Sonntag, 24. August 2008

Spontaneität ist…

…wenn man spontan ist und mir wurde eigentlich vorgeworfen, dass ich dieses nur im beschränkten Maße wäre bzw. denke ich selbst, dass ich alles andere als flexibel und spontan bin, denn ich mag es ja geregelt. Nichtsdestotrotz ereilte mich gestern so circa um halb 11 abends folgende, knapper und sehr informationsenthaltsame Nachricht:

Svenja ‎(23.08.2008 22:32):
hi du, sind nachher in lüchow zum open air konzert, vielleicht sehen wir uns ja dort. bis dann^^

Erst dachte ich: „Wut? Open Air KONZERT? Wo? Ôo“ … Ich wohne in Lüchow und mir war so etwas nicht zu Ohren gekommen. Dann überlegte ich, ob ICQ da evtl. mal wieder Schindluder getrieben hatte und mir diese Offline-Nachricht sehr verspätet anzeigt aber dem war, wie sich später herausstellte, nicht so.
In Nachtzeug vorm Rechner und dazu mit lauter Fragen und Gedanken im Kopf sitzend, fasste ich so gegen 23 Uhr 30 den Entschluss mich wieder anzukleiden und einfach mal die „Attraktionen“ auf dem Busbahnhof und vor der Postfiliale abzulaufen in der Hoffnung den Absender dieser Nachricht zu finden. Zu erst auf dem Busbahnhof, nix gesehen. Dann Postbühne, alles am Abbauen. Danach erneut Busbahnhof und potz blitz, plötzlich sprang mich von Hinten etwas an. Ich erschrak. Aber es war nur besagte Svenja die wie immer sehr gut gelaunt angehüpft kam.
Im Übrigen habe ich diese, eigentlich untypische Tat für mich, nur durchgeführt, weil Svenja heute für ein Jahr nach Neuseeland fliegt und ich ein schlechtes Gewissen gehabt hätte, wenn sie mir da so was schickt ich aber nicht auftauche.

Mit den Händen in den Taschen beobachtete ich die Beiden (also Svenja und Gesa, eine weitere Freundin. Die beiden hängen an einander wie Kletten … natürlich positiv gemeint) beim rumwackeln und rumhüpfen zu dem besten aus 70er, 80er und 90er.
Man begann so langsam Gespräche aufzubauen. In denen ich bemerkte, wie groß Gesa geworden zu sein schien, denn ich hatte sie nicht so groß in Erinnerung. Sie meinte darauf nur, dass sie noch 2 Jahre wachsen würde und nebenbei fügte sie hinzu, dass ich „recht klein“ wäre. Nuja, eigentlich gebe ich auf so was nix aber da habe ich mir echt Gedanken gemacht, denn 188cm sind ja doch irgendwo nicht klein, oder doch?

Später meinte sie dann noch, als wir darüber redeten, dass Nase und Ohren im Leben weiter wachsen, dass ich ja schon eine große Nase (wie wahr <_<) und große Ohren hätte. Das hörend habe ich nur so vor mich „ich bin so was von Genmüll“ dahergefaselt. Svenja darauf gleich: „Ach watt, nich immer so negativ, manchmal könnt ich dich echt würgen, ey“ … irgendwie hat sie ja Recht *lol

Am Ende (ja, ich überspringe jetzt bewusst einiges, da … ja einfach so) sind wir in dem immerwährenden Regen klatschnass geworden und in einer Regenpause zu unserer alten Schule gedackelt wo wir uns dann auf die Treppe saßen, dem wieder doller werdenden regen zuguckten und zuhörten und uns Geschichten aus dem Kanu-Kurs (durch den wir uns kannten) erzählten.

Abschließend verabschiedeten wir uns. Und dieses tue ich hiermit hier jetzt auch, auf Wiederlesen.

Samstag, 23. August 2008

Verschlossene Tür…

…gestern aufgefunden und, mich nicht drüber freuend, damit fast abgefunden. Aber halt. Resümee. Gestern, Freitag den 22. August im Jahre 2008 A.D.


Gebeutelt von der dämlichen Politik der Universitäten, die mir entweder nicht antworten wollen oder die Post diese Antwortbriefe verschlampt hat, denn viele Freunde haben schon zusagen (oder Absagen) erhalten und sind bei positiver Nachricht auch schon eingeschrieben. Ich habe mich auch eingeschrieben, in Kassel aber auch die schicken mir nichts zurück (so Matrikelnummer, Studiennachweise etc) und den Semesterbeitrag wollen die bis ersten September aber auf der Überweisung soll Matrikelnummer stehen. Schön, wenn man die denn hat zum Angeben. Na ja, werde auch da mal wieder anrufen und fragen müssen.


