Samstag, 23. August 2008

Verschlossene Tür…

…gestern aufgefunden und, mich nicht drüber freuend, damit fast abgefunden. Aber halt. Resümee. Gestern, Freitag den 22. August im Jahre 2008 A.D.


Gebeutelt von der dämlichen Politik der Universitäten, die mir entweder nicht antworten wollen oder die Post diese Antwortbriefe verschlampt hat, denn viele Freunde haben schon zusagen (oder Absagen) erhalten und sind bei positiver Nachricht auch schon eingeschrieben. Ich habe mich auch eingeschrieben, in Kassel aber auch die schicken mir nichts zurück (so Matrikelnummer, Studiennachweise etc) und den Semesterbeitrag wollen die bis ersten September aber auf der Überweisung soll Matrikelnummer stehen. Schön, wenn man die denn hat zum Angeben. Na ja, werde auch da mal wieder anrufen und fragen müssen.


Dann noch die Hiobsbotschaft, dass man auch im Wohnheim auf eine Warteliste setzen muss (was ich echt nicht wusste, ja bin doofe … bla), nun denn, drauf auf der Warteliste werde ich wohl nun sein, nachdem ich im Studentenwerk mal durchgeklingelt hatte und mir die nette, mit Akzent sprechende, Dame so paar, sehr paar, antworten gegeben hat bzw. geben konnte.


Nuja, dem geneigten Leser wird nicht entgangen sein, dass ich mein momentanes Leben einfach stressig, scheiße und leer finde. So kam es auch, dass ich, von dem ganzen kram mal langsam überladen, gestern leicht reizbar war. Ich dazu noch in einem simplen Spiel verlor, an sich nix schlimmes aber man sucht in solchen Situationen ja immer einen Auslöser, und daraufhin von 2 anrufen noch mehr unter (innerlichen) Druck gesetzt wurde und im Folgenden, nachdem ich alles zusammengepackt hatte, den Schlüssel stecken ließ aber die Tür zu zog. Ja, meinen Schlüssel lasse ich von innen stecken wenn ich nach Hause komme und die Tür schließe. Wie ich feststellte, ging das nicht immer gut.


Naja, nachdem das passiert war, versuchte ich mit erst etwas und dann grober Gewalt mein offenes Küchenfenster aufzustemmen bzw. den „Fensterknauf“ (*lol) rumgedreht zu kriegen damit sich das Fenster von Kipp auf Ganz öffnet und ich so rein kommen könnte.

Als das mit bloßen Händen, klobigen Händen, nicht zu bewerkstelligen war, bin ich den Gemeinschaftsabstellraum gegangen und habe mir mal 2 Pinsel geliehen um bissl zu hebeln am Knauf. Als mir beide, durch meine unendlich praktische Dummheit, in die Wohnung und somit aus den Händen gefallen sind, bin ich über meinen Schatten gehoppelt und bin zum Nachbarn gedackelt und habe bei dem an die Tür geklopft.


Er fragte wer da sei. Ich antworte und er machte auf. Ich versuchte dann meinen Vermieter anzuklingeln, 2x, aber der war nicht da. Dann war der Nachbar so nett und hat versucht zu helfen, mit diversen Zangen. Auch davon fiel eine in die Wohnung. Währenddessen räumte die Katze die ich derzeit beherberge die ganze Fensterbank samt Gardine ab, da man ja am Fenster rumhantierte und die sich wohl gefreut hat. Ich dachte mir „nuja, wenn wir’s aufkriegen wär’s eh alles runter gefallen“ obwohl in dem Augenblick das die total falschen Gedanken waren.

Nach unzähligen Versuchen, nassen Stühlen und massig Zangen, probierten wir e4s mit einer auseinander genommenen Laubsäge. Mit dieser ging es dann erstaunlicher Weise ziemlich zügig. Soweit so gut. Ich bedankte mich herzlich und ich war wieder foh ohne größere Sachen in meiner Wohnung zu sein.


Habe dann die Pinsel wieder in den Abstellraum und alles andere wieder, in meinem fast kranken Perfektionismus, in die richtige Ordentlichkeit gebracht. Abschließend bin ich zu meinem eigentlichen Ziel aufgebrochen, mit gut einer Stunde Verspätung.

Damit vorerst einmal auf Wiederlesen.

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