblickend anders hätte angehen sollen. Würde mir vieles heute erleichtern, sehr vieles.

Selbst der mir entgegen gebrachte Stolz einer Person perlte weitergehend an mir ab. Ich hörte freilich von vielen Seiten immer Parolen, dass ich es doch besser könne aber ich sah denn Sinn einfach nicht. Naivität. Mir und meinen verschlossenen Augen hat es damals genügt.

Mittlerweile hasse ich mich für die Einstellung, fast ungern "nein" zu sagen und verleugnete/überhörte Gedanken heute umso lauter zu hören. Dieser charakterliche Fehler kostete wohmöglich mehr als ich wahrhaben möchte und sorgt heutzutage für immer wiederkehrende Zweifel. Hätte ich nicht doch..? Was wäre wenn ich..? So etwas und einiges mehr quält mich ständig bis an den Abgrund. Vorwürfe. Noch kann ich es aber nicht so weit ändern wie ich gerne möchte. Sicher stellen sich diese Fragen, mal grob gesagt, alle Menschen aber nicht jeder macht sich auf Grund negativ deterministischer Ansichten, die ich selbst verabscheuend betrachte, so damit fertig oder baut zerstörerische Gedankenfundamente.

An dieser Stelle führt es zu weit. Ich könnte ein Buch schreiben, wobei es dahingehend schon einige geben dürfte. Mir fehlt der positive Ausgleich und einiges mehr..

Alles Gute, in Liebe.

Willkommen!

Wenn man sich in bestimmter Art und Weise unwohl fühlt, obwohl es einem rein vom Ding her gut geht. Sich eventuell unbegründet geschuldet unwichtig fühlt, obwohl man teils anderes spürt. Das Gefühl hat, man ist Part einer anderen Welt und hält zur gewünschten nur den Fuß in die Tür weil mehr nicht möglich ist.

Wenn Worte die Archtitekten von Gebäuden sind die sich gleich wieder einreißen wollen. Sich die Motivation bei einem der ersten Blinzelaktionen am Tag verflüchtigt und das Wohlgefallen im Frühling so fühlt als wäre es Herbst. Dann Willkommen in meiner Welt.

Sonntag, 13. März 2011

Frei und schwerelos

¯`v´¯)
`·.¸.·´
¸.·´¸.·´¨) ¸.·¨)
(¸.·´ This balloon heart is traveling around the world for all the victims in the Japanese Earthquake & Tsunami. Please pass this balloon on & show your support & prayers for them all during this devastating time~
Mal davon ab, dass ich "&" anstelle von "und/and" nicht sehen kann und sich mir wahrlich Hornhaut auf der Netzhaut bildet, muss ich dieser Aussage zustimmen und widme diesem Thema diesen Eintrag.

Ob die Maya mit 2012 Recht haben sei mal neutral dahingestellt aber was derzeit auf der Erde abgeht erinnert rein von der gegebenen Situation ans ausgehende 18. und anfangende 19. Jahrhundert. Menschen rebellieren und werden mitunter vom eigenen Monarchen hingemetzelt. Andernorts kommt die Revolution von oben. Die Geschichte scheint sich echt zu wiederholen und Büchners Fatalismusbrief kriegt in mir immer mehr Beachtung und in gewisser Weise partielle Zustimmung.

Daneben, okkult: deshalb?, rüttelt die Erde und verschiebt Länder und neigt sich im Ganzen. Sintflutartige übergriffe auf Land und Leben im Verbund mit einem Nachtritt auf die moderne Technik ohne die nichts läuft und mit der alles zuende gehen kann. Geballte Kräfte zwingen Routine in die Knie und die neuzeitige Gesellschaftsstruktur mit globalen Netzwerken hilft auf. Zumndest soll sie das, denn USAmerikaner mit Bananen sind gefährlicher als Affen mit Schießpistolen.

Ich verliere nicht weiter Worte darüber, jeder Mensch mit Bildung und einer aufgeklärten meinung kann sich seinen Part denken und weiß Bescheid. In dem Sinne, viel Durchhaltevermögen und alles erdenklich Gute an die gebeutelten menschen überall auf der Erde. Auf Wiederlesen.

Donnerstag, 3. März 2011

In der fünften Generation..

