Sonntag, 30. September 2007

Die partiell konservative…

…Einstellung einiger Leute unserer Gesellschaft im Alter von 70+ ist echt erstaunlich und sogar in manchen Belangen belustigend. Am gestrigen Samstag den 29. September des Jahres 2007 stand die „Nachfeier“ des 81. Geburtstages meines Opas väterlicherseits an. So ergab es sich natürlich, dass man auch über momentane Situationen und sogar Begebenheiten der Vergangenheit sprach. Zur Erst jedoch muss ich erwähnen, dass es zum Mittag Zungenragout gab. Ich dachte mir schon, dass das Fleisch bisschen komisch bzw. gewöhnungsbedürftig schmeckt und ich muss zugeben, dass ich es nicht gegessen hätte wenn ich vorher gewusst hätte was ich da gerade Esse. Allerdings wusste man das ja bereits, weshalb man wohl das Absichtlich nicht erwähnte … aber zum Leidwesen meinerseits muss ich eingestehen, dass ich auch nicht gefragt habe was das ist. Sollte mir mal angewöhnen nicht so zurückhaltend zu sein. Wer weiß was ich sonst in Zukunft noch in mich schiebe ^^“

Nun jedoch Mal zum Punkt. In dem Gespräch nach dem Essen wurden einige interessante Themen angeschnitten und die Einstellung meiner Großmutter, väterlicherseits, hat mich echt in ihren Fokussierungen und Aufführungen überrascht.
So meinte sie, dass es unmöglich sei, dass sich manche Menschen von ihrer Familienbande lossagen, denn man müsse stets wissen wo man Verwandte hat zudem wäre es eine Schande nicht zu wissen wo diese Wohnen. So musste ich mich der Frage stellen ob ich die „Hannoveraner“ kennen würde. Natürlich musste ich verneinen was für sie schon Beweis genug war zu meinen, dass die Abstumpfung und Ignoranz der heutigen Jugend unmöglich sei. Man sollte jedoch sagen, dass ich nie in der Situation war oder die Gelegenheit hatte diese Seite der Familie genauer kennen zu lernen. Grundsätzlich dagegen hätte ich nix aber als unmündiges Kind hat man da jedoch noch nicht viel mitzubestimmen.
Das nächste Objekt welches sich ihrer konservativen und unwissenden Betrachtungsweise stellen musste war die Homosexualität. Sie erklärte ihre Abneigung dazu folgender Weise: „Ich werde niemals vergessen was passierte als mein ältester Sohn die Röteln hatte. Es kam der Arzt und tastete ihn ab um festzustellen wo es wehtat. Was übrigens heute kein Arzt mehr so machen würde, da man sich ja immer mehr von einander entfernen würde. Heute zeigen einem die Ärzte nur noch an sich selbst wo es evtl. schmerzen könnte bei beschriebenen Symptomen was ich unmöglich finde. Richtig steril seien die heutigen Ärzte ja auch nicht mehr… [usw.] Aber weiter mit dem Hauptthema. So tastete der Arzt auch die Hoden ab (was man ja auch machen kann im Atemwegs- und Racheninfektionen festzustellen) und er stellte fest, dass ein Hoden weg war. Darauf meinte der Arzt das man unbedingt was unternehmen müsse, da er (der Sohn) sonst weder Er noch Sie werden könne. Somit stellte man bei meinem Sohn Wanderhoden fest. [usw.]“ (wörtlich so in etwa echt erzählt).
Danach stellte sie mir ernsthaft die Frage, ob es deshalb so viele Schwule geben wurde, da der Arzt ja nicht mehr von sich aus dort tastet um diese Abnormalität festzustellen und somit alle Jungs die das haben unentschlossen ihr leben führen müssen. Ich konnte mir ein offensichtliches Grienen nicht verkneifen und sagte darauf nur, dass das eine Einstellungssache sei und somit von jedem selbst in seinem Kopf beschlossen würde ohne das irgendeine körperliche Reaktion darauf Einfluss nehmen würde und könnte. Dies bekräftigte sogar ihr knapp 10 Jahre älterer Mann. Dazu sei gesagt, dass diese Großmutter allgemein ziemlich altertümliche Anschauungen hat und man so öfter in Meinungsverschiedenheiten bzw. Aufklärungsgespräche abrutscht. Damit wären die größten und skurrilsten Geschi9chten erzählt und weiter ausholen möchte ich nicht, da der Eintrag wieder überdimensionale Länger erreichen würde, was manche Leser ja abschreckt (ja, wurde mir selbst vorgeworfen xD).