Dann noch die Hiobsbotschaft, dass man auch im Wohnheim auf eine Warteliste setzen muss (was ich echt nicht wusste, ja bin doofe … bla), nun denn, drauf auf der Warteliste werde ich wohl nun sein, nachdem ich im Studentenwerk mal durchgeklingelt hatte und mir die nette, mit Akzent sprechende, Dame so paar, sehr paar, antworten gegeben hat bzw. geben konnte.


Nuja, dem geneigten Leser wird nicht entgangen sein, dass ich mein momentanes Leben einfach stressig, scheiße und leer finde. So kam es auch, dass ich, von dem ganzen kram mal langsam überladen, gestern leicht reizbar war. Ich dazu noch in einem simplen Spiel verlor, an sich nix schlimmes aber man sucht in solchen Situationen ja immer einen Auslöser, und daraufhin von 2 anrufen noch mehr unter (innerlichen) Druck gesetzt wurde und im Folgenden, nachdem ich alles zusammengepackt hatte, den Schlüssel stecken ließ aber die Tür zu zog. Ja, meinen Schlüssel lasse ich von innen stecken wenn ich nach Hause komme und die Tür schließe. Wie ich feststellte, ging das nicht immer gut.


Naja, nachdem das passiert war, versuchte ich mit erst etwas und dann grober Gewalt mein offenes Küchenfenster aufzustemmen bzw. den „Fensterknauf“ (*lol) rumgedreht zu kriegen damit sich das Fenster von Kipp auf Ganz öffnet und ich so rein kommen könnte.

Als das mit bloßen Händen, klobigen Händen, nicht zu bewerkstelligen war, bin ich den Gemeinschaftsabstellraum gegangen und habe mir mal 2 Pinsel geliehen um bissl zu hebeln am Knauf. Als mir beide, durch meine unendlich praktische Dummheit, in die Wohnung und somit aus den Händen gefallen sind, bin ich über meinen Schatten gehoppelt und bin zum Nachbarn gedackelt und habe bei dem an die Tür geklopft.


Er fragte wer da sei. Ich antworte und er machte auf. Ich versuchte dann meinen Vermieter anzuklingeln, 2x, aber der war nicht da. Dann war der Nachbar so nett und hat versucht zu helfen, mit diversen Zangen. Auch davon fiel eine in die Wohnung. Währenddessen räumte die Katze die ich derzeit beherberge die ganze Fensterbank samt Gardine ab, da man ja am Fenster rumhantierte und die sich wohl gefreut hat. Ich dachte mir „nuja, wenn wir’s aufkriegen wär’s eh alles runter gefallen“ obwohl in dem Augenblick das die total falschen Gedanken waren.

Nach unzähligen Versuchen, nassen Stühlen und massig Zangen, probierten wir e4s mit einer auseinander genommenen Laubsäge. Mit dieser ging es dann erstaunlicher Weise ziemlich zügig. Soweit so gut. Ich bedankte mich herzlich und ich war wieder foh ohne größere Sachen in meiner Wohnung zu sein.


Habe dann die Pinsel wieder in den Abstellraum und alles andere wieder, in meinem fast kranken Perfektionismus, in die richtige Ordentlichkeit gebracht. Abschließend bin ich zu meinem eigentlichen Ziel aufgebrochen, mit gut einer Stunde Verspätung.

Damit vorerst einmal auf Wiederlesen.

Sonntag, 10. August 2008

Über eine Sonne der Nacht,…

…ein Begrüßungsschweinchen und andere anziehende Schweineschnuten auf reizendem Antlitz einer holden Weiblichkeit. So könnte man den Inhalt des Folgenden Textschwalls in einem Satz zusammenfassen. Mit vor Stolz geschwellter Brust und voller Hochachtung möchte ich euch vorstellen: Das Kätzchen, Diana, meine Sonne der Nacht.
Bevor ich mit Worten um mich schmeiße, erst einmal Zahlen und Daten von ihr selbst angegebene Dinge:

Größe: 1,55
Maße: 81-60-84
(Zitat: „Meine Brüste waren glaub ich auch schon mal größer“)
G-Tag: 10. August (Löwe/Pferd)
Gewicht: 42, machen aber 43 draus hört sich besser an xD
Schuhgröße: 37
Haarfarbe: braun ^^
Konfektionsgrößen: 32/xs; amigröße 24-25
Wohnort: kleines Kaff namens Werdohl oder auch Werdühl genannt
Was sie oft sagt: kawaii und sexy xD und hawt xD; ouw awww und wai =3