..glitzern die Labelcover der Pokémonspiele nicht mehr! Es hat mich wirklich irgendwie enttäuscht LOL.. nicht, dass das wichtig wäre aber es hat halt immer was her gemacht und war in gewisser Weise cool (ich sehe gerade, dass die erste Generation auch Farbbezeichnungen hatte und nicht glitzerte....)
Jedenfalls kommen morgen die neuen Editionen Schwarz und Weiß in den hiesigen Handel und das noch vor den USA und ein knappes halbes Jahr nach Japan. Ich habe meine Version heute schon erhalten und habe spontan ein freakiges Bild mit allen Editionen die sich zum Teil nicht mehr in meinem besitz befinden, es aber mal taten, gemacht. Die Spiele die so nebenher für andere Konsolen erschienen, sind hier einfach aus ästhetischen Gründen nicht aufgeführt.

Um bei der Ästhetik zu bleiben, mich stört der dämliche Hot-Spot Sticker da oben links mehr als das USK-Siegel und das heißt für einige sicher was.
Nun denn, angefangen habe ich mit dem Spiel noch nicht, da ich auf den erhalt der konträren Edition meiner Frau warte. Oh, ich freue mich auf freakige Stunden *-*

Ich hatte damals als die Spiele angekünsigt wurden überlegt, wieder eines zu importieren aber da so Läden wie play-asia und yesasia meinten, sie könnten die Spiele mal 'nen guten 10er teurer verkaufen weil Pokémon draufsteht, habe ich es mir verkniffen!
In Generation vier sind ja, wie im Bild bissl ersichtlich, drei von den vier Editionen nicht deutsch und das war mal 'ne krasse Erfahrung, weltweit Online-Events abgreifen zu können BWUHAHA.

Allerdings bräuchte ich einen zweiten DS, da die "alten" Pokémon auf Grund der neuen Region und den neune Pokémon nicht auf normalem Wege rübergetauscht werden können: naja, so hat man das Gefühl echt mal ganz von vorne anzufangen. Das war's auch schon, mehr freakiges Gefasel will ich euch nicht zumuten, falls es noch wen gibt, der meine Sache hier ernsthaft liest.

In dem Sinne, auf Wiederlesen!

Sonntag, 20. Februar 2011

Ein halbes Jahr..

..ist es nicht her seit dem letzten Eintrag aber ein knappes halbes Jahr arbeitet steckte in einer universitären Veranstaltung innerhalb eines Projektseminars für Modul 12 (glaube ich) des Germanistik B.A. Studiums.. für mich! LOL ..ohne Punkt und Komma, bestimmt mit Fehlern.

Das Seminarprogramm sah vor, dass eine szenische Lesung geplant und durchgeführt werden sollte. Der Charakter bzw. die Atmosphäre sollten einem "Happening" entsprechen, also eher locker und offen gestaltet sein. Ziel dieser Veranstaltung mit disem Vorhaben war das Näherbringen von praktischen Arbeitsabläufen "unserer Zunft". Sprich, man sollte mtikriegen was zur Planung eines kulturellen Events dazugehört, was generell alles bedacht werden muss (ich erfuhr, dass jedes Komma wichtiger ist als Urheberrecht, natürlich nur im universitären Rahmane) und welchen Zeitaufwand das alles bedeutet.
Der "Workload", also die für dieses Seminar veranschlagte und mit Credits am Ende entlohnte Zeit betrug 270 Stunden. Das wären auf die Vorlesungszeit verrechnet ~20h die Woche gewesen.. wäre es.

Ein Bacherlor-Studium in Regelzeit hinter sich zu bringen gilt ja weithin als ein sehr wahrscheinliches Ding der Unmöglichkeit. Das verbunden mit dem Aufwand innerhalb der anderen Seminare für andere Modul, und um in der Regelzeit zu bleiben, sorgt dafür, dass viele mehrer, einige sehr viel mehrere, Veranstaltungen parallel machen. So auch ich. Hatte im 3. und jetzt im 5. Semester am meisten Stress und da ich dieses stressige Praxismodul nicht im 6. Semester belegen wollte, da ich da nur den bachelor machen will, habe ich es mit ins 5 Semester geschob. Kurzum: Nicht genug Zeit für alles, zu viel Stress und massenhaft arbeit am Ende!