Zum Abschluss nur noch das: Mein Großvater erhielt zu seinem 81. insgesamt 7 Bärenfang Flaschen von derselben Sorte. Dazu meinte er, dass dieser ja schnell schlecht werden würde und er somit jeden tag „saufen“ müsse um den Trunk nicht verkommen zu lassen. Diese Aufgabe sehe er jedoch nicht als Zwang oder gar Strafe, denn er freue sich ja schon nächstes Jahr auf einen neuen Schub an Flaschen. Das fand’ ich ziemlich erquickend. Der Großvater hat ganz im Gegensatz zu seiner Gattin eine geniale und offene Einstellung was doch echt kuhl ist. Damit auf Wiederlesen.

Freitag, 28. September 2007

Der Humor…

…meiner Oma ist schön Pechschwarz und einfach eine Nummer für sich und ich will nicht lange drum herum reden: Hiermit liste ich mal die Besten Sprüche (so in etwa, genau merken konnte ich mir nicht alle) auf die sie heute gebracht hat!

  • Ich hab neuerdings das Bedürfnis überall drauf zu treten aber schlag dabei immer lang hin.
  • Ich geh’ nicht auf öffentliche Klos, da holt man sich Furunkel am Arsch. Die scheinen ihre scheiße über die Lokusbrille zu verteilen, wie holt man sich sonst so was.
  • Junge Erwachsene liegen den ganzen Tag vorm Fernseher und gucken Zeichentrickfilme … Ich werd’ davon bekloppt, da Buckel ich mich lieber im Garten kaputt.
  • (Bei der Abfahrt) Opa: „meine Finger werden immer steifer“; Oma: „Dann schlag ’se irgendwo gegen dann spürst du ’se schon wieder“
  • (Bei der Abfahrt) eine andere Oma: Bla, bla, blup; Oma: Die is’ doch auch schon an die 80 und fährt noch Auto … (Ihr Gesicht am Ende dieser Situation sagte: „Nerv’ nich’ alte“)
  • (Im Café) Opa, ist's dir wieder zuviel? Soll ich die 5€ dazugeben?
  • (Zum bestellten Wrap) Der schmeckt nach nix ... (Bei der Kuchenbestellung) Bitte ein dickes Stück! Letztes Mal hatte ich eine so hauchdünne Scheibe, die konnte ich nicht Mal in die Hand nehmen.

Gäbe noch viel mehr Schoten die in den jeweiligen Situationen einfach herrlich rüber kamen und einfach zum Schießen waren aber ich erinnere mich nicht mehr an alles xD … Situationskomik verfliegt wenn die Situation auch nicht mehr da ist. Jedenfalls erzählte sie noch von alten Zeiten, dass im Krieg zum Beispiel Nussbäume gefällt werden mussten und das sie auch einfach welche aufsammeln würde wenn welche von Bäumen fallen würden.

Das ereignete sich alles heute Morgen zwischen halb Zehn und halb zwölf. Nachdem ich wieder die Nacht durchzecht habe um einem Drama komplett zu frönen. Das soweit zu meiner körperlichen und geistigen Verfassung und Stabilität … mit diesem äußerst kurzen Eintrag wünsch ich schon mal ein schönes Wochenende und auf Wiederlesen ^_~

Donnerstag, 27. September 2007

Déjà Vu…

…ist ein begriff mit dem eine Situation bezeichnet wird, von der man denkt man hätte diese schon einmal so durchlebt. Damit ist dieses psychologische Phänomen im groben umrissen und erklärt aber wie nennt man eine Situation die sich öfter als 2x augenscheinlich auf demselben Wege abspielt?

