Freitag, 25. Juli 2008

Der große Tag...


...ergab sich gestern aus einem Gespräch mit einer sehr lieben Persönlichkeit. Für einige vielleicht nicht so lustig wie für mich aber ich will's euch nicht vorenthalten, zumal sie wollte, dass ich's blogge und nein sagen konnte und wollte ich da nicht wirklich xD

Am Ende erwartet die Leser noch eine (evtl. auch) unwichtige Ankündigung aber wer auf saloppen Witz und mit einem hauch Erotik versehener Dialog-Geschichten mag sollte sich das mal angucken. Ich poste die Seite (btw 21 an der Zahl) mit der das alles irgendwie erst richtig anfing mal als Sneakpeak ^_~

Unser großer Tag in 21 "Akten"! ~190kb


Prolog
Preview

Dienstag, 22. Juli 2008

Das hinübergegangene Trio...

...muss man heute leider sagen, denn auch das Dritte Kitten ist von dieser Welt gegangen. Das letzte vorwiegend Schwarze. Ein Männchen der auch schon einen Namen trug: Yami. Als ich heute aufstand und die Kleinen mal anhob merkte ich gleich, dass er bissl sehr kalt war. Habe ihn gleich an die Zitzen gelegt und versucht zum Nuckeln zu kriegen. Nix zu machen. Aber gequiekt hat er noch von daher dachte ich das er einfach noch schläft...
Als sich nach gut einer halben Stunde noch nix tat habe ich ihn krampfhaft versucht zum Nuckeln zu bewegen. Zitzen mit Milcheingeschmiert. Sein Mund mit Milch eingeschmiert. Wollte aber partout nicht. Als ich mir grad im Netz die Telefonnummern einiger Tierärzte rausgesucht hatte ging ich nochmal zu ihm um halt genau zu wissen wie er sich verhält um das am Tele schildern zu können. Da war's aber auch schon zu spät. 3 Japser. Das war's. Dabei wirkte gerade er am Anfang noch am kräftigsten. Hat sich gestern von seiner Schwester ab von der "besten" Zitze wegzicken lassen. Hab' ihn dann an eine andere gepackt. Ging auch ganz gut. Überhaupt kam das überraschend, denn gestern hat er noch normal genuckelt.

Die Katzenmama ist einfach doof wie nix anderes. SO eine dumme Katze habe ich noch nie gesehen. Ist mehr woanders als bei den Kleinen. Legt sich auf die Kleinen drauf. Hat die letzten Beiden immer getrennt (wohl die Ursache warum er heute morgen so kalt war). Sie hat es auch gar nicht interessiert das der Kleine da eine Zeit lang tot neben ihr lag. Hat ihn sogar noch geputzt. Hat wohl nicht verstanden, dass er tot ist. Jetzt wo ich ihn herausgenommen habe scheint es so, als habe sie ihn schon komplett vergessen. Wie ich schon manche Katzenmütter abgehen sehen habe ... aber nuja.
Eventuell auch einfach natürliche Selektion. Aber traurig trotzdem. Damit Ende und auf Wiederlesen.

Yami: * Sonntag den 20. Juli 2008 und † Dienstag den 22. Juli 2008 um ca. 13:10

Von Duo-Dip und einem Gruftie…

…möchte ich euch heute erzählen. Es war einmal vor paar Tagen (wörtlich) da dackelte ich bepackt mit 6 Flaschen Selter einer Tüte Chips mund einer großen Milka Triolade den Bürgersteig entlang Richtung meines Bruders Behausung. Also da plötzlich ein VW Bora hinter mir hupte und ich durch das Fenster an der Beifahrerseite einen Kumpel erspähte der mich nur fragte ob ich mit zu einer Geburtstagsparty wolle. Verdutzt dreinblickend starrte ich ihn an und fragte nur „hä? Kenn ich den Menschen?“ … „Glaube nicht, Patrizia [oder Patritia?] feiert Geburtstag“ … „Ich weiß ja nicht mal wer das ist oder wie die aussieht“ erwiderte ich. „Egal, habe ihr gesagt ich bring noch 1 bis 2 Leutz mit“. Mich aber irgendwie erquickend fühlend willigte ich ein, meinte aber, dass ich erst essen müsse da das schon fertig vorbereitet war (Tiefkühlpizza). „Alles klar, kommst dann dahinten zu den Schrebergärten, weißt wo die sind, oder?“. „Jups, bis später“.


