Mittwoch, 20. Februar 2008

Die Rückmeldungen…

Die geschwärzten Seiten
…aus dem nun endlich vernetzten Lager B, welches mir noch nicht so recht das „Zuhausegefühl“ vermitteln will und deshalb verlebe ich mein temporär auf gefühlte 137 Jahre geschätztes Leben mehr auswärts. Sei es bei Mutter und Bruder oder in Fantasiewelten gefärbt in Digitalfarben oder eben erzählt auf schwarz bedruckten weißen Seiten. Die Umstände welche mir das Licht rauben sind weiterhin in steigender Anzahl auftauchend vor meinen Augen und veranlassen mich zu einem Rückfall in beinahe abgelegte Gepflogenheiten. So zerreiße ich wieder vermehrt meine Haut um die Fingernägel zum Beispiel. Mich reißt jeder neu auftauchende Negativfaktor, einem schwarzen loch gleichend, immer weiter in den Schlund. Allerdings hat dieser Schlund mehr Augen, somit andere Perspektiven, als ich gedacht habe aber zu diesen komme ich später.
Diese verdammt verfluchten Probleme die bei meiner Mutter zuhause anherrschen zerstören jedwede Harmonie und meine Mutter zeigt mittlerweile den Willen zur Besserung traut sich diesen Schritt aber anscheinend noch nicht. Sturheit, Uneinsicht und unmenschliche Penetranz geben sich in den dortigen 4 Wänden die Hand und regieren das Geschehen. Naivität und Gutgläubigkeit mischen sich ungewollt und ungefragt ein ohne dass es sich verhindern lässt. Also dasselbe wie gehabt und bekannt nur eben exponentiell angestiegen. Nicht zu vergessen die immer noch anhaltenden Dispute die man nun, ebenso ungewollt, mittels der Judikative aus fechten muss.

Aber genug von der dunklen Seite und damit zur Seite des Lichtes welche nach den letzten Einträgen doch noch ab und an ihr Antlitz mir zu zeigen vermag.

Die erhellten Seiten
Ich öffne mich seit einiger Zeit immer mehr dem deutschen Rock sowie ich mich, dank dem häufigerem Aufhalt bei meinem Bruder, immer mehr für Bands wie Rammstein (welche ich vorher nicht ausstehen konnte) tolerant zeige. Soweit das ich diese Musik freiwillig höre ist es noch (lange) nicht aber auch an Bands wie Ex-Nevada-Tan nun Panik, Madsen, Subway to Sally und überhaupt deutschsprachige Darbietungen ziehen mich immer öfter in ihren Bann und die eben genannten durchziehen mittlerweile auch meine Playlists. Da ich den Sturrköpfen mancher Fanblöcke nur Kopfschütteln entgegen bringen kann finde ich die musikalischen Ergüsse von Tokio Hotel und eben Panik teilweise sehr sehr gut, ganz davon abgesehen das die Hälfte der Köpfe hinter Tokio Hotel einfach eine sehr schlechte Eigendarstellung verbreiten. Dazu muss ich sagen, dass mir der diesjährige Bundesvision Songcontest sehr gut gefallen hat, bis halt auf 2 bis 3 Acts die mir stilistisch einfach nicht gefallen wollen bzw. sollen. Überrascht hat mich abseits des Rock „Clueso“ der mir überaus gut gefiel, das sei an dieser Stelle einmal erwähnt. In Anbetracht dieser starken Künstler in unserer Musiklandschaft ist es sehr traurig und bedauerlich das es außer dem Dome und den seltenen Showauftritten keine Musikshows gibt um diesen ganzen Talenten eine Plattform zu bieten um sich der breiten Masse vorzustellen, denn ich kannte gute 70% der Teilnehmer des Songcontestes nicht.
Auf den 29. Februar freue ich mich sehr, da ich frühestens dann in den Genuss eines Spieles komme von dem ich dachte ich würde es lokalisiert nie spielen können. Dabei handelt es sich um den legitimen Bleach GC Nachfolger für die Wii.

Die gegraute Zone
Das letzte Wochenende war getauscht in ein Zwielicht der Erlebnisse, denn einerseits hat einer meiner 2 besten Freunde sein Wochenende in meinen neuen 4 Wänden verbracht und hat damit für willkommene Abwechslung und Farbgebung in meinen grauen Alltag gesorgt und andererseits war diese Erfahrung des partiell ungezielten Umherlaufens und Spontanbesuchen bei Bekannten eine ungewohnte und damit neue Ansammlung an Erfahrungen, welche mich zum Zeitpunkt des Stattfindens in unbekannten Stress und Aufregung versetzten. Final fand ich es aber seht toll und freue mich auf die angepeilte Zukunft meinerseits in Berlin, denn wie es etwa genau rezitiert aus Madsens „Nachtbaden“ heißt: „Alle Freunde in Berlin und ich sitze hier hellwach“ werden mir eben dort einige Freunde und Bekannte über den Weg laufen und somit mein verlebten Alltag wieder bereichern. Damit auf Wiederlesen mit dem Versprechen in nächster zeit regelmäßiger zu aktualisieren ^_~