Denn heute stand ein weiterer Amtsbesuch für mach an und so wurde abgesprochen, dass meine Mutter wieder mitkommt, da sie selbst was zu erledigen hatte. Jedoch kam es dieses Mal anders als die male zuvor, da von dem von mir eingeplanten Fußmarsch dahin auf ein Frühstück bei ihr plus Fahrt von dem hier bereits Erwähnung gefundenem Katholiken umgeschwenkt wurde. Als man dann 15mins vor dem Termin losfahren wollte ereignete sich schon gleich beim Einstieg ins Vehikel etwas merkwürdiges, denn die Hupe ging von sich aus los und meldete sich zu Ton. Dieses nicht weiter beachtend fuhr man stockig los. Dann nach guten 40 Metern holperte es und man konnte denken das Auto hustet. Wie nicht anders zu erwarten kam dann vom Katholiken: „Tja, wohl kein Sprit mehr“. Und da haben wir es … innerhalb eines Monates zwei Mal dieses Szenario erlebt und somit das dritte Mal in total. Hätte ich das gewusst, wäre ich wieder zu fuß gegangen. Nuja, da man nun Benzin benötigte und der Katholik von sich aus nie liquide Mittel hat musste meine Mutter sponsern, jedoch mangelte es auch ihr an Kleingeld bzw. einem 5€ Schein. Allerdings konnte man sich mit den letzten tropfen auf den Parkplatz einer Konsumhölle retten und so ging sie wechseln. Zu allem Übel musste sie was kaufen, da die Kasse nicht so ohne weiteres zu öffnen wäre, meinte der Verkäufer, so besorgte sie sich die eh anstehenden Kaugummis und gab’ dem Katholiken seine 5€ für’n Sprit und so dackelte der, mal wieder, in Richtung Tankstelle um seinen Kanister zu füllen. Nach guten 15mins und ging’s dann weiter auf dem Weg und so kam ich mit 10mins Verspätung doch noch am Ziel an.

Im Zimmer 201 angekommen entschuldigte ich mich für Verspätung und ich war erstaunt eine dieses Mal echt freundlich und nett wirkende Beamtin anzutreffen die sonst so unglaublich unfreundlich eingestimmt war. Doch ein Beweis, dass Menschen einem gegenüber freundlich sind wenn man’s zu ihnen auch ist?? Naja, egal. Dieses Gespräch dauerte heute gute 10 Minuten und man kam zum Ergebnis, dass ich doch evtl. schon jetzt einen Umzug in eine größere Stadt planen sollte, da die regionale Wirtschaft nicht wirklich einladend sei. Nur stellt sich mir die Frage wer mir das alles bezahlen soll und wie ich mir die Wohnung da finanzieren soll. Ich kriege vom Amt „noch“ nix und zahlen würde die sicher auch einen Teil und temporär vielleicht sogar die Wohnung aber ich will mich auf niemanden Anders verlassen und besonders nicht auf ein deutsches Amt, denn dann ist man verlassen. Ach, als ich mich für die Verspätung entschuldigte wurde ich gefragt welches Auto denn eine Panne hätte, da ich ja angab keinen Führerschein zu besitzen. Somit musste ich mich dort sogar noch rechtfertigen und erwähnen, dass ich in Genuss kam kutschiert zu werden.

Nun denn, das war es heute im Groben und ich werde immer mehr Bestätigung finden mit dem so genannten Katholiken so wenig wie möglichst zu fahren. Damit: Auf Wiederlesen.