Freut sich übelst wenn gut aussehende Japaner sie anschreiben zum Beispiel Kenichi XD
btw ich schlafe immer mit Socken
(Gegen Mexikaner und Vietdänen hat sie aber auch nix)

Soweit, so gut. Soviel zu den Daten. Ich glaube mehr muss ich hier nicht sagen. Sollte jedem klar sein das die Kleine ein recht sehr heißes Eisen (oder wie es sie es bevorzugt: eine scharfe Mieze) ist. Ihre Blutgruppe ist ihr (und bedauerlicher Weise auch ihrer Mutter) vollends unbekannt, so dass ich anhand dessen kein Charakterprofil zusammenschustern kann. So bleibt mir nur das Sternzeichen, das nicht viel sagt und zu dem ich auch nicht viel sagen will … Blutgruppen sind da toller *okkult desu*

Die Gespräche mit ihr wirken auf mich wie ein Regen aus Watte der auf mich sanft niederprasselt. Sie beruhigen mich. Mag naiv und doof klingen aber ich freu mich wie sonst was wenn sie online ist xD … Sie versteht es vorzüglich Kerle auf sie „anzugeilen“ … dies erreicht sie durch die zahlreichen sehr lustigen und niedlichen Bilder die sie durch die virtuellen Pipelines schießt oder auch einmal mit einem sehr verrückten Video wo sie mit Usagimimi (Hasenohren) ausgerüstet vor ihrem Schreibtisch rumalbert. Dies gesagt, wäre ich sehr froh wenn sie folgende Aktionen so für mich auf die Beine stellen würde *lol

Denn wie oben in ihrem Profil beschrieben „freut sie sich übelst wenn gut aussehende Japaner sie anschreiben wie z.B. Ken“ und genau dieser Japaner schreibt sie nicht mehr an. Aus welchen Grünen auch immer. Erst zeigt er per Cam und in Worten wie heiß er mein kleines Kätzchen findet und dann meldet er sich nicht mehr. Nun versucht sie mit allen Mitteln (japanische „Bettelgesuche“, aufreizende Bilder und sonstige Winkaktionen mit Laternenmasten) ihn dazu zu bringen seinen Gentleman Pflichten nachzukommen und sie, die Dame, zu erst anzuschreiben. Aber irgendwie will er das nicht sehen, verstehen oder er ist einfach dumm wie ein Eimer voller Torf. Wir beide tendieren btw zu letzterem. Sie nennt ihn ab und an schon liebevoll „den Torfjungen“.

Wie gesagt, wenn sie solche Versuche in meine Richtung unternehmen würde ich im Dreieck springen und innerlich rotieren … so wie wohl jeder andere vernünftige Kerl auch. Oder weiß Ken, dass sie eigentlich vergeben ist und lässt sich deswegen nicht drauf ein … wohl eher nicht ^.~

So dieses Thema abgehakt kommen wir zum eigentlichen, ihrer Person. Von sich selbst sagt sie, sie sei hübsch, frech, intelligent und auch, natürlich, etwas versaut. Das könnte ich alles so unterschreiben, denn mit ihr kann man wunderbar über alle, wirklich alle, Dinge der Welt und was Menschen so machen, wenn sie allein zu zweit sind, reden. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt was sie denkt und auch wenn es manchmal zu viele Infos beinhaltet von denen man meint, die würden einen eigentlich gar nichts angehen. Wenn sie shoppen war erzählt sie mir unverblümt, wie bequem und leicht sich ihre neue Unterwäsche doch tragen lässt. Wenn ich sie, eigentlich aus Spaß, nach ihren Maßen frage geht sie los und misst die. Wenn ich erzähle, dass ich gelesen habe, dass die weibliche Orgasmusfähigkeit genetisch veranlagt ist, erzählt sie mir, dass sie froh sei schon viele gehabt zu haben. Wenn ich sie frage wie lang ihre Haare den sein, antwortet sie mir „so bis zum Nippel“. Solche Zoten machen die Gespräche mit ihr einzigartig und frisch.

