Samstag, 29. Dezember 2007

Eine große Familie…

…beschreibt das Lied „Dango Daikazoku“ (etwa: „Dango Großfamilie“) welches auch das Endingthema zum Drama-Anime „Clannad“ darstellt und die Thematik vorbildlich trifft und in Form eines Kinderliedes verarbeitet. Ohne auf irgendwelche Drüsen drücken zu wollen, kann ich behaupten, dass dieses Lied das letzter Gemeinsam, mehr oder weniger aufmerksam, gehörte Lied von mir und meinem Vater ist.

Erklärung zum Wort: Dango
Dango (jap. 団子) ist das japanische Wort für Kloß. Die wohl bekannteste Art von Dango sind aus mochiko (Reismehl) und Wasser hergestellte gedämpfte Kugeln, die zusammen mit verschiedenen Sorten von Belag häufig zu grünem Tee serviert werden. Das Wort Dango kann sich aber auch auf andere kugelförmige Speisen wie zum Beispiel Fleischbällchen oder ähnliches beziehen.
Dangos werden das ganze Jahr über, jedoch zu verschiedenen Anlässen oder Jahreszeiten in unterschiedlichen Varianten, gegessen. Häufig werden Dangos auf einem Holzspieß aufgespießt (kushidango) serviert. Eine Variante des Dangos stammt von Hokkaidō und wird aus Kartoffelmehl gemacht und anschließend mit shoyu (Sojasoße) überstrichen und gebacken.
©Wikipedia


Eine deutsche Übersetzung des Textes werde ich in nächster zeit anfertigen oder auftreiben … bis dahin müsst ihr euch mit dem Video und der darin enthaltenen englischen Übersetzung begnügen. Das Video und die Bilder jedoch vermitteln den Inhalt recht genau. Damit viel Spaß mit meinem petrsönlichen Lied des Jahres 2007 und das euch der Charm auch erfassen möge.

Der harte Fall…

…ins kalte Wasser einhergehend mit dem Jahresende aus das der beginn eines Neuen folgt ist harte Kost für mich und mein Wohlbefinden, welches auch schon Anzeichen von diversen Unsicherheiten, Lustlosigkeit gepaart mit Freude und Zweifeln sowie partiellem Elan materialisiert. Mein Resümee bezüglich 2007 fällt weniger galant und fröhlich aus. Angefangen mit einem doch, für mich persönlich selbst verschuldetem, enttäuschendem Abi bis hin zum Tod des Vaters und dem damit verbunden Lebensdreh ist alles dabei. Derweil ist man am Umziehen sodass Weihnachten und Silvester dieses Jahr echt zum Abschreiben gelaufen bzw. noch laufen werden. Die Entsorgung von 17m³ (~1,5t) Müll und einigen anderen Habseligkeiten von denen man sich aufgrund der aufgetretenen Situationen trennen muss markierte in gewisser Weise, wie mein Bruder es betitelte, einen Erinnerungs- und Lebensabschnittswegwurf.
Die Ämter, welche hier keinerlei weiteren Erwähnung wert sind, versauen alles und scheinen gerne, wenn auch ungewollt oder unwissend, Salz in die immer noch klaffenden Wunden zu schmeißen. So unbedeutend und gerechtfertigt es auch sein oder sich anhören mag, ich trauere doch den nun nach so kurzer Zeit wieder „verloren gegangen“ Tageskindern meiner Mutter hinterher. Das waren wenigstens immer einige Stunden Ablenkung die ich mir gerne antat auch wenn ich es nicht immer zeigte. Irgendwie bricht alles in letzter Zeit massiv weg was sich über meine bisherigen beiden Lebensdekaden gebildet hatte. Ich HASSE, wie in früheren Beiträgen schon erwähnt, Veränderungen und so trifft es mich mitten in die Kuhle was derzeit alles von statten geht bzw. was noch aussteht. Es gibt soviel zu berichten aber mein Schmalz hat selbst keine Lust mehr überzuquellen und so bildet sich erst gar kein neuer mehr und so verfliegt alles gleich wieder was mich mit Ausdrucks- und Zusammenfassungsunmöglichkeit dastehen lässt. Ich fühle mich zurzeit, geplagt von Erkältungsanzeichen bzw. –Erscheinungen, schwebend langsam vorwärts laufend. Ab und an drehe ich mich oder laufe streckenweise zurück aber im Groben geht’s langsam voran. Ich WILL meinen geregelten Tagesablauf zurück … und ich traue mich zu sagen, dass ich die Schule echt vermisse. Man hatte wenigstens morgens IMMER dasselbe anzulaufen und es änderte sich am Gerüst jahrelang nichts. So lobe ich mir das … das Interne war zwar so chaotisch wie das Leben selbst aber das Externe war einfach himmlisch.