Aufgegessen und auf den Weg machend passierte ich auf der Strecke ein Häuslein aus dessen Türe 2 rundere und etwas ungepflegte Weiblichkeiten stolzierten. „Jetzt laufen hier auch schon Grufties vorbei“ hörte ich nur an mir vorbeiziehen. Mich innerlich kugelnd beachtete ich diese ungebildete und unqualifizierte Äußerung zum Auftreten eines für sie Fremden nicht und tapste weiter meines Weges. Am Zielort angekommen stand ich erstmal doof guckend vor dem Garteneingang, da ich halt nicht uneingeladen und unbekannt da eintreten wollte. Nach einigen Minuten vernahm ich ein reges Winken. Darauf ging ich dann besonnen und vorsichtig hinein. Als wir am Lagerfeuer angekommen waren, sagte man mir, dass „die Links da“ das Geburtstagskind wäre. Potzblitz. Ich kannte diese Patty [Patrizia|Patrritia|Patti?] ja doch. Zwar nur vom sehen auf den Feiern von einem anderen Freund der mit ihrer Schwester gut befreundet war und man sich halt dort öfter sah. Beschämt musste ich äußern, dass ich ihren Namen bis dato immer als ‚Luisa’ vernommen hatte. Nichtsdestotrotz gratulierte ich ihr.


Man stand dann etwas länger am Lagerfeuer und unterhielt sich als bald die Gastgeberin kam und meinte, man solle sich doch setzen und was zu trinken nehmen. Höflich verneinend saßen wir uns allerdings etwas später an die letzte Bank etwas abseits. Nicht lange jedoch, denn wir wurden an das Lagerfeuer genötigt als wir uns schon (zum ersten Mal) verabschieden wollten, da der Kumpel insgeheim vorhatte nur fix alles Gute zu wünschen und dann zur „Hulk“ Spätvorstellung zu fahren. Dieser Plan wurde aber über den Haufen, sprichwörtlich über den Scheiterhaufen, geschmissen, denn Patty wollte uns nicht gehen lassen (und man stieß ein Dolch in den Rücken meines Kumpels, denn seine Ausrede, dass sein Fahrer Sonntag früh aufstehen müsse um zur Arbeit zu kommen wurde von diesem ins Lächerliche gezogen) und so saß man sich halt in gemütlicher Runde ans Feuer. Seltsam kam es uns allerdings vor, dass alle die bis dahin am Feuer saßen dieses fluchtartig verließen. Als Patty dann wiederkam, sie wurde zum Saufen abkommandiert, äußerte ich, dass es besser wäre wenn wir gingen, da wir die Leute vertreiben. Dieses irgendwie ignorierend verging eine Stunde. So circa. Einige lustige Gespräche drauf verabschiedeten wir uns ein zweites Mal. Erfolgreich, nach einer etwas längeren Verabschiedung.


Das lustigste, für mich überraschendste und erfreulichste zugleich war, dass mich ein Mädel ansprach und fragte ob ich der von Duo-Dip (Hinweis des Autors: Duo-Dip. Der. Marketingprojekt aus der 12. Klasse zum Fach Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen und Controlling. Hier sollte man als Gruppe ein eigenes Marketingkonzept erarbeiten. Entweder zu einem eignen und neuen Produkt oder zu etwas was es schon gibt. Wir bekamen 4 Punkte (4-) drauf. Wegen doofer Gruppe und wenig Elan. Lustig war unsere Präsentation (vor fast der ganzen Schülerschaft) aber und Fragen wie „war eure Flasche mal das Behältnis für für einen Badreiniger“ mussten wir bejahen.) wäre. Ich war entzückt. Man erinnerte sich an unser schaffen auch nach gut 1,5 Jahren noch. Erschuf ich mit meiner Darbietung als Werbefigur (wir mussten eine eigene Werbung drehen) einen Schulmythos. Bin ich diesen „heiligen“ Hallen unsterblich geworden. Mit ihren Aussagen: „Gerade wir damals neueren Jahrgänge erinnern uns gut und gerne dran“ und „jeder kennt das und findet’s lustig“ machte sie mir eine große Freude.


Wenn damals nur Youtube schon so populär gewesen wäre. Ich muss die Videos wieder auftrieben. Probe- und Vorvideo sowie das finale Endvideo. Dann poste ich die da mal. Hoffentlich existieren die noch. Damit auf Wiederlesen.