Ihre Vertipper haben für mich jetzt schon Kultstatus. Das sind Schokolinsen die sie mir während der Sitzungen unbewusst auf den Weg wirft. „nee ich mein das ernte“ und „ich hoffe es schreibt mich gleich an“ sind nur 2 der unzähligen (fast Freud’schen) Vertipper die sie in Smartieform zu mir schmeißt xD

Irgendwie ereignen sich auch oft so komische Zufälle wie:
• „Ich hab mir grad einen Zopf gemacht“
• „echt, ich steh auf Zöpfe, besonders auf die an der Seite zusammengebundenen Pferdeschwänze, die find ich hawt“
• „lol so einen hab ich grad“ *Foto schickt*
Mehr fallen mir nu grad nicht ein, sollte in Zukunft jedes Gespräch speichern *lol

Aber der Hauch Erotik den sie von sich gibt und ihren Gesprächen durchweg präsent ist, macht sie auch bissl durchschaubar, so hat sie mich mal gefragt:
„der perfekte Satz für meine Nachrichtenzeile im WLM, wie ist der?“ und ich da drauf dann „wie soller denn sein, erotisch, romantisch, frech, keck, spritzig usw“ … „erotisch“ … „woher habe ich das gewusst? xD“ … „kA lol“

Und so haben wir dann fast eine Stunde an „versauten“ und zweideutigen Sätzen rumgewerkelt, auf Englisch natürlich, damit Ken die versteht. Noch mal dazu, sie begreift einfach nicht warum er sie erst mit Lobesreden zutextet und dann nicht drauf reagiert wenn sich, sprichwörtlich, halb nackt vor seine Füße schmeißt. Andere Kerle (Adrian aus Mexiko *hust) schicken ihr z.B. Calvin Klein Shorts per Post und flirten unentwegt mir ihr, schon so schlimm, dass sie ihr Englisch daraufhin verliert. Jetzt aber wirklich Schluss damit.

Jedoch noch nicht ganz, denn auf die Frage „wieso schreibt der mich nicht an?“ antworteten ein Anderer Chatkollege und ihr Freund, ja ihr fester Freund, dass sie „ein bissl hochnäsig“ rüberkommt. Wo ich mich dann fragte, hä, wo denn? Also mir kommt sie kein bissl hochnäsig vor, denn welche hochnäsige Person meint von sich selbst einen Sprung zu haben und bekloppt zu sein. Gut, kann vorkommen aber bevor ich sie als hochnäsig einstufe, stufe ich sie als besessen, irgendwie einseitig und naiv lustig ein. Absolut nicht böse gemeint, denn diese Attribute bringen erst das Feuer zum Lodern und verleihen ihr einen sympathischen Charme.

Unsere Gespräche gewinnen an Reiz und Intensität wenn die Stunden weit fortgeschritten und bereits ein neuer tag begonnen hat sich zu erhellen. Und dann erfährt man unter Anderem auch folgendes: Wir LIEBEN beide Leah Dizon. Eine ehemalige amerikanische Racequeen die jetzt in Japan lebt und dort modelt und singt. Sehr heiß diese Frau und hat eine dünne, stöhnende aber sehr weiche und hübsche Stimme wie ich meine. Kann nur noch besser werden in Zukunft. Jedenfalls mochte Diana sie am Anfang nicht wirklich aber ich hab’ sie eines besseren belehrt ^___^

Kommen wir auch schon zum Abschluss. Es gibt noch viel mehr über dieses kleine Schnucklputz zu erzählen aber nu ja … man muss ja nicht alles in die Öffentlichkeit tragen. Ehrlich gesagt hab ich mein persönliches Seitenlimit gleich erreicht und da sie selbst mal sagte sie liest ungern so lange Texte, will ich den auch gar nicht allzu lang werden lassen. Hiermit hat sie ihren ersten eigenen Blogeintrag. Und das auch noch zum Burzeltag, ist das nicht was? *in die Wange zwickt* ^_~
Kriegt sie auch nur weil ich sie ganz dolle mag. Und sogar mit eigenem Label *knuffelz*

Samstag, 2. August 2008

Die Hölle…

…oder besser die Höllen? Na ja, jedenfalls ist der Haushalt meiner Mutter, damit sind gemeint, der Katholik und mein Bruder und nicht die Umstände in denen sich die Räume befinden, denn auf diese wird sehr viel Wert gelegt. Für diesen, meist tadellosen, Zustand ist allerdings meine Mutter ganz allein verantwortlich, denn die besagten 2 Individuen die sich dort auch heimisch, nahezu, eingenistet haben fühlen sich nicht in der Pflicht einen Finger zu rühren. Der Eine tut diese Sachen als typische Frauenarbeit ab. Der Andere meint er hätte nix zu tun, recht perfide. Entweder liegt man und ruht oder man sitzt und bewegt seinen Archer (add some random other MMO Character-Classes if you have a Knight etc.) oder Troll von A nach A1 um Monster zu mobben, Items zu farmen oder Raids zu killen. Ab und an kommt es auch mal vor, dass man sich auf ein Abenteuer begibt in dem man Quests löst oder verzweifelt versucht durch diverse Tricks Grafikfehler auszumerzen. Diese Tätigkeiten (in Anführungszeichen) füllen den aktiven Tag fast komplett aus.


