Donnerstag, 22. Mai 2008

Spinnenalarm…

…im Lager B!

Mein neues, mittlerweile auch fast wieder schon altes, Zuhause hat einen so vorangeschritten Spinnenbefalle, dass es nicht mehr feierlich ist. Ich habe nichts gegen Spinnen. Ich lasse sie sogar, zumeist, leben um mich von Fliegen und ähnlichem Gefleuch befreit zu wissen allerdings habe auch ich meine Grenzen und Regeln. Diese wären wie folgt:

  1. Wenn ein Insekt mir im Schlaflager zu dicht ans Kissen bzw. an den Kopf kommt hat’s sein Leben verwirkt.
  2. Wenn es partout nicht weg von den Schirmen auf denen man Fantastisches sehen kann will; hat es sein leben eben so verwirkt.
  3. Wenn es mir zu nach am Ort für bestimmte Geschäfte auf die Pelle rückt, hat es sein Leben ebenso verwirkt.
  4. Und zu guter Letzt, wenn es mir einfach zu groß für den häuslichen Bedarf erscheint, muss es hinübergehen in die Anderswelt.

Diese vier, im Grunde recht einfachen Regeln, sollte man doch wohl in der Lage zu verstehen und zu befolgen sein. Anscheinend nicht jeder ist dazu in der Lage. Eben hatte ich ein Intermezzo mit einem Sechsbeiner vom Kaliber „Noch nie so groß gesehen“. Da lief selbst mir beim Wasserlassen der Schauer vom Nacken bis an den Hacken. So etwas Monströses ist mir noch nie vor die Netzhäute gekrabbelt. Trotz des Wissens um die Ungiftigkeit der lokalen deutschen „Hausspinnen“, zerdrückte ich dieses „Tier“ mit zitternden Händen und Klopapier bewaffnet am Boden und spülte sie schlussendlich das schwarze Loch hinunter.

Hoffentlich erleide ich kein nachhaltiges Trauma von diesem Mitternachtstreff, denn diese 1 bis 2 Zentimeter großen Spinnen leisten bisweilen gute Dienste in der Fliegen- und Mückenabwehr. Ich möchte sie auf Grund dieses Ereignisses nicht entfernen und am Ende missen müssen. Ich hoffe das war ein einmaliges Gastspiel. Wenn die sich hier wohl fühlen, schön, dann aber nicht so blöd sein und sich von mir sehen, erwischen und im Endeffekt töten lassen, denn Leben ist wertvoll und irgendwie toll um das so leichtfertig gegen einen Expressspülgang Richtung suffend stinkenden Moloch einzutauschen. Also überlegt es euch Sechsbeiner.

Dem geneigten Leser damit entlassend wünsche ich ein auf Wiederlesen.
P.S.: Etwas Großes steht in naher Zukunft an. Ein neues groß(artig) angelegtes Projekt. Ich danke und hoffe schon mal für mund auf die Unterstützung der Gemeinde ^_~

1 Kommentar:

Mats hat gesagt…

Muhaha, danke für den Lacher zur späten Stunde! ^^