Samstag, 19. Juli 2008

Die Vergänglichkeit des Lebens…

…zeigt sich durch die Endlichkeit und dem Schwund dem jedes lebende Wesen und jeder lebende Organismus ausgesetzt ist. Man kommt um auf dieser Erde als Gast zu residieren und geht nach einer Individuellen Frist auch wieder. Wenn man sicht nicht für einen früheren Abbruch der Aufenthaltsdauer entschließt oder jemand einem die Zeit mutwillig verkürzt.

Dieser Kreislauf wurde mir am heutigen Tage komplett vor Augen geführt, denn erst ereilte mich die Nachricht, dass wir mal wieder Katzennachwuchs haben. Neben einigen Problemen die immer noch bestehen erfreuten sich aber schon 2 kleine Katzen des noch jungen Lebens. Man saß am Frühstückstisch und aß und unterhielt sich. Als man mit dem Essen fertig war und sich eine Person erhob aber nach kurzer Zeit wiederkam und berichtete, dass der kleine schwarze zerfetzt und tot auf dem Boden liegt stockte mir erstmal der Atem. Der Entdecker dieser Tatsache „entsorge“ den nicht mal 10cm großen Katzenleib per Spülung in den Katakomben. Ging ja nicht anders.
Als Täter kommen nur der Hund oder der nicht kastrierte Kater, der zugleich auch Erzeuger ist, in Frage. Tja, scheiße, wenn man seine Viecher verwöhnt und die dadurch meinen überall ran und alles machen zu dürfen. Die natürlichen Instinkte sind halt da, aber diesbezüglich redet man ja irgendwie gegen Wände. Ni ja, wollte das nur mal schriftlich loswerden.

Nun ist auch der Erstgeborene von dieser Welt gegangen. Nach gut Einem Tag voller Stress und Qual hat er aufgegeben. Wohl verdurstet und ausgetrocknet, da er nicht saugen konnte weil die Mutter ihn zu spät ließ und er dann aber keine Kraft mehr hatte. Hiesiger Tierarzt im Urlaub und WE-Dienst nur welche die Kilometer weg sind. Warum musste die Katze auch am WE abkalben. Letzt versuche mit normaler Mild zu retten schlugen fehl. Schlucken konnte er noch bisschen aber wohl zu spät.
Damit leben nur noch 2 die einen Tag später als die beiden Verstorbenen geboren wurde. Wieso weiß nur der Himmel. Die beiden "neuen" sehen aber genauso aus wie die beiden Toten. Wohl Zwillinge. Die saugen aber kräftig, die werden es wohl schaffen.

In Erinnerung:
#2 *|† Samstag den 19. Juli 2008
#1 * Samstag den 19. Juli 2008 und † Sonntag den 20. Juli 2008 um ca. 17:00

Auf Wiederlesen.

Montag, 14. Juli 2008

Ein geben und nehmen…

…empfinde und zelebriere ich heute bzw. habe ich es zelebriert, denn heute habe ich das erste Mal Blut gelassen. Für das Rote Kreuz. In einen 0,5l-Beutel. Angemeldet, Fragebogen ausgefüllt (dazu später mehr), Blutfarbe gemessen (15,83 btw), Körpertemperatur (wohl um die 37°) und letztendlich zum Arzt gewatschelt, der mich über Risiken und evtl. Folgen des Blutspendens aufklärte. Da ich weder Homosexuell bin noch mit diesen sexuell verkehre, nicht wirklich infektionskrank oder süchtig nach irgendwelchen Mitteln bin fragte er mich am Ende einfach nur noch ob zu Mittag gegessen hätte. „Nee, habe heute noch gar nix gegessen“ antwortete ich und er schickte mich zum Speisesaal um mir bissl was in den Magen zu füllen, ich solle jedoch als Erstspender Abstand vom Fruchtsaft nehmen, da der wegen der Säure nicht so gut vertragen würde, von Neulingen. Schade. Ich hatte mich auf den am Meisten gefreut, mag ja Saft <_<