Genug von dem weniger tollem und zu den einigermaßen erfreulicheren Themen des fast vergangenen Jahres. Ich habe einen iPod Shuffle in orange gewonnen. Pokémon erlebte ein kleines Revival durch Diamant und Perle sowie Battle Revolution. Ich habe den höchsten Schulabschluss erworben den einem der gesetzliche Bildungsweg erlaubt. Ich eröffnete meinen, diesen, Blog. Ich wurde überraschenderweise Moderator bei Pokemon-Inside(.net) (an dieser Stelle eine große Entschuldigung für die bis dato anhaltende Geringaktivität aber es passierte einfach zuviel auf einmal) und schlussendlich habe ich meine allererste eigene Wohnung zu bewirtschaften. Auf diesen Abschnitt, der in kürze vollends beginnt, freue ich mich einerseits, denn ich habe etwas für mich aber es beängstigt mich auch, denn es kommen Faktoren auf mich zu um die ich mich bis jetzt nie allein kümmern müsste. Der viel zitierte Ausspruch „Jemanden in kaltes Wasser werfen“ passt hier vorzüglich.

Da ich keine Lust mehr habe etwas zu schreiben geschweige denn mir noch etwas Gescheites einfallen würde beende ich diesen, letzten Eintrag des Jahres 2007, mit den Worten: Allen Lesern ein herzliches Dankeschön für die entgegengebrachte Aufmerksamkeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2008. Bis dahin auf Wiederlesen!

P.S.: der Nächste Eintrag behandelt mein finales Lied des Jahres 2007.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Nur einmal kurz...

...in Shas Blog (http://shas-blog.blogspot.com/) geguckt und gleich abgekupfert:
You Are Georg
Den fand ich eh irgendwie noch am normalsten von der Truppe, obwohl ich das Bass eigentlich nicht so mag xD. Das war's auch schon wieder von mir. Wenn ich wieder bissl mehr Zeit und breitere Themen habe schreibe ich wieder mehr, versprochen! ^_~

P.S.: Freie deutsche Übersetzung zum Charakter beschreibenden Text unter dem Bild:
Georg ist der gelassene Bassist von Tokio Hotel. Sein gemeines Lächeln ist in der Lage eine Fanmenge auf eine kleine Fanpfütze, bestehend aus 100 Paar Schuhen, zu reduzieren.

Freitag, 7. Dezember 2007

Tapetenwechsel…

…kann schon etwas Vorteilhaftes sein. Ich bin sehr froh, dass ich endlich aus der Bude hier raus kann … erstens mutet der Schabracke ein inneres Antlitz von 1800schlachmichtot an und zweitens legt der Vermieter nur Anstrengungen an den Tag das von außen zu ändern, denn die Fassade muss ja gewahrt bleiben. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ich dann nicht jeden Tag auf den Sterbeort meines Vaters gucken muss.
Neue Behausung wird in naher Zukunft in der Mittelstraße 3a sein (für Ortskundige: es liegt schräg gegenüber vom Finanzamt) welche aus einem recht großen Zimmer, einer Einbauküche sowie einem Bad besteht. Damit traut sich ein Problem ans Tageslicht, denn wo lasse ich bzw. wie schaffe ich den kram von hier weg den ich nicht mehr benötige. Das Ausräumen wird derweil eine morz Gaudi. Zur neuen Miete muss ich einen kleinen Teil beisteuern, da das Amt nicht alles übernimmt aber das ist es mir fast Wert, denn die neue Unterkunft ist auch von innen so fesch wie sie es von außen untertrieben proklamiert.

Des Weiteren komme ich evtl. bei Jugendwerkstatt Küsten unter wo ich meine Arbeitskraft und meinen Willen für 1,50 die Stunde zur Verfügung stelle. Und ich finde es ist besser als gar nix und würde mich übelst drüber freuen! Mal sehen ob’s klappt.
Außerdem ist heute Revolutionsbeginn. Zumindest offiziell, denn mal gucken ob ich in den Genuss heute schon komme oder ob ich mein Päckchen morgen von der Post abholen darf weil ich zum Lieferzeitpunkt nicht da war (wegen Gespräch in Küsten). Ich bin in diesen Belangen jedoch guter Dinge und vertraue auf die positive Hoffnung … wenn die mich denn nicht verlässt. Übrigens ist das Wörtchen „wenn“ doch ganz toll, oder? Man kann sich Fantasien ausmalen die einem das Leben versüßen und evtl. sogar kurzfristig verschönern, da sich Formen in einem Bilden die einen auf einen anderen Level befördern und somit geringfügig befreien. Na ja … genug erst einmal … auf Wiederlesen.

P.S.: Ich wünsche euch einen frohen Nikolaustag gehabt zu haben!