Aber persönliche leiden interessieren hier niemanden, gebt mir Aufmunterkommentare *dackelblick* LOL ;D

Nach anfänglichen Konflikten innerhalb unser Kleingruppe (10 Leute..) bezüglich Terminfindung für Treffen und generellen Absprachen zur Kompromissfindung spielten wir uns in der heißen Phase doch recht gut ein. Unsere Dozenten verlangen Engagement und Pflichtbewusstsein, legten es selbst aber nur rudimentär ins Tageslicht, weshalb wir auf der uniinternen Forenplattform (schnuckelig "moodle" genannt) Umfragen starteten, kommentierten und diskutierten und lustigerweise auch recht viel final entschieden, da persönliche Treffen immer mit zeitlichen Konflikten einhergingen XD

Jedenfalls zeichnete ich für die Gestaltung Autorenplakate (davon 14 Stück), welche eben die Autoren unserer mit Mühe recherchierten Texte vorstellen sollten, und spontan für den Vorabentwurf des Werbeplakates (siehe oben links) verantwortlich. Der Prozess bis zu den finalen Versionen war das unpraktischste und stressigste in meinem bisherigen Tätigkeitsleben.
Dazu stellte ich meine Räumlichkeit zur Aufnahme einer Gedichtlesung zur Verfügung und opferte meine Zeit für Proben in der Uni an teils unmöglichen Tageszeiten. Allerdings brachten die Proben, und der Stress in dem Seminar allgemein, einiges an Selbsterkenntnis und zeigten Wege für "Verbesserungen".

Mitte februar fand dann aber die Lesung statt, in einer Lokalität die vor einigen Jahren noch ein Etabilssement war, das dem Thema "Sexualität" alle Ehre bereitete. Wir erhielten viel Lob und es war von Erfolg gekrönt, obwohl immer wieder Zweifel und Ängste (bei den Dozenten) dominierten.
Damit ruckzuck auf Wiederlesen!

P.S.: Ja, nach ewigen Jahren mal ein neues Outfit für den sexy blog ;>

Montag, 3. Januar 2011

Same procedure..

..wie schon in den Jahren davor, hier ein kleiner stumpfer Ausblick mir partiellem Rückblick.

Vorherrschendes Gefühl für 2011?
Zweifel und Ungewissheit bezüglich bezüglich des Bachelorabschlusses vom Studium.
Eine seichte Priese Vorfreude auf das letzte Quartal mit einer möglichen schönen Lebensumstandsänderung. ♥

2010 zum ersten Mal getan?
• Haare versucht Braun zu tönen (auf der Packung sah's anders aus!)
• Zusammen auf der Connichi gewesen
• Hotelzimmer gebucht
• willentlich und bewusst gepennert
• u.v.m.

2010 nach langer Zeit wieder getan?
• Alkohol getrunken
• Heimat besucht
• eh..

2010 leider gar nicht getan?
• LBM besucht
• Karaokebar besucht
• ...

Wort des Jahres?
Liebe

Zugenommen oder abgenommen?
Ein hin und her aber letztlich wohl sehr wenig weniger als vorher; konstant.

Stadt des Jahres?
(Bonn-)Bad Godesberg! + Köln/Düsseldorf/Kassel/Sinzig

Alkoholexzesse?
Bah, nein~

Haare länger oder kürzer?
weniger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
MEHR!

Höchste Handyrechnung?
~20€

Krankenhausbesuche?
Nein. Dafür seit Urzeiten wieder mal 'nen Arzt besucht.

Verliebt?
;>

Most called person?
Tina

Die schönste Zeit verbracht mit?
Tina ♥~

Die meiste Zeit verbracht mit?
Tina! ..wenn Unimenschen zählen, dann auch was mit denen.

Song des Jahres?
• i'll be your love - yoshiki
• Girl's Dead Monster Discographie
• ~

Buch des Jahres?
Feuchtgebiete. Verbinde ich wunderschöne Momente mit.
(Tintentrilogie & Bis(s)-Reihe!)

TV-Serie des Jahres?
-/-

Erkenntnis des Jahres?
Aufhören zu viele Gedanken zu denken und den Arsch noch mehr hochkriegen.

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
• "Sinnlospraktikum"
• Laptop
• diverse "Konflikte"

Schönstes Ereignis?
Mercure Hotel im Juni ♥ und vereinzelte Wochenenden vom September bis Dezember.
(Connichi, Ball, ...)

2010 war mit einem Wort?
Gefühlt ein noch mehr vom pech verfolgtes Jahr als das vorherige aber dank einer einzige Person das gefühlsintensivste bisher!
Schöne Momente und Erinnerungen gemacht, die fortan prägen werden. Danke dir ♥

Auf ein neues..

..frohes jahr 2011 mit den üblichen 12 Monaten in 365 Tagen! Eh.. ja, hiermit ein frohes Neues an alle die es lesen und auf ein weiteres gesundes mit Glück beseeltes Jahr!