Naja, getrunken, gegessen und den Hinweis-Wisch gelesen tapselte ich zurück in die Aula der hiesigen Hauptschule direkt zur Station 5, der Blutentnahme. Mich auf ein blaues „Bett“, eher eine festere Sonnenliege, gelegt kam auch schon gleich wer, der mich zur Verifizierung zum insgesamt 5. Mal, nach Namen und Geburtstag fragte. Sich für meine Bereitschaft bedankend und nebenbei noch einmal über das Prozedere aufklärend hatte er mein Blutgefäß aufgespürt, den Arm abgeschnürt und die Nadel eingeführt. „Nun schließen sie bitte für rund 7 Minuten die Hand zu einer Faust und öffnen sie wieder. Das erleichtert die Zirkulation.“ Gesagt getan. Nebenbei noch einmal den Zettel zum Ablauf und Risikohinweise durchgelesen kam auch schon bald ein anderer Arzt, der mich wieder abstöpselte, mir ein „Pflaster“ (Tupfer plus gefühlten durchsichtigen Packband) auf die Stelle klatschte und mich zu den Ruheliegen führen ließ, wo ich 10 Minuten liegen sollte. Nicht wissend was ich tun sollte, summte ich Perfumes „love the world“ vor mich hin und bestaunte den Sticker den mir die Anmeldedame auf mein T-Shirt geklebt hatte: „Ich bin zum ersten mal dabei“ stand da drauf. Fand ich irgendwie knuffig xD


Nach den 10 Minuten begab ich mich abermals zum Speiseraum und gönnte mir 2 Brötchenhälften und 2 Becher Selter mit wenig Kohlensäure. Danach habe ich mir mein altes Schulgebäude (war damals zu meiner Zeit noch die Realschule) angeguckt und bin dann gegangen. Der Mensch der mir die Nadel in die Ader steckte stand draußen und paffte. Sage „Tschüss“ und ging meines Weges Richtung „REWE“. Doch bevor ich dort ankam fragte mich eine ältere Dame wo die Hauptschule sei (dort fand das „Event“ ja statt). Ich sagte ihr „dahinten wo die ganzen Autos stehen“ und griente. Sie so: „ah, ok, danke“ *lächel*. „Kein Problem, bitte“ sagte ich und ging weiter. Dann erspähte ich 2 Schmetterlinge. Die sind mittlerweile sogar bei uns selten geworden, und dann gleich 2 auf einmal. Hat mich gefreut, find Schmetterlinge toll.


Endlich dort bei „REWE“ angekommen wunderte ich mich erneut über die wieder mal komplett geänderte Frisur von Einer der dort auszubildenden. Erst hatte sie lange, halbgelockte blonde Haare, das war vor rund 3 oder Monaten. Dann hatte sie ihre blonden Haare schulterlang. Dann mal in irgendein weiches Kastanienbraun gefärbt und nun einen Bob in schwarz mit roten Strähnen. Wandelbar ist die.

Naja, habe mir da einen Apfel für 41 Cent gekauft und bin wieder Richtung Wohnung aufgebrochen. Der Apfel war übelst Süß, absichtlich gewählt obwohl ich saure lieber mag aber wie sagte der Arzt, keine Fruchtsäure, also hielt ich mich dran.


Das war es soweit. Auf Wiederlesen.

Mittwoch, 9. Juli 2008

We’re Blessed…

…ja, wir waren bzw. sind immer noch gesegnet, denn erst beehrten Madsen unsere Stadt mit ihrer musikalischen Anwesenheit und heute gab sich der, ja DER, Fady Maalouf die Ehre und beglückte die Ohren der Lüchower mit seiner tenorgleichen Stimme.


Zur Person: Fady Maalouf war 2. der fünften DSDS Staffel und unterlag nur Thomas Godoj im Finale. Vertrieben und geflüchtet aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Libanon kam er über Frankreich nach Deutschland und wurde bis zuletzt als „Sieger der Herzen“ bei DSDS betitelt. Unter anderem wurde ihm auch dort der Titel „Schnulzen- und Balladenkönig“ zugewiesen.


Anlass für sein Erscheinen war die Aufzeichnung der „aktuellen Schaubude“ des NDR in unserem Städtchen. Auch das rote Pferd („Sänger“ samt seinem Namen vergessen bzw. nie gemerkt) war anwesend. Neben ein paar lokalen Theatergruppen, Mittelaltergewandisten und Hobby-Archäologen die die Kunst des Töpferns in unserer Region vorführten gab es zu Anfang eine sportliche Einlage mit dem Rhönrad zu bestaunen.