Dienstag, 4. Dezember 2007

Das leben geworfen wie eine…

…Münze dessen jeweilige Seiten jeden einzelnen Tag bestimmt. Das Leben weiß nämlich zurzeit echt nicht was es mit mir machen soll. Erst passieren eine Reihe furchtbare Ereignisse die einen zum teil mehr als ärgern und dann geschehen wieder Dinge die einen meinen lassen, dass das Leben doch nicht allzu übel sein kann. Gemeint ist die Tatsache, dass mich die letzten Wochen kein Vermieter wollte bzw. diese sich erst gar nicht meldeten und Heute (bzw. Gestern) kam ein Anruf, dass ich in die Mittelstraße 3 ziehen könne. Diese schnuckelige Wohnung mit den „Werten“ 50m² mit Einbauküche hatte ich mir mit meiner Mutter vorgestern erst angeguckt. Jedenfalls toll, denn nun muss ich nicht mal weit weg, da die neue Bude nur 2 Straßen weiter ist.

Eine andere Sache ist die absolut marode und unfaire sowie zum Teil entwürdigende Gesetzgebung unseres tollen Staates. Da ich ja nun über meine Mutter versichert bin und wir beide ALGII (Hartz IV) beziehen, müssen wir Rechenschaft über all unsere taten und Vorhaben ablegen. Ein Wunder das ich noch nicht die Erlaubnis zum Atmen und zum Stuhlgang beantragen muss. Ich warte eh noch auf eine Erdoberflächennutzungssteuer. Soviel dazu.

Außerdem sieht meine finanzielle Situation im Moment wie folgt aus:

- Kein Taschengeld bzw. „Mein-Geld“ mehr.

- Ab Dezember kein Kindergeld mehr, da ich nichts tue bzw. nicht finde um etwas zu tun.

- Keine Halbwaisenrente. Aus denselben Gründen wie beim Kindergeld.

- Bettelei beim Landkreis und bei der AGA um wenigstens Brot von gestern zum Kauen zu haben.

Somit kriege ich nun „Noch“ 305€ vom Kreis für Wohnung und 223 (Kindergeld brav abgezogen Ôo) vom Arbeitsamt um mir den Lebensstandart zu sichern. Tolle Sache. Ich habe nix und weil ich nix habe kriege ich nix. Chancengleichheit, Sozialsystem und Fairness …. druff geschissen. Muss ja, denn ich seh’ außer brauner Grütze nix. Dafür, dass ich nicht mal Halbwaisenrente kriege hat mein Vater sich zu Tode gebuckelt. Na danke auch. Mein Vater hat nix von seinen ~40 Arbeitsjahren und selbst die Nachkommen müssen warten, warten und warten und sich dann als Halbwaise mit ~140 öcken zufrieden geben.

Jedoch habe ich mir an so einem PC im Amt mal provisorisch mein Bafög berechnen lassen und würde da dann ~500€ kriegen. Aber wer weiß …

Überhaupt weiß die eine Hand nicht was der Daumen die Andere tut bzw. schon getan hat. Der Skriptsatz von „Servicemitarbeitern“: „Ich vermerke das einmal so *tastenhaun*“ scheint genauso wenig Gewicht und Bedeutung zu haben wie das „egalitäre“ Jaja. Es wird vermerkt aber eine Stunde später weiß da keiner mehr was von. Dann ist ein Amttermin wichtiger als ein Rentenantrag und man wird abgepflaumt warum man noch immer trauert bzw. wieso man das überhaupt tut. Mittlerweile hasse ich diese Bürokratisierung. Das was ich früher als „toll“ und „fair“ verteidigt habe tritt mir nun gehörig dahin wo es dunkel ist und bleibt. Das System ist auf dem besten Wege an diesem Platz stecken zu bleiben, denn der gute alte Fugenkleber der es an der Schuhspitze hält löst sich langsam aber allmählich. Und dann wird sich gewundert warum manche Länder Rechts wählen oder warum man Auswandern will. Man sieht überall Verbesserungsbedarf und Probleme aber die offensichtlichen Quellen oder Lösungen werden unter Pradasandaletten zertreten. Nu ja … genug davon. Demokratie ist ungerecht und ich kann alleine nix bewirken. Konservativ und in Mauern festgefahren sind wir deutschen und wählen fleißig weiter SPD und CDU obwohl die von vorne bis hinten bescheißen. Politik eben … aber vielleicht wären die Bibeltreuen echt eine Alternative … denn Rechts geht gar nicht … ah ich laufe lieber … schnell.

SCHNITT!

Etwas erfreulicheres, denn ich war einfach einmal so frei und habe mir in den letzten 2 Wochen drei (in Zahl: 3) Wii-Spiele geleistet. Wenn nix los ist muss man was los machen und so tat ich es um etwas zum Treten zu haben weil man sonst ja nicht zu kommt und so spiele ich nun virtuellen Fußball in Form von Mario Strikers Charged Football. Zudem übe ich meine Freiheit in der „Super Mario Galaxy“ aus da man hier ja keine Luft kriegt. Und an diesem Freitag bekämpfe ich mich mit Taschen Monstern mit Leuten aus aller Welt, denn die Pokémon Battle Revolution beginnt dann auch endlich mit knapp einem Jahr Verspätung auch in europäischen Gefilden.

Nun denn … dazu später mehr und damit auf Wiederlesen.