Ich für meinen Part verbrachte den Jahreswechsel spontan in Düsseldorf bei und mit Freunden, was echt mal wieder nach langer zeit ganz schick war. Eigentlich sah es ja so aus, dass ich Weihnachten und alle Tage danach wie letztes jahr alleine vorm PC unfeierlich verbringe.. auf Weihnachten traf das zu, aber immerhin für Silvester/Neujahr nun nicht. So machte ich mich entspannt per Bahn auf und es schockierte mich ja fast, wie geschmiert das ging, wo doch alle Welt über Probleme mit der Bahn klagte. Ich hatte wohl einfach endlich mal bissl was Glück, nachdem ich anfang Dezember eine Nacht in einer Marburger Sparkasse pennern durfte, da Bahnfail.

Angekommen ging es nach ein bisschen warten in die Party-WG. Im Verlauf des Tages sammelte sich dann auch reichlich von allem an, nur nicht von Cola, was letztendlich gut war, denn nicht jeder verträgt den Batzen an zucker ;>
Jedenfalls wurde am späten Nachmittag mit dem Alkohol angefangen und ich musste wieder feststellen, dass reine Spirituosen mir einfach nicht munden, so Mischereien dafür mehr XD

nebst Plaudereien gab es das übliche Tabu-Spielen und ja, irgendwie langweilt mich dieses Spiel recht schnell, obwohl es eigentlich lustig ist aber ich hatte zu der zeit aber auch glaube ich generell ein Tief. Nach einigen belanglosen, sprich uninteressanten, Minuten was Ereignisse angeht, kam es zum lang herbeigesehnten Mitternachtsmoment indem massenhaft Geld, Schwarzpulver und Pappe in die Luft geschossen wird.. allerdings nicht nur da hin, denn bei Silvester gegen 0 uhr Nachts das Fenster auflassen ist nicht gebildet, lol.

So schoss eine unserer raketen unglücklich in ein Zimmer einer gegenüberliegenden Wohnung; harrend ob es sich zum brand oder zum Nachbarschaftsstreit entwickelte mussten wir nach einigen Momenten feststellen, dass niemand zuhause war.. oder so. Ist wohl aber auch nichts weiter passiert als der übliche Dreck der dabei entstehen mag und ein Schreck, mit Sicherheit. Schlussendlich selbst Schuld, wer lässt sein Fenster im 2. Obergechoss auf.. an Silvester.. in einer Großstadt.. °_°~

Anschließend leifen wir in ausgewählter Stückzahl zum McDonald's um eine Großbestellung zum nächtlichen Schmaus zu ordern und so aßen wir gegen 2 Uhr morgens Fastfood und legten uns dann, nachdem man gefühlte Monate auf ein freies Bad wartete, schlafen. Ich schlief mit meiner geliebten begleitung ganz schnuckelig (kalt und ab und an, dank verrutschen der Unterlage, hart) unter dem bereits oben zu sehenden versauten Küchentisch *-*
Ach, bevor wir gemächlich ruhten spielten wir eine Runde DS, genauer gesagt Mario Kart und Bleach im Multiplayer. Trotz den ruhigen Stunden zwang uns die Umgebung immer mal wieder zu erwachen und so erholte man sich in Etappen, aber immerhin erholte man sich.

Am nächsten Tag, dem Neujahrstag, wurde überlegt, ob man zu McDonald's gehen solle zum Frühstücken. Einige wagemutige Gesellen taten dieses und ließen gut zwei Hand voll Menschen zurück um ganz häuslich Aufbackbrötchen mit üblichem belag zu verspeisen. Folgend wurden mir und meiner Begleitung, unter anderem, die Hand mit individuell angemischter Fingerfarbe bestrichen um unser Dasein auch auf der Wand für die Ewigkeit zu bezeugen. Diese tat wurde uns am Vortag direkt schon angekündigt und man wies auf die schon reichlich befleckte Hand-Wand. Als dieses sodann getan war, machte man sich auf um Abschied zu nehmen, uns wieder für eine Zeit zu trennen aber die Erinnerung, nicht zuletzt mit den Händen an der Wand, zu wahren.

Alles in allem ein schöner Jahresabschluss, der so spontan nicht besser hätte stattfinden können. Damit sehe ich mich am Anfang eines neuen stressigen Jahres und warte den Momenten die mir so ins Gesicht schlagen.. oder küssen. Auf Wiederlesen :]