Ich habe mir den großteil der Probe und dann die komplette Aufzeichnung angeschaut. Ganz weit vorne, nicht ganz vorne, aber sehr weit vorne, weit genug um alles gut zu sehen aber dennoch nicht genötigt zu sein alles mitmachen zu müssen xD


In der Probe hat es zwischenzeitlich immer mal wieder gedröppelt aber bei der Aufzeichnung war der Himmel erstaunlich klar und blau und auch die Sonne kam kurz durch. Wir waren wahrlich gesegnet. Die Interviews verliefen in der Probe komischer Weise sehr viel besser als bei der eigentlichen Aufzeichnung, so hat sich unser Bürgermeister im „richtigen“ Interview versabbelt und Fady ist gleich runter zur Bühne obwohl er in der Probe, wie eigentlich geplant, erst beim Moderator stehen blieb um obligate Fragen zu beantworten. Dieses Interview verlief in der Probe irgendwie netter und sympathischer aber der geniale „Fehler“ in der eigentlichen Aufzeichnung war göttlich und ich hoffe die schnibbeln die guten Sachen aus der probe mit den guten Dingen aus der Aufzeichnung zusammen. Am 15. August, Freitag, um 21:15 ist die Ausstrahlung im NDR und wenn ihr das sehen wollt oder zufällig daran kleben bleibt und einen komplett schwarz gekleideten, großen und mit wüster roter Mähne ausgestatteten Menschen sehen solltet, dann bin das ich ^_^


Ich habe gemäß den Anweisungen des Redakteurs, und gleichzeitig Animators, folge geleistet und geklatscht und ab und an auch mal verwegen in die Kamera geschielt wenn die über, vor oder neben mir auf unseren Mob gerichtet war. Natürlich sind wir Wenden verhalten und müssen erstmal warm werden und erst 5mins vor Aufzeichnungen haben alle enthusiastisch mitgeklatscht und „Fady!!!“ gebrüllt. Die älteren Damen neben mir haben sich über alles das Maul zerrissen, typisch. Mal gucken ob ich am 15. August im Fernsehen bin. Ich habe bei „Blessed“ auch mitgesungen, tonlos, also nur die Lippen bewegt aber genügt ja. Bin mir ja in dem Sinne für nix zu schade. Ich wollte für meine Mutter, die das ganze gerne sehen wollte aber wegen Arbeit verhindert war, ein Autogramm von Fady abgreifen aber er verteilte konsequent keine. Einigen schreienden Mädchen und kleine Jungen Stimmen zufolge soll „Benjamin Herd“ (= Revoluzzer Benni) auch vor Ort gewesen sein und einige hatten auch (wohl) vorgedruckte Autogrammkarten in der Hand aber ich sah in nirgends. Auch egal, da diese Type für mich schon immer eine Lachnummer war.


In der Hoffnung doch noch eins irgendwie zu kriegen, also ein Autogramm von Fady, blieb ich eine zeitlang nach ende noch stehen und beobachte die Szene. Dumme Wendländer hielten sich partout nicht an die Anweisungen und bewiesen somit ihre ländlich doofe Herkunft und ich stand außerhalb des Sperrbereichs und guckte ob neben dem roten pferd auch Fady noch rauskommen würde aber nope, denn nach massig Anfragen kleiner Mädchen wurde durch’s Mikro mitgeteilt, dass Fady gleich nach dem Auftritt angefahren sei. Hinterausgang sei dank. Ich habe mich auch ehrlich gefragt, ob der überhaupt schreiben kann, nicht angreifend oder beleidigend gemeint, aber er ist erst paar Jahre hier und sprich sehr gebrochen, da habe ich mich das halt gefragt. Aber auf seinem Blog (= offizielle Fansite) schreibt er öfter und das unverkennbar, von daher: Frage geklärt.

Soviel dazu. Auf Wiederlesen.


P.S.:

Lusitg war außerdem, dass Fady in der Probe live sang in der Aufzeichnung aber sein Proben-Live geplaybackt hatte. Ansonsten fand ich es toll mal wen von ganz dicht zu sehen der wahrlich singen kann und eine große Stimme hat.