Wohingegen der Eine noch aufhört wenn’s Essenszeit ist, weiß der andere nicht einmal dann ein Ende zu finden, wenn es auch nur temporärer Natur wäre. In einem nehmen sich Beide aber nichts. Man geht ins Bett wenn der geneigte Ott-Bürger gewillt ist aufzustehen oder ganz plump: wenn’s hell wird und/oder im Chat (im Spiel) nix mehr los ist. Sicher hat die eine Person Ferien aber, meiner Meinung nach, auch besseres zu tun als Stundenlang Bären oder auf 2 Beinen laufende Echsen mit Messerklauen an den Vorderpranken zu mobben und mit seinen Skillz umzunieten. Der Andere hat erwiesenermaßen nix zu tun als evtl. sein soziales Leben durch ein kleines Quäntchen Aufmerksamkeit zu verbessern. Diese Chance bleibt aber ungenutzt. Man boniert sich noch, dass meine Mutter zu unsauber, faul und überhaupt zu „stinkig“ ist. Woher das wohl kommt? (rhetorisch)

Mein Bruder indes hatte sich vor gar nicht allzu langer Zeit darüber beklagt, dass der Katholik sich voll und ganz und im verqueren Rhythmus der WOW zuwendet.

Mittlerweile mutiert auch er (auch wenn nur über die Ferien…) zu einem MMO-Opfer. Nur, dass das übel sich nicht World of Warcraft sondern Archlord schimpft. Da hat der Film BenX ein Eigentor geschossen, wie ich finde. Somit ist die MMO-Hölle komplett. Weiter äußere ich mich nicht dazu. Sonst heißt es wieder pissig „halt die Schnauze“ „leck mich“ „sei ruhig“ etc … na gut, so läuft’s auch jetzt schon von daher … btw erhielt ich auf die Frage "was macht daran solange soviel Spaß?" bis jetzt keine, für mich, ausreichende und verständliche Antwort. fin~


Ein andere Hölle, und damit den Kreis schließend, ergibt sich mir durch den Fakt, dass das Leben einfach nix zu bieten hat. Man steht auf. Kümmert sich um seine Sachen die so getan werden müssen (10 Zehn, waschen und derzeit auch Katzen versorgen usw.). Guckt routiniert die paar Internet-Seiten hoch und runter ob evtl. was Neues zu erhaschen ist. Geht irgendwann in die oben beschriebene „Hölle“ (kann ersetzt werden durch: Höhle. Wenn jemand möchte), isst und trinkt und läuft ein bisschen um kleinere Besorgungen zu machen. Währenddessen überlegt man wie man den Tag, oder die Tage, rumkriegt bis eine Nachricht kommt wie es in Zukunft weiter geht. Ich schiebe einige Sachen bewusst von einen Tag auf den Nächsten. Will es ändern aber es will sich nicht so recht ändern lassen.

Einziger Lichtblick sind die nächtlichen Gespräche die man per diversen Messenger tätigt. Ab und an ergibt sich auch eins zur Mittagszeit. Diese kleinen Punkte, die sich zu einem roten Tagesfaden verbinden lassen, machen den Tag spaßig. Halten mich regelrecht davon ab an irgendeinen Bullenkot zu denken der an meinen Sohlen mittlerweile festgewachsen ist.

Warum dreht sich die Erde und macht das alles so vor sich hin passiert. Warum passiert soviel ohne das man was gegen machen kann. Warum kann man nur was machen wenn man Papier in der Tasche hat an dessen Wert man verzweifelt glaubt. Nu ja … hiermit auch fin~


Ich wollte mich im Grunde nie über diesen MMO(add RPG if you want) Mist auslassen aber das fällt mir wie Schränke von den Wänden. Es erschlägt mich und versucht man was zu sagen fällt ein Zweiter. Nach diesem Post wird man mich sicherlich noch mehr hassen als eh schon aber watt soll’s. Achja, es sollte dazu noch erwähnt werden, dass Archlord wenigstens kein Papier kostet an dessen Wert man glaubt und das man auch gut für was „Besseres“ eintauschen könnte. Damit entlasse ich euch vorerst einmal wieder. Auf Wiederlesen.