Samstag, 10. November 2007

In der Schwebe…

…schwanke ich zurzeit umher ohne zu wissen wo das wirkliche Vorn ist geschweige denn wie man den Weg zurückgeht. Ich habe an einem einzelnen Tag soviel zu tun wie sonst noch nie in meinem Leben … dieses plötzliche und unbekannte was mich derzeit quält ist echt unheil für meinen Geist. Ein Amtgang hier ein anderer dort. Einen Antrag dort und einen hier. Verbunden damit diese hoffnungslose Verplantheit diverser Ämter die toten Menschen immer noch in die Taschen greifen wollen obwohl sie de facto von dem Ableben bescheid wissen. Also Mittelschichtler wird man für alles zur Kasse gebeten und man sollte ja nicht den Mund aufmachen und seine Meinung sagen geschweige denn einigen „Beamten“ sagen wie plöhd die sind. Jedoch dürfen die Ämter auf einem rumtrampeln wie’s ihnen passt und die Ehre der von uns gegangen besudeln sodass diese in ihrem Grab nonstop rotieren müssten. Mal ehrlich, Unterhaltsforderungen bzw. –rückforderungen an einen toten zu richten ist echt übel … es scheint die eine Hand echt nicht zu wissen was die Andere treibt. Und so was nennt sich ‚perfekte’ Bürokratie. Eine bürokratische Demokratie die überall Grenzen zieht und selbst diese, ihre eignen Grenzen, ständig übertritt sollte einmal auf sich selbst schauen anstatt sich weltweit profilieren zu wollen. Nuja … ich als kleiner 08/15 Mensch kann daran nur alle 4 Jahre sehr geringfügig etwas daran ändern von daher wollte ich das jetzt hier nur mal kurz von mir los schreiben und hiermit beenden. Ich denke alles Weitere kann sich jeder denken der ansatzweise die Amtmethoden und so weiter kennt.

Da das Ereignis schon ca. 2 Wochen zurückliegt hat sich auch schon einiges gelegt. So nimmt mein Auszug immer größere Formen an obwohl ich noch daran zweifele ob ich auch ausreichend Unterstützung kriege … ich trau den Staatsorganen die sich dafür zuständig fühlen nicht wirklich weit über den Weg.
Außerdem redet man schon etwas lockerer über das Geschehnis. So scherzt man sogar schon wieder auch wenn manchmal unbewusst und ungewollt. So redet man über erziehungstechnische Versäumnisse und meine Mutter meinte dazu „beschwer dich bei deinem Vater“ … Schuldzuweisungen und Sündenbocksuche sind des Menschen Seelenheil also nicht weiter tragisch ^^’
Auf der Suche nach der Schrotflinte meines Vaters (hat damals jägersche Tätigkeiten ausgeübt) sagte ich als man sie nicht fand „ruf ihn doch an und frage“. Das ist alles so schnell dahingesagt und man merkt erst danach dass es nicht mehr geht. Jedenfalls ist dieses in meinen Augen der Verarbeitung dienlich und somit nichts Verwerfliches.

Ich hatte noch mehr zu erzäheln aber mir ist’s schlicht und ergreifend entfallen. Der recht spontane Friedhofsbesuch eben hat alles weggeweht. Dann eben ein anderes Mal ^_~
Auf Wiederlesen.

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