Samstag, 17. April 2010

Antipathie...

...sich selbst gegenüber. So ziemlich das ganze Jahr schon ... und immer noch eins drauf. Ich HASSE es, Eigenschaften zu haben die mich selbst stören. WARUM handele ich gegen meine eigenen Überzeugungen .. WARUM tue ich Dinge dich ich offensichtlich danach bereue. WIESO musste ich in einem so beschissenem Kaff geboren werden, wo man NIX machen konnte, wo es NIX gab und wo man jahrelang einfach nur "gedrückt" wurde. NIX kennenlernte, was das Leben ausmacht ... wieso haben mich fast alle Dinge da so gestört und so extrem negativ beeinflusst.
Ich habe da JAHRE gelassen ... unwiederbringlich, einfach ohne etwas zu lernen, positiv zu erfahren oder zu sehen verlebt, weil es nicht anders ging. Das ist der Punkt, den ich akzeptieren muss aber mich einfach auf härteste Weise stört wie nichts anderes im Moment.

Ich HASSE meine eigene Dummheit im Bezug auf gewisse menschliche Aspekte, in perspektivischen Belangen und WARUM habe ich den Leuten die mir damals partiell was gutes wollten nicht geglaubt und mehr getan. Ich könnte Knochen kotzen. WIESO lande ich immer in "irgendwie gefühlten" Nestern ... WARUM sind die Leute, die ich brauche immer so weit weg?

Ehrlich, damals habe ich jeden, der Einsamkeit in größerem Stil verspürt hat nicht so wirklich verstanden und fand das auch teils ein wenig skurril, da ich's eben nicht kannte. Mittlerweile verstehe ich das sehr gut und generell lerne ich derzeit einige Sachen kennen die wirklich zerstören können. Entfernung, Unmöglichkeiten, extreme Eifersucht ... dahingehend, ich hätte damals die Frage "kannst du oder würdest du sehr eifersüchtig sein?" mit einem Schulterzucken oder "ich denk' nicht" beantwortet. ICH BIN ES VERDAMMT, auf jeden Scheiß und ich schiebe dann auch direkt Hass. Eigentlich stellen sich viele Einstellungen, die ich meinte von mir selbst zu kennen, als Trugbilder heraus. Wie das Leben das Denken umformt...

Der drückende Himmel ringt um Tränen
Ich spucke einen Tropfen Unruhe auf den Gehweg
Habe Angst vor dem Gedanken an Morgen,
weil meine ganze Welt zusammenbrechen könnte.
In mir weiß ich, dass nach vorn' blicken
mir auch für Übermorgen keine Antworten bringt.

Das Morgen ist eine sich ewig ausbreitende Leinwand;
was mal ich nur drauf?
Die Wirklichkeit beginnt sie zu schwärzen;
was zeichne ich nur?
Tue mich schwer zu erstrahlen.
(Durarara!! OP2 - "complication")

So wahr. Mehr habe ich irgendwie nicht zu sagen. Irgendwie wippe ich die dieses Jahr nur ... von "Hui" zu "Pfui" und andersrum, was Stimmung und Gefühlslage angeht. So krass kenne ich das nicht und ich lerne echt wieder große Stücke über mich selbst und hasse mich teils für erkannte Dinge, will sie ändern, geht natürlich nicht so schnell wie ich's will bla ... ich will kotzen.
Damit auf Wiederlesen.

Mittwoch, 7. April 2010

Über Organisation kann man...

...sagen was man mag, sie klappt hier einfach nicht.
Sprich: Universität ... ich habe mir sagen lassen, dass das nicht nur hier so ist, beruhigt aber nur marginal.

Nach Windhunden, die von den Grünen erfolgreich abgewendet und durch den Verstand niedergeknüppelt wurden, kommen jetzt Prioritäten und Losverfahren. Musste man erst der Schnellste sein um legal und ordentlich in ein Seminar zu kommen, muss man jetzt Prioritäten verteilen und am Besten 3 oder mehr Stundenpläne bauen, von denen am Ende nur eine Mixtur fix ist. Ach, höhere Semester haben natürlich Vorrang, damit die in der Regelzeit fertig werden. Krass, dass ich als 4. Semester (von maximal 6; in der Regelzeit) wohl nicht als solcher gelte und in kein Pflichtseminar gelost werde, welches für mich wie gesagt Pflicht ist um das Studium abzuschließen bzw. eben ein Modul zu beenden.
Nichtsdestotrotz ... die lassen ja mit sich reden und so~
- - - - - - - - -
Ich esse Ananas, Kokos und Vanille ... das Erste und das Letzte waren früher nie so mein Fall. Es ändert sich und ich finde das gut. Erweitert mein "Spektrum" lol.
Der Ananas-Kokos Joghurt von Bauer ist edel und Vanillepudding hat was entspannendes. Zumal das ganze alles für Kaufaule daherkommt und man im Grunde nur lutscht %D
Kokos ist LIEBE!

Ja Random. Wollte mich nur mal so mehr oder weniger auskotzen. Gebt mir Themen!!
Auf Wiederlesen :]

Samstag, 3. April 2010

mhh...

Also, gehen wir das mal chronologisch an. Mal schwebt man, überblickt alles, riecht den Dreck auf dem Boden nicht und spuckt platonisch einigen Leuten auf den Kopf ... dann wiederum stellt sich ein Bein in den Weg, man legt sich lang und kommt nicht mehr hoch und wenn man hochsehen möchte tritt wer nach. Man kraucht im Dreck, der Augenblicke zuvor so weit weg wahr.
Ich habe die Erfahrung, wie es ist festgezurrt gegen Entgelt in einer Gondel zu sitzen und Schienen die über Null sind entlang zu fahren, noch nicht gemacht aber ich mag's jetzt schon nicht beziehungsweise erklärt sich mir gerade meine Abstinenz dahingehend.

Die letzte Zeit ist bildlich wie eine Schaukel. Erst ist man weit vorwärts und oben, dann eine kurze Zeit auf Stagnation bis es ein Stück nach hinten geht. Dann schwingt man und schon ist man kurzweilig wieder ruckartig gen "Vorne" geneigt, und so immer wieder. Um mal von dümmlichen Metaphern weg zu kommen und ein bisschen universitärer zu zu formulieren:
Ich saß ja nicht umsonst im Büchner-Seminar und habe fast seinen ganzen literarischen Nachlass schemenhaft angerissen um den absolut tollen "Fatalismusbrief" nicht bisschen fabelhaft zu finden (in diesem stellt Büchner ein grausames Naturell des Menschen fest, der einfach immer wieder denselben Fehler macht und sich deshalb gegen das "System" auflehnen "soll"). Fatalismus ist ganz grob mit "Schicksalsglaube" zu übersetzen und impliziert etwas partiell okkultes. Was ist Schicksal überhaupt ... GLAUBE. Das alles ist an sich mit einem gewissen Determinismus gewürzt, denn Schicksal wiederholt sich (nicht allein weil die Menschheit selten langfristig und gewillt aus Vergangenem lernt) und Glaube suggeriert Grenzlosigkeit, scheitert aber schon am eigenen Fundament.

Bla ... Schicksal ist, für mich, ein so epochales Arschloch, aus dem's auch nur auf mich (und gleich behinderte) tropft. Geht gar nicht anders. Ich will, und kann, hier gar nicht alles aufzählen, was sich nur dadurch plausibel erklären ließe. Mich strahlt EIN einziger Strahl an und selbst der ist so schwach, dass ich krampfhaft greife. Alles was den Schein unterbricht oder zum zittern bringt wirft in mir, sprichwörtlich, Türme um. Und genau das stört mich, ich werd's aber nicht los. Ich weiß, dass es teils einfach bescheuert ist aber es kommt mit Panzern gegen meine Grashalme.

Und es rollt. Von daher ... ende. Auf Wiederlesen.
WTF? NEIN. als Spontanreaktion ist im Übrigen sehr "lustig".