Sonntag, 6. Juli 2008

Denn wir schrieben Geschichte…

…Mit jedem Riff
Mit jedem Akkord
Setzten wir sie fort
Wir schrieben Geschichte
An jenem Tag
Denn hier und dort
Waren wir ein Teil von ihr…
…und so ähnlich kam ich mir vor, denn „Madsen“ rissen das hiesige Festival anlässlich des 850. Geburtstags unserer Stadt mächtig raus. Zu erst einmal sollte erwähnt werden, dass dieses „Festival“ den geklauten Namen „Earthquake“ trug und somit bebende Erde und rotierende Luft versprach. Aber, soviel vorweg, nicht hielt. Den Auftakt gaben die 14 Schüler des allgemeinen Gymnasiums mit ihrer Schülerband (Musik AG) mit dem Namen „2 Laid“. Sie performten ausschließlich Cover-Versionen von bekannten Liedern unter Anderem von „die Ärzte“. Als man dieses nach einer knappen Stunde überstanden hatte und die Bad Bevensener Band „Herrenmagazin“ die Bühne nach einer halbstündigen Umbaupause betrat, trabte ich nach Hause, denn ich war bis zuletzt nicht gewillt 9 bzw. 10 Euro auszugeben um eineinhalb Stunden „Madsen“ genießen zu können, also gab ich mir dieses denkwürde einmalige Ereignis von der Seitenlinie hinter der spärlichen Absperrung und konnte erstaunlich gut sehen und wurde nicht geschubst. Zuhause angekommen habe ich genüsslich zu Abend gegessen und bin wieder an meinen „illegalen“ Seitenplatz gewackelt. Auf die Minute pünktlich zum Start von „Madsen“.

Die brillanten Lokalmatadoren wissen es wie man ein noch so unaktives und steifes Publikum mit zu reißen. Die Energie und Erfahrung die sie auf der Live-Bühne ausstrahlen ist unbeschreiblich und unvergleichlich. Hätte ich es bis dahin bereut Geld für den Einlass ausgegeben zu haben, hätte der ~90minütige Auftritt von den Brüdern Madsen plus Kollegen mehr entlohnt als das es jede andere Band in dem Moment hätte tun können. Mit Knallern ála „Du schreibst Geschichte“ [umgeschriebener Refrain am Anfang dieses Posts], „Nachtbaden“ (Bundesvision Songcontest 2008; 4. Platz) und einem alten „Hoerstuatz“ (eine lokale Schulbandlegende) Song gelang es der Band sogar mich mitzureißen. Die kleinen Lobeshymnen auf unsere Gegend, eine Lobpreisung für die lokale Eisdiele und der Feststellung, dass man mit einem Abi nix mehr anfangen kann sorge Sebastian Madsen (Gesang + Gitarre) für lustige Einlagen und zoll seiner Heimat gebührenden Respekt. Kritik wurde auch seicht geäußert, denn seit Jahren haben wir hier keinen ordentlichen Plattenladen mehr und diesen Umstand fand Sebastian Madsen sehr ärgerlich und wünschte sich „einen neuen CD Laden in Lüchow“, denn bei MiniMal, ähm REWE, könne man nicht gut CDs kaufen.

So endet mein erstes indirektes und nicht ganz korrektes Live-Erlebnis in einer großen Überraschung, denn ich hätte nie gedacht, dass mir „Madsen“ so gefallen können, denn bis dato habe ich diese Band sehr sporadisch und nachlässig gehört, und bis auf 2 Lieder gefiel mir keins. Jedoch, wie so oft festgestellt, ist „Madsen“ eine Live-Band … aber ich werde mich in Zukunft öfter durchringen mir mal öfter ein Lied zu Gemüte zu führen.

Soviel dazu … Ein Festival das im Grunde keines war. Bands die die meisten im Grunde nicht kannten (lokale Schülerband und absolute Indie-Newcomer, gefühlt) und einem Headliner der nicht hätte passen können. Nach viel Hin und Her kam Madsen nun doch und rockte den Busbahnhof! Ohne diese Band wäre dieses Ereignis in den schwarzen Annalen unserer Stadt eingegangen. Vielen Dank für die Rettung an die herrliche Band „Madsen“! Ein danke auch an „Herrenmagazin“ die einen so schlechten Klang nicht haben. Und letztendlich viel Erfolg und Besserung an „2 Laid“. Bisschen mehr Erfahrung und es könnte echt genial Enden. Respekt btw an die Frontfrau in Blond … ich fand dich klasse!

Auf Wiederlesen.

