Samstag, 22. März 2008

Von Grabräubern und Muskelkatern…

…erzählen die folgenden Ausführungen und damit einhergehen berichte ich hiermit von den Wandlungen die sich bis jetzt für den März 2008 abzeichnen. Chronologisch wie auch alphabetisch korrekt fange ich mit den Grabräubern an, diese nämlich haben es, nicht wie in der Antike oder „alten Zeiten“ auf Grabkammern historischer Könige und dessen Goldschätze und Grabschmuck abgesehen, sondern wie es heutzutage gang und gebe zu sein scheint, auf kleine sowie größere weiße Engel aus Porzellan die Blumenschalen auf Gräbern kürzlich Verstorbener schmücken. Dies erwähnt, spreche ich an dieser Stelle eine persönliche bundesweite Fahndung nach einem etwa 10cm hohen weißen Engel aus Porzellan aus der, wie von Geisterhand, aus einer Schale von Verwandten verschwunden ist aus. Genauere Merkmale:

  • sitzend
  • gelockte, etwa schulterlange, Haare
  • vermutlich mit einer Harfe „bewaffnet“
  • geflügelt

Hinweise diesbezüglich aus der Leserschaft werden dankend zur Kenntnis genommen und mit Respekt und ewiglicher Ehrung gewürdigt. Nicht zu vergessen: Gottes Segen sei demjenigen gewiss, der einem seiner Schützlinge und Boten wieder zur Freiheit verschafft. Den Übeltätern winken willkommend das ewige Fegefeuer sowie die Ehre 3 Liter lehmigen Boden vom göttlichen Acker in sich aufnehmen zu dürfen. Da, der Vater sei mein Zeuge, ich keine Selbstjustiz üben werde überlasse ich diesen Job meinem rabiaterem Bruder. Ich als Agnostiker male mir nur bunt und schillernd aus wie belustigend und erfreulich dieses Schauspiel werden wird.

Dieses unmoralische und natürlich sehr unsoziale sowie unhumane Verhalten angekreidet komme ich nun zu etwas, was mich selbst seit knapp 4 Tagen beschäftigt. Es nagt in und an mir und ich kann, im Groben und allein, nichts dagegen tun. Ich muss mich dem beugen und es akzeptieren und darauf pochen das es sich von selbst verflüchtigt. Hervorgerufen durch eine Tätigkeit die ich, nur wegen der Entlohnung, wohl trotz einiger Zweifel und Missfallen weiter nachgehen werde. Ich bin nämlich seit dieser Woche Aushilfskraft bei einem Gemüse- und Obsthändler und baue in dieser Position den Marktstand mit auf und später auch wieder mit ab. Das Aufstehen um 4 Uhr morgens damit die Arbeit um 5 Uhr (mittwochs und samstags) beginnen kann schlaucht sehr und versaut einem zudem jede Tagesplanung, denn nachdem man von 5 bis 8 den Stand aufgestellt hat wird man für 4,5h nach Hause geschickt um dann um 12:30 wieder dort aufzuschlagen um den Stand wieder abzubauen. 60 Kilogramm Erdbeeren und ~130kg Äpfel (als Beispiel hier erwähnt) von einem LKW und später wieder auf diesen zu befördern ist echt, ohne Vorbereitung, Kräfte zehrend. Als wäre das nicht schon genug, sind die beiden (= Ehepaar) die mich hin und her befehligen nicht gerade Kommunikativ geschweige denn besonders begabt in Mitarbeiterführung. Ein Imperativ nach dem Anderen. Alles ist irgendwie falsch gemacht. Man kennt’s glaube ich.
Na ja, bis hier soweit. Ich werde weiter berichten. Auf Widerlesen.

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