Dienstag, 25. September 2007

Die Leere die in mir…

…herrscht wenn ich ein japanisches Drama in Serie zu Ende gesehen habe ist einfach ein sehr schönes Gefühl. Wie koreanischen Dramenstreifen von der Leinwand, so faszinieren mich die japanischen Dramen aus dem TV sehr und ich sehe mir so etwas immer wieder gerne an. Die Geschichten und Schicksalsschläge die die Protagonisten durchleben sind greifbar und in mindestens einem Aspekt auf sich selbst übertragbar, weshalb man immer mitfiebert und sich vom Geschehen fesseln lässt. Es werden Schmerz, Trauer aber auch Freude unverblümt gezeigt. Zwar wird in diesem Prozedere manchmal absichtlich stark auf die Tränendrüse gedrückt aber das stellt einfach nur den Höhepunkt in fokussierter und intensivster Form dar.

Bei mir geht das soweit, dass ich echt Sturzbäche vergieße wenn ein an Sonnenallergie leidendes Mädchen stirbt, bevor sie den letzten Schritt gehen kann um ihren Traum zu erfüllen (Taiyou no Uta) oder wenn ein an Herzleidende Frau auf eine Transplantation wartet und sich am Ende herausstellt das ihr Spender ihr geliebter war der auf dem Weg zu ihr ins Krankenhaus tödlich angefahren wurde (Summer Snow). Solche Geschichten nehmen mich einfach sehr mit und ich liebe diese Produktionen weil sie einem aufzeigen wie zerbrechlich das leben doch ist und wie schnell sich Glück in Unglück wandeln kann. Die Lehrsätze, die diese Serien oder Filme an den Zuschauer tragen sind nicht von moralischer Natur, sondern hinterfragen einfach die eigene Emotionswelt. So fragt man sich, ob wieso die Polizei einen tauben Jungen schlägt der nur versucht seinen Freund von einem Verbrechen abzuhalten. Wäre das nicht schon kontrovers genug, treibt es der Regisseur und das Script von „Summer Snow“ noch weiter, denn da der Junge den Befehlen der Polizei nicht folge leistete (da er sein Hörgerät im Gerangel verloren hatte und die Anweisungen somit nicht hörte) wird er der Behinderung der Pflichten staatlicher Ordnungshüter bezichtigt und somit von der Schule geschmissen woraufhin sein Traum Lehrer zu werden platzt. Jedoch finden die Macher einen Weg dieser Geschichte ein Happy End zu geben, da das Übel im letzten Moment durch Einsicht seitens der Polizei abgewendet wird.

Japanische Dramen fassen durchschnittlich meist 12 Episoden welche je knappe 45 Minuten andauern. In meine Augen ein perfekter Umfang um intensive und zum Nachdenken anregende Geschichten in sich aufzusaugen. Ich habe es mir angewöhnt diese Serien an einem Stück durchzugucken, da sie sich meiner Meinung nach erst als Gesamtkunstwerk entfalten und somit die Wirkung die durch Charakterentwicklung und Handlungsstränge erzeugt wird einen viel nachhaltiger beeinflusst. Ich fühle mich nach solchen Serien immer sehr beruhigt und ich denke noch sehr lange nach dem ende der Serie über eben dieses nach. Meist werfen die letzten Episoden dieser Serien moralische und humane Fragen auf, auf die man sich selbst erstmal eine Meinung bilden muss um dann auf eine Antwort zu kommen und somit die evtl. enthaltene Gesellschaftskritik zu verstehen.

Ich kann nur jedem Empfehlen sich einmal so eine Serie oder einen Film (von denen es hier auch schon paar auf DVD gibt) anzusehen.
Nachfolgend Wikis von Taiyou no Uta und Summer Snow (in englischer Sprache):
http://wiki.d-addicts.com/Taiyou_no_Uta
http://wiki.d-addicts.com/Summer_Snow

Samstag, 22. September 2007

Das Monster in mir… (Der Marathon ist beendet)

…wird immer Größer. Genährt durch Gefühlskälte und Abgeklärtheit. Gepaart mit Gewalt und Ungewissheit. So in etwas lassen sich einige Charakterentwicklungen und Biografien der Charaktere aus dem absolut genialen Anime Monster beschreiben, welcher sich mit in die Riege der Thriller/Krimi/Horror Anime gesellt.Inhaltzusammenfassung:
1986 in Düsseldorf, Deutschland. Der japanische Neurochirurg Kenzo Tenma arbeitet in einer Klinik, seine egozentrische Verlobte Eva Heinemann ist die Tochter des Klinikchefs.

Bei einer Operation rettet er den Jungen Johann, dessen Eltern, der ehemalige DDR-Handelsminister Liebert und seine Frau, erschossen wurden, während seine Zwillingsschwester Anna unter Schock steht. Dabei ignoriert Tenma die zuvor erhaltene Anweisung, den erkrankten Bürgermeister vorzuziehen, der daraufhin aufgrund einer mangelhaften OP stirbt. Tenmas Leben verändert sich schlagartig, Eva löst das Verlöbnis auf und seine berufliche Karriere scheint aussichtslos. Doch davon überzeugt, die moralisch richtige Entscheidung getroffen zu haben, lebt Tenma trotz des Verlusts seines sozialen Status mit gutem Gewissen weiter. Dann werden der Klinkchef Dr. Heinemann und zwei weitere Ärzte durch Bonbons vergiftet; Johann und Anna verschwinden spurlos.

1995, Tenma ist mittlerweile Chefarzt. Als er einen davonlaufenden Patienten verfolgt, trifft er Johann wieder und muss mit ansehen, wie dieser einen Mord begeht. Tenma bereut seine Entscheidung, den Jungen zu retten und versucht alles, seinen Fehler zu korrigieren. Er verfolgt das Monster Johann quer durch Europa und deckt dabei Hintergründe auf, die ihn daran zweifeln lassen, wer das eigentliche Monster ist.

Und damit beginnt diese faszinierende Geschichte die eine Wendung nach der anderen vollzieht und noch lange nicht zu Ende ist.
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© subs4u

Da ich mich nicht imstande fühlte selbst eine aussagekräftige Inhaltsangabe über den Anfang der Sage zu verfassen, habe ich mir die Freiheit genommen die Zusammenfassung der deutschen Subgroup zu übernehmen, die ich sehr gelungen finde. Und damit beginn die Hetzjagd in der sich im Laufe der Serie immer mehr Charaktere anschließen, egal welcher Seite sie angehören und somit wem sie hinterher jagen. Eine Geschichte voller Spannung, Wendungen und Überraschungen die von Anfang bis Ende zu fesseln weiß.

Animation:
Animiert vom Studio Madhouse (Death Note) in 74 Episoden die sich erzählertechnisch sowie perspektivisch sehr genau an der Mangavorlage orientieren und nur in wenigen Szenen das Geschehen aus einem anderen Winkel darstellen und den Charakteren mehr Worte in den Mund legen. Die Farbgebung wird gleich durch die Openingsequenz deutlich, denn diese gibt sich vorwiegend düster also gräulich. Die wenigen Farbenfrohen Momente fallen in die Rückblicke der Charaktere bevor sie in den Sog der zerstörerisch mörderischen Spirale gezogen wurden. Die Hintergründe sind durchweg detailliert und halten sich penibel genau an die deutsche- bzw. tschechische Architektur. So düster und depressiv das geschehen auch beleuchtet wird, es werden immer wieder Momente aufgezeigt die die Stimmung heben und somit die Liebenwürdigkeit des Lebens aufzeigen ohne jedoch abgehoben und kitschig zu wirken. Die Charaktere sind durchweg liebevoll und realitätsnah animiert und man erblickt wenige Standbilder. Überhaupt erstrahlt das ganze Szenenbild sehr realitätsnah und auch die Charaktere verhalten sich äußerst glaubhaft und vollziehen greifbare Entwicklungen. Das Storyboard lässt das Geschehen keine Sekunde lang in die Langeweile abrutschen und wirft nach jeder geklärten Frage gleich wieder einige neue auf. So muss das Script zu einem Thriller sein und Monster versteht es den Zuschauer bis zum Ende in seinen Bann zu ziehen. Die Ereignisse erfordern höchste Konzentration und ein gutes Gedächtnis, denn die Handlung läuft alles andere als Linear und nur der kleinste Moment Unachtsamkeit kann schwere Verständnislücken nach sich ziehen. Dadurch verliert die Serie aber einiges an Spannung wenn man sie erneut schaut. Allerdings begreift man die Handlungen der Protagonisten und Antagonisten leichter, da sich offen geblieben Fragen klären und man entdeckt immer Mal wieder eine Sache die einem erst beim Zweiten schauen klar wird.

Soundtrack:
Die musikalische Untermalung des Dramas ist genrespezifisch bedrückender gehalten und so ertönt ein depressives Instrumentalstück in der hektisch und verloren daherkommenden Introsequenz. Eher unauffällig steht dagegen die Musik in den einzelnen Szenen die jedoch genau die richtige Stimmung zu übermitteln weiß. So ertönen unauffällige Streichorchesterrhythmen die jedoch ihre Klänge erheben wenn ein dramatischer Moment bevorsteht oder verstummen wenn etwas Schockendes dem Zuschauer vor Augen geführt wird. Während das Intro jede einzelne der 74 Episoden einleitet wird das Ending nach der 32. Episode ausgetauscht. Auf den ersten Blick wirken die Endingsongs befremdlich aber fügen sich doch erstaunlich gut in das Gesamtgefüge ein und unterstreichen das zerrüttete Innere der beiden Geschwister denen Gefühle, Erinnerungen und Namen geraubt wurden um sie zu namenlosen Monstern zu machen.

Fazit:
Monster ist eine der wenigen Serien die es verstehen über einen ziemlich langen Zeitraum zu fesseln und zu unterhalten, obwohl ich mich wegen anfänglicher Skepsis erst recht spät bannen ließ. Die Unterhaltung kann man aber nur genießen, wenn man eine gewisse Reife aufweist und sich seine eigene Meinung über gut und böse sowie seine Ansichten gebildet hat. Monster unterhält auf hoher Ebene und setzt, für mich, neue Maßstäbe in Sachen Erzählstruktur und –aufbau bei Thrillern. Die Charaktere sind greifbar und handeln nachvollziehbar und das macht das Ganze erschreckend real, worin auch ein Teil der Gesellschaftskritik liegt, denn ist es vertretbar Menschen ihrer Namen zu berauben oder Kinder als Versuchsobjekte zu missbrauchen. Ganz zu schweigen von der Frage wer über Leben und Tot zu entscheiden hat und ob es legitim ist seelische Qualen auszuüben. An dieser Stelle ein Lob an die Macher die sich genau in die deutsche Denkweise eingefunden haben und versuchen von den Klischees abzuweichen, was nicht immer klappt aber es ist eine ausgiebige Nachforschung der deutschen Kultur erkennbar.

Monster ist ein durchweg süchtig machender Krimi, der einen automatisch die nächste Folge schauen lässt. Also muss man einen gewissen Zeitrahmen freischaufeln um komplett in das Universum einzutauchen und kein Ereignis unaufgesogen zurückzulassen. Von mir eine Pflichtserie für Leute die sich auch auf was anderes als Naruto und Co. einlassen wollen/können und keine scheu vor Denkarbeit haben.

Ich warte auf eine deutsche Lokalisierung, denn bei einer Serie die hier angesiedelt ist und sich in einem so ernsten rahmen bewegt wäre ein Release eine wahre Bereicherung für die hiesigen Markt. Der manga zur Serie ist übrigens schon komplett bei Egmont Manga & Anime (EMA) erschienen.

Intro- und Endingsequenzen:
Intro + Ending 01

Warum nur…

…achten die Menschen das Leben nicht so wie es ihm gebührt? Diese fast philosophisch anmutende Frage stellt sich mir jedes Mal wenn ich ein überfahrenes und somit totes Tier auf der Straße erblicke. Ich gucke mir so was ungern an und verstehe Leute nicht, die so etwas „toll“ finden. Ich versuche den Blickkontakt mit eines zertrennten oder platten Kadaver zu vermeiden aber irgendwie kann man den Blick, ein Mal darauf gefallen, schwer wieder abwenden. Für mich ist das leben etwas sehr wertvolles und wunderbares und JEDES Lebewesen hat das Recht sein Leben so zu gestalten wie es möchte aber wenn ich dann so etwas erblicke stelle ich diese Einstellung in Frage und frage mich, warum nicht alle so denken.

Warum nur haben manche Menschen daran spaß anderes, fremdes Leben auszulöschen? Warum nur maßen sie sich so etwas an?

Ich unterstelle hier erst Mal niemandem derartiges freiwillig bzw. mutwillig zu tun aber ich weiß, dass es viele Menschen gibt die zielstrebig oder gar extra in Richtung über die Straße laufendes Tier halten um eben einen „Kick“ zu erleben. Sicherlich sind manche Geschöpfe klein und im Dunkeln schwer zu erkennen aber warum erblickte ich in letzter Zeit am helllichten Tag „frische“ Tierkadaver am Straßenrand oder gar mitten auf der Straße?

Warum musste ich 2 nebeneinander liegende Tiere Tot auf der Autobahn sehen?

Der Mensch ist biologisch gesehen auch „Nur“ ein Tier und wie jedes Tier entwickelt auch der Mensch Gewohnheiten, Gefühle und empfindet Schmerz. Nur weil „wir“ auf rationaler Ebene weiterentwickelt sind gibt es uns nicht das recht über „niedere“ Wesen zu Richten. Klar mag diese Einstellung für manche naiv und evtl. blauäugig sein aber ich denke einfach so und mir tut jedes „unnütz“ ausgelöschte Leben Leid welches ausgehaucht wurde nur weil manch anderes Wesen Langeweile hatte. Ein zu früh verwirktes Leben durch Fremdeinwirkung sollte einem. Meiner Meinung nach, immer zu denken geben.

Macht es sich die Menschheit nicht zu einfach, wenn sie ohne Anteilnahme töten oder gar diverse ähnliche Delikte in der Vergangenheit ruhen lässt, seien sie noch so groß gewesen?

Die Menschen können nur mit gutem gewissen überleben wenn sie es sich so einfach machen. Der Mensch ist von natur aus egozentrisch und auf Grund dessen gar nicht weiter fähig sich lange Gedanken über fremdes leben zu machen. Und wenn nicht jeder so veranlagt wäre, könnte man fast Mitleid empfinden aber jeder der etwas anderes meint lebt in einer rosafarbenen Traumwelt. Mir ist auch grad egal was andere über diese Einstellung denken, denn jeder hat eine Andere aber ich wollte es nur einmal zum Ausdruck gebracht haben. Nach außen hin geben sich die Menschen human und friedvoll aber eine nicht geringe Zahl von diesen Personen lüstern nach Gewalt oder ähnlichem. Hier setzt das in Japan landesweit bekannte „Honne to Tatamae“-Prinzip ein. Dieses erklärt, dass Menschen in der Gesellschaft anders denken und handeln als sie es im privaten tun. Allein die Tatsache, dass man sich mit diesem Phänomen beschäftigt zeugt von Einsicht, denn in unserer Gesellschaft wird so was ja gerne unter den Teppich gekehrt und somit als Tabuthema nicht angesprochen bzw. vergessen. So geschieht es, dass Kinder die sich von der Gesellschaft abnabeln als „komisch“ bzw. „krank“ bezeichnet werden ohne wirklich auf die Hintergründe für so ein Handeln einzugehen. Das typische Bild einer Spießergesellschaft die Andersdenken immer noch verteufelt. Man könnte es fast mit einer Masse vergleichen die nicht über ihren Horizont schauen möchte. Man könnte ja was „neues“ und „unbekanntes“ Entdecken.

Nun ja, macht euer eigenes Bild. Ich möchte hier nicht allzu weit ausholen, denn das wurde schon in unzähligen Büchern getan nur beschäftigt sich keiner damit und das rad neu erfinden ist sinnlos. Wenn euch das Thema weiter interessiert gibt es auch im netz gute Artikel und Essays. Auch im Wikipedia gibt es zu „Honne to Tatamae“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Honne_und_Tatemae | Für einen ausführlicheren Artikel einmal ins englische Wiki switchen ^_~) einen Artikel. In diesem Sinne, auf Wiederlesen.

Die Einsamkeit…

…die zurzeit in mir wohnt und an mir hadert. Ich fühlte in so einer Weise selten zuvor und ich merke nach einem guten Jahr wie mir doch die alltägliche Kommunikation mit Schulfreunden oder Familie fehlt. Ich beginne Selbstgespräche zu führen gar mit Geräten zu reden … laut einigen Psychologen ist dieses sogar gesund um nicht komplett in die Einsamkeit oder in Depressionen zu verfallen aber es ist doch gewöhnungsbedürftig und komisch. Ich habe zwar schon früher leise vor mich hin für mich selbst gebrummelt aber nun fällt mir der steigende Tonlaut auf. Ich gucke grimmig, das tat ich früher zwar auch schon, nur dieses mal fühle ich die meiste Zeit sogar so. Ich blühe richtig auf wenn ich bei meiner Mutter zum essen bin oder einfach bei sehr guten Freunden in der Wohnung sitze und nur weiß das dort noch wer anders ist. Ein gewisses Unwohlgefühl überkommt mich mittlerweile, da ich sonst nie so oft (bzw. täglich) bei Freunden verbracht habe. Ich bin nicht der Typ Mensch der sich jeden Tag wo einlädt bzw. wo aufkreuzt, deshalb ist das recht ungewohnt. Allerdings habe ich auch nie erleben dürfen, dass ich täglich so nett begrüßt und verabschiedet werde. Ich glaube ich mache mir echt zu viele Gedanken über Dinge die andere „normal“ finden oder als „normal“ ansehen.

Diese Einsamkeit war temporär sogar schon früher ab und an am Tageslicht nur konnte ich sie da noch abwenden, da halt tägliche „Kommunikationspflichten“ meine Konzentration beanspruchten. Nur fehlt das seit der Schulentlassung und so stürze ich mich neuerdings in Schreibwut oder gar Putzwahnähnliche Ausschweifungen. So saugte ich nach knapp einem viertel Jahr mal wieder Staub und fegte sogar die von mir als nicht so schlimm empfundenen Spinnenweben von der Decke. Ich begann sogar kurzfristig wieder zu zeichnen, allerdings musste ich erneut feststellen, dass ich in diesem bereich doch recht talentfrei bin und wohl auch bleibe. Jedoch find’ ich selbst sogar einige abgezeichnete Bilder ziemlich gut obwohl ich sonst zu sehr Perfektionist bin um gefallen an diesen zu finden.

Dabei fällt mir ein, dass ich vergessen habe ein Virenscanner auf dem Rechner meines Vaters zu installieren obwohl ich darum gebeten wurde. Nuja, mach ich das halt nachher. Mal sehen ob ich das mit den ganzen Keys und so hinkriege … hatte da selbst ja einige Probleme mit. Apropos Probleme, es laufen grad Weihnachtslieder durch meinen Player und als wäre das nicht schon suspekt genug, sind diese sogar eher von der melancholischen Seite und nicht Hoffnungsvoll. Was zudem aber suspekter ist, ist die Tatsache, dass mir in einem Pokémonforum nach nur 2 Tagen und 4 Posts ein Posten zum Moderator angeboten wurde. Der Administrator der mich anschrieb meinte, dass ich mich durch meinen Schreibstil, mein Alter und mein allgