Freitag, 25. Januar 2008

Der Jahreswechsel im…

…Resümee aus der temporär noch nicht am Zwischennetz teilnehmenden Exilregierung. Betrachtet werden sollen die Tage vor und nach dem Jahreswechsel sowie dieser an sich. Anfangen möchte ich mit den Ereignissen die sich in den circa letzten 14 Tagen des Jahres 2007 ereignet haben. Gezeichnet durch Umzugsstress und den damit verbundenen Raumumstellungsdilemmas sowie den Miesplanungen des Gütertransportes von Lager A zum neuen Lager B, sowie den sich ergebnen Terminverschiebungen, ergoss sich ein buntes Potpourri aus Wanken und Schweben. Alsbald diese Tücken des Alltags Vergangenheit geworden waren zeigte der Kalender die Weihnachtsfeiertage nicht mehr allzu weit weg an. Da stand dann auch plötzlich das Fest der Besinnlichkeit vor der Tür und wahrhaftig erlebte ich ein paar ruhige und besinnliche Tage, da ich, so dreist wie ich manchmal sein kann, die noch vorhandenen Probleme ausblendete. Verbrachte ich die Weihnachtsfeiertage erstmals in „fremden“ vier Wänden in familiärer Atmosphäre mit reichlich Konversation und Kennlernprozessen, so verbrachte man das Silvester 2007 im bekannten und gemütlichen Beisammensein der Direktverwandten Familie, das erste Mal ohne die aktive oder passive Präsenz meines Vaters. Nichtsdestotrotz erhielt man die jährlichen Rituale des Gespensterverjagens durch kommerziell erworbene Sprenggeschosse, dem nachfolgenden Trunk und dem davor durchgeführten Bleigießen, welches mir für das Jahr 2008 Glück, Freude und Gesundheit prophezeite (irgendwie kontrovers aber na ja … nein sage ich dazu nicht), sodass es mir praktisch an nichts fehlte. Vorsätze, egal in welcher Form, machte ich mir keine, da ich da eh nichts von halte geschweige denn ich sie länger als eine Woche im internen Speicher behalte, von daher habe ich mir die mal wieder gespart und versuche wieder einmal meine Situationen zu ändern wenn es zu spät ist. Genug davon.

Angekommen im Jahre 2008, von dem ich mir bis jetzt immer noch Besserung erhoffe, und nun unfähig das Lager A jemals wieder zu betreten, was eh fernab meiner Wünsche ist, und somit vollends in Lager B eingenistet, nehmen die nachhaltigen Veränderungen vom Tod meines Vaters nicht ab, denn hier und dort bedarf immer wieder etwas einer Klärung und Konzentrationsfokussierung was echt zum Brechen ist. Dies erläutere ich hier nicht weiter. Darüber hinaus traf die erhoffte Besserung nicht großspurig ein, denn erst gestern Morgen verstarb die Mutter unserer 4 Katzenjungen durch mysteriöse Umstände, denn der Tierarzt meinte, dass sie entweder angefahren oder stark getreten wurde wobei letzteres realistischer erscheint, denn spuren eines Anfahrunfalls wies sie nirgends an ihrem Körper auf. Ihr war es nicht einmal vergönnt das 2. Lebensjahr zu vollenden. Ein kurzes Leben, wenn man das Durchschnittsalter einer Katze betrachtet, gesteuert von dem Drang durch die Natur zu streunen, was ihr letztendlich das Leben kostete, da sie evtl. pauschal auf freundliche Menschen geeicht war. Nun frage ich mich den ganzen Tag wer so krank sein kann ein Tier so derbst zu treten das es mit letzter Kraft humpelnd davonläuft und keucht wie sonst was. Ich gebe zu, ich bin kein großer Hundefreund aber soweit das ich diese Tiere ernsthaft trete ist es noch lange nicht, beziehungsweise wird es nie soweit kommen (wie in einem früheren Blog bereits beschrieben). So hatte unsere Familie einen weiteren Todesfall zu verzeichnen, so mag einer jetzt sagen „es ist doch nur ein Tier“ aber man lebte mit diesem Tier und man fütterte es und so weiter und sofort. Selbst ich muss gestehen, dass sie schon fehlt. Das Verhalten der anderen Tiere ist auch dementsprechend, sodass die Stimmung nicht sehr freudig in der Luft weilte. Auch genug davon.

Als letztes und den ganzen Zeitraum umfassendes Thema möchte ich meine neu entdeckte und noch nicht sehr alte Begeisterung für die Potsdamer Band „Subway to Sally“ behandeln, denn ich bin ja (bekannter Weise) nicht der Folk, Metal und Deutschrock Fan aber diese Band hat’s mir irgendwie echt angetan. Klasse Texte, tolle und abwechslungsreiche Arrangements gepaart mit einer passend situierten Stimme. Einfach empfehlenswert und ein klasse „Ersatz“ für die Leute die Rammstein zu sinnentleert und simpel in der Machart finden. Dazu sei gesagt, dass Subway to Sally am 14. Februar 2008 am Bundesvision Song Contest, veranstaltet von Stefan Raab, für Potsdam im niedersächsischen Hannover antritt und sich gegen unsere Madsen behaupten will, was ich für einen verlorenen Kampf halte … für Madsen wie ich leider sagen muss, denn gegen die geballte Kraft von Subway to Sally kommt Madsen leider nicht ran. Na ja, dieses Jahr bin ich sehr gespannt auf den BuViSoCo (wie der Länderkampf sogar offiziell, schriftlich, abgekürzt wird. Der Song mit dem sich Subway to Sally dem Wettstreit stellt, nennt sich „Auf Kiel“. Ein Song der sich auf ihrem neusten Album „Bastard“ befindet und textlich, vergleichsweise, sacht und chiffriert daherkommt.

Ich hoffe, dass das der Erste und zugleich letzte Exileintrag sein wird, denn die Telekom sollte sich nach guten 2 Wochen doch endlich mal langsam melden, da ich keinen Nerv auf Hinterhertelefoniererei habe, denn ich habe zurzeit immer noch genug Scheiße am Hacken also kann ich darauf auch noch gut verzichten aber es wird darauf hinauslaufen, dass ich mich da einmal melden werden muss damit es Formen annimmt bzw. annehmen kann <_<>

Möhrchen
*01. Mai 2006
†24. Januar 2008