Mein Lieblingslied dieser Band!
Madsen - Du schreibst Geschichte (PV):


Live:


Donnerstag, 3. Juli 2008

Was ist schlimmer als…

…nichts, denn gemeint sind nicht die schulischen Hausarbeiten (im Volksmund meist auch Hausaufgaben genannt) sondern die Arbeiten die man im Haushalt verrichten muss um den modernen hygienischen Vorstellungen und Maßstäben gerecht zu werden. Man will sich bei gelegentlichem Besuch ja nicht schämen müssen. Na ja, es trägt ja zu einem gewissen Grad auch zum Wohlbefinden von einem Selbst bei und hält gesund. Dann wollen wir mal.

Platz 10: Wäsche waschen.

An sich kein großer Akt Arbeit. Wäsche im jeweiligen Eimer (Bunt- und Kochwäsche) sammeln und beim Status „mehr passt da nicht rein“ einfach mal ‚ne Maschine waschen. Instruktionen und Pulvermenge genau justieren und ab geht’s. Problematisch wird es, wenn man erstens zu faul dazu ist oder zweitens einfach keine Zeit hat um zu warten bis der Vorgang beendet wurde, nur nötig wenn die Maschine noch so alt ist, dass sie sich nicht selbst ausschaltet, wie es bei mir der Fall ist, denn Strom fressen soll die ja nicht unnötig.

Platz 9: Klamotten aufhängen.

Im Sommer umweltfreundlicher als den Trockner anzuschmeißen (meiner frisst übrigens noch recht viel Saft, denn dank der Jahre auf dem Buckel hat der nur Klasse ‚C’), zudem riecht die Wäsche besser wenn sie in der Sonne und an der frischen Luft getrocknet ist. Dauert zwar auch nur geschätzte 10 Minuten aber ohne Musik oder sonstige ablenkende Laute ist diese Arbeit mehr als stumpfsinnig und verblödend. Geht übrigens ziemlich auf die Arme, wenn man das nicht öfter tut, denn nasse Wäsche wiegt so einiges. Habe das auch erst unterschätzt und mich danach bedankt.

Platz 8: Fenster putzen.

Eine meiner Lieblingstätigkeiten, wenn man das so nennen kann. Geht recht flott und man sieht, bei sporadischer und unregelmäßiger Verrichtung, deutliche Resultate und diese sind wichtig für die Motivation. Zwar schiebe ich das auch immer auf aber wenn ich dabei bin macht’s irgendwie ziemlichen Spaß. Auch eines der wenigen Dinge, die sogar Außenstehenden den Eindruck eines gepflegten und ordentlichen Menschen vermitteln ohne direkt mit denen in Kontakt zu stehen.

Platz 7: Geschirr spülen.

Sowohl maschinell als auch per Hand auf jeweilige Weise nervig und langatmig sowie ohne Umgebungsgeräusche ermüdend und abstumpfend. Maschinell ist das Ausräumen der Maschine eine meiner verhassten Arbeiten. Es müffelt ab und an, dampft unerhört und man ist meist gezwungen sich zu bücken. Geht zwar flott aber kann einem anstatt Lob, dass man das autonom getan hat, auch viel ärger bringen, wenn man alles an orte räumt wo’s nicht hingehört. Das Putzen per Hand sorgt zwar, dank neuster Mittel, für sanfte Hände aber ist zeitaufwendig und wenn man sich vor Augen hält, dass es eh alles wieder dreckig wird, frustend.

Platz 6: Staub saugen.

Nicht zu verwechseln mit „Staub wischen“. Muss ich recht selten, da ich Barfuß zuhause rumlaufe und auch sonst wenig Gäste habe die irgendwas mit rein schleppen. Für den alltäglichen Staub der sich sammelt und andere kleine Unreinheiten reicht einmal alle paar Wochen vollends aus, wie ich finde. Dennoch ist es schweißtreibend und macht mich aggressiv wenn der Sauger nicht mitkommt weil das Kabel irgendwo verharkt ist oder sonst was. Man sieht allerdings was man da tut, das ist ein Plus. Allerdings wird’s auch recht fix wieder dreckig, Minus.

Platz 5: Staub wischen.

