Montag, 16. August 2010

Liebe...

...ist das was mich bewegt; über meine Welt hat sich ein Schleier gelegt.

Kann sehr gut über dem Moment derzeit bei mir thronen. Dieser Satz sagt alles, was mir derzeit den Tag macht. Es klingt kitschig, aber ich bin so unendlich glücklich einen Menschen zu haben, der mir Ruhe und Entspannung schenkt. Normalerweise würde ich so etwas ja in die Traumleberein schreiben aber es kann auch ruhig hier mal stehen.

Ich habe mich noch niemals einem Menschen so hingegeben und mir war noch niemals ein Mensch so wichtig. Alles, wirklich alles, andere ist für mich im Vergleich dazu unwichtig. Kein anderer Mensch kennt mich besser und weiß mehr. Menschen, die so etwas nicht schätzen, es missbrauchen oder anderweitig geringschätzigen sind für mich nahezu Abmenschen. Nichts und Niemand auf der Erde kann mir das ersetzen. Ein Gefühl, dass sehr viele andere mit sich bringt und einen erfüllt, wie es, für mich, nichts anderes kann. Eine Waage, die immer schwankt und ein Pendel, dass ungehindert schwingt.

Auch wenn so manche Situation einfach nicht gut ist, manche Momente unerträglich und so mancher Umstand unausweichlich.. ich bin echt glücklich das zu haben. Egal wie, wie weit, wie lang oder wo.. es gibt mir Wärme. Mich ärgert so vieles und ich hätte gerne derzeit einiges anders aber ich bin aufrichtig dankbar.. te dashuroj

Die Sache mit dem Glück..

..gestaltet sich durchaus schwierig. Punktuell wohl eher problematisch, das aber wohl, zumindest in meinem Umfeld, aber nur bei mir. Naja, ich merke mich als einziges ja auch nur und so.. lol.

2010 ist bis auf genau einen Umstand das bescheidenste Jahr in meinem Leben.. so far. Um mal aktuell bei den momentanen Umständen zu bleiben. Universität "darf" ich ein Praktikum machen, an sich ja nicht schlimmes, allerdings entwickelt sich das zu einem Haufen Elend, wenn man nach gut 3 Monaten noch keines hat und dann aus Verzweiflung jeden Dreck annimmt. Genau das ist passiert und nun "arbeite" ich 9h am Tag stumpf und verschenke kostbare Zeit bei/mit einer Tätigkeit, die mir NICHTS bringt außer die 12 Credits für das Studium..

Hart auf hart brauche ich das nicht mal in den Lebenslauf schreiben weil's einfach NICHTS ist, was ein Student positiv "hervorhebt" oder "weiterbildet" oder "an die Praxis führt". Alles anderes aber eben nicht das.. theoretisch 8 Wochen im Sommer, in den Ferien, für NICHTS außer für diese bescheidenen Credits, damit die Uni sich in ihrem System bestätigt fühlt.

Apropos Studium. Wenn alles nach Plan geht mache ich nächsten Sommer den Bachelor und ich habe keine Ahnung wie genau das danach weiter geht oder wie man das, was ich mir so denke, irgendwie zeitlich (etc pp) umsetzt. Naja, muss ich gucken. Hier bleiben, NEIN. Alles andere kann von mir aus, wie für mich immer, ein beschissener Schotterweg sein..

Um den kleinen Exkurs mal wieder in die Nichtigkeit zu schieben, dank den 9h "Arbeit" komme ich auch nicht dazu, groß noch am Tag was zu machen, da ich, wenn ich vor 20 Uhr aus dem Laden komme, noch in die Bibliothek muss um Hausarbeiten zu schreiben. Also vom Leben, in den SOMMERFERIEN, ist da nicht mehr viel... was mich extrem ankotzt. Ich komme nach Hause und habe eine Lust auf gar nichts außer rumliegen und mit meiner Liebe telefonieren.. boah, bei diesem Punkt sprudelt's.. sie ist so dermaßen alles für mich *sterben*

De facto würde ich aufstehen um zu "arbeiten", nach Hause kommen um zu schlafen damit ich nächsten Tag arbeiten kann und das nicht mal ordentlich geregelt in festen Zeiten. Wäre ja an sich nicht ganz so furchtbar, wenn es wo wäre, wo es Spaß macht und mir was nützt. Life is short.. und so wird es noch unnötiger verschwendet (als Praktikant kriegt man natürlich auch nichts für den Aufwand :D). Zeit ist kostbar und ich würde die liebend gerne anders füllen.. haha, freier Wille (schön wär's). Noch 5 Wochen und dann hat vorübergehend meine Hölle ein Ende, bis sich im nächsten Sommer die nächste auftut.
Ich wollte mehr schreiben aber ich vergesse in letzter Zeit so viel...

Ach, ich habe innerhalb von knappen 2 Monaten wieder mal abgenommen. Drei (3) Kilogramm. Wenn das so weiter geht, dann bin ich bis zum Jahresende stückweit an der Hälfte von dem Gewicht, das ich vor 2 Jahren noch hatte und das wäre gelinde gesagt krass.. langsam macht's mir selbst Sorgen. Komme mir einer mit ungesund. Rund 11 Stunden oder mehr aus dem Haus zu sein und seine Psyche zum Foltern zu schicken ist auch nicht gesund.. danach keine großartige Lust auf Nahrungszubereitung zu haben finde ich dann irgendwie verständlich. Heil dem Fast-Food und den Süßigkeiten (ja, nix anderes esse ich. Ernsthaft.)

Naja, danke für die Aufmerksamkeit und auf Wiederlesen :]
P.S.: Tut mir Leid, wenn das alles unverständlich ist oder so.. x_x