Montag, 14. September 2009

Ich sehe...

...zur Abwechslung mal erstaunlich klar und bin mir bewusst was mir jetzt Gedanken macht bzw. was mich etwas schweben lässt.
Ich verbringe meine, zugegeben spät begonnenen, Tage damit, vor dem Rechner zu sitzen. Das wars. Halt, wenn nötig geh ich nach draußen um mir Nahrungsmittel zu kaufen oder planlos rumzustreifen und dabei Musik zu hören. Diese ist in den Phasen in der mich die mehr oder minder klare Melancholie greift ein recht gutes Mittel um in dem ganzen Nebelgestocher einen Klang zu haben der mir Orientierung gibt.
Dazu mal ein Einschub: Chihiro Onitsuka. Die Musik dieser Frau hat durchweg melancholischen Charakter mit je nach Lied einer Priese Hoffnung, Trauer, Ausweglosigkeit, Gendankenflucht oder fröhlich optimistischem Subton. Einfach das Beste für so eine Phase. Ihr "Memai" (眩暈) wird mich mein leben lang begleiten und ich werde dieses Lied NIE vergessen. Ich mag all ihre Lieder, zumindest die meisten, und hör sie immer wieder gerne **

Nun denn, zurück zum Thema. Ich sitze seit Stunden vorm PC ohne irgendwas zu machen. Ich spiel mit meinem rechten Fuß in Abwechslung mit der Socke vom linken. Lausche der Musik von eben besprochener Person, denke nach über Dinge wie, warum es so verdammt schwer ist Sachen zu sagen die sich so leicht denken lassen und einem das Herz erwärmen und Freude machen und warum mich einige Umstände traurig machen die ich nicht ändern kann.
Generell die Frage warum ich ziemlich oft an wen denken muss und an Probleme die teils nicht mir gehören aber ich mir Gedanken drüber mache, gerne drüber reden möchte, das aber nicht kann oder das nicht gewillt ist. Weshalb auch immer. Wenn ich dann andernorts Dinge Lese die mich dahingehend beschäftigen und nichts dran machen kann, geht's mir wie oben beschrieben und eben dieser Umstand führt mich zu Gedanken die Sätze bilden die leicht und sanft sind aber so hart und widerspenstig in der "gesprochenen Welt" umzusetzen bzw. eben zu sagen sind.
Zwang ist nichts für mich. Stress auch nicht. Weshalb ich dann drüber nachdenke, verstumme und nach einer gewissen Zeit erfolgreich aus dem Gedankenstrudel flüchten konnte, bis ich zurück gezogen werde.
Nun ja. Nichts weiter dazu.

Des Weiteren plagen mich momentan chronische Unlust einhergehend mit kritischer Minus-Motivation. Ich beende die Tage spät respektive früh, je nach Sichtweise, fühle mich latent von mir selbst getrennt und "rette" mich in andere Welten.

Die Uni geht bald wieder los, beziehungsweise der Stundenplan-Planungsstress jetzt schon und ich hab' da wie jedes Semester keinen Nerv drauf genauso wie ich keinen Plan habe, weil ich mich nicht dazu bringen kann in meine eigene Prüfungsordnung zu gucken.
Zwei Noten fehlen immer noch.
Nun denn, auf Wiederlesen. Danke für die Aufmerksamkeit.

1 Kommentar:

mucc hat gesagt…

armer hideki :( hast du nicht verdient :/