Nicht zu verwechseln mit „Staub saugen“. Absolut nervig, immer unvollendet und nie zu ende. Ein ewiger Kreislauf der stresst und somit ungesund ist. Nicht, dass der Staub allein dafür schon ausreichend wäre. Heute getan, kann man es morgen gleich wieder machen, deswegen lass ich’s meist liegen mach’s dann einmal weg und lass es wieder liegen. Der Zyklus geht soweit, bis „es mir zu unschön“ anzugucken wird. Hier und da ab und an mal was mit der Hand oder dem Finger weggewischt und gelutscht ist der Drops.

Platz 4: fegen und wischen.

Kriegt man den Staub und den Dreck mit der Hand nicht weg müssen andere Mittel her. Die erfordern ungleich mehr Arbeit und Aufwand für den gleichen Zweck. Man muss sogar noch mit dritten und vierten Mitteln hantieren, dem Wasser und der Essenz die dieses in seiner Reinigungskraft verstärkt. Angereichert mit diversen Chemiedüften natürlich. Man kraucht und bückt und streckt sich um auch den letzten entlegensten Winkel zu erreichen. Seltener mache ich mir die Arbeit und noch seltener räume ich dafür was weg oder um. Was keiner sieht macht keinen heiß. So wische oder fege ich, manchmal guten Gewissens, drum herum.

Die Top 3.

Platz 3: Klo/Bad putzen:

Irgendwie beruhigende Arbeit, wenn man nicht von allzu verdreckten Örtlichkeiten die gute Laune verdorben bekommt. Chemiedüfte, bevorzugt Citrus, runden das Ganze ab und lassen den ganzen Raum in neuer Frischer „erblühen“. Dazu die Matten waschen und frische Handtücher hinhängen. Dusche gleich mit anrichten und voilà, fertig ist das Stille Örtchen zum entspannen, entledigen und beruhigen. Einziger Wermutstropfen ist, dass dieser Moment nicht lange anhält aber beim nächsten Mal sieht man was man getan hat und ändert sein Verhalten, vielleicht.

Platz2: Verstopfungen beseitigen.

Selten wird’s getan und genauso selten muss es gemacht werden. Ist es allerdings an der Reihe, wird merkbar, wenn die Dusche unerhört lange braucht um das Wasser ablaufen zu lassen oder es sich gar sammelt obwohl man keinen Pfropfen im Ausguss hat (Badewanne nicht vorhanden, deswegen nicht erwähnt), kommt man um den Pümpel nicht herum. Man pumpt und guckt, man pumpt und guckt ob und was man sich da hochzieht und was den Abfluss so verstopft hat. Meist Haare, die ausfallen oder man sich ausreist (aus welchen Gründen auch immer) oder einfach die Haare die sich im Haupthaar sammeln und so der allmählichen Glatzen- und Gheimratseckenbildung weichen. Eventuell begleitet von faulen und unangenehmen Gerüchen die einem alles entsüßen. Anstrengend und sehr unlecker.

*tusch* … *trommelwirbel*

Platz 1: Betten beziehen.

Bei einem Doppelbett sehr schweißtreibend und manchmal auch größere Koordinationsarbeit, wenn man versucht die Decke oder das Laken sauber und gleichmäßig, und alleine, über die dafür vorgesehenen Gegenstände zu ziehen. Matratzenturnerei ist der härteste Alltagssport den man in seinen eigenen 4 Wänden und auf ~2-3m² ausüben kann. In jedweder Hinsicht. Ist das allerdings geschafft, und hat man sich in der frisch geputzten Dusche von dem Schweiß befreit, kann man sich in ein erfrischendes, wohlriechendes (da Bezüge sonnengetrocknet) und auf der Haut angenehmes Ruhelager begeben, welches einen für jede Arbeit und Erfahrung entlohnt. Hält auch bei regelmäßiger Körperpflege länger, Pluspunkt.


Das war’s mir den Zehn. Wenn sich wer fragt, wo das Bügeln geblieben ist, dem kann ich nur sagen: Ich finde das gänzlich unnütz und mache dieses deswegen auch nicht. Alles außer Hemden und Anzüge braucht in meinen Augen nicht gebügelt werden. Hemden und Anzüge zieht man in jüngeren Jahren selten an und selbst wenn, reicht es zu den meisten Angelegenheiten Körper- oder Schwerkraftgeglättet. Bügeln = fail. Eine unnötigere Beschäftigung kann man sich im Haushalt nicht suchen. Das war’s von meinen persönlichen Zehn schlimmsten Hausarbeiten. Bis zum nächsten Mal, auf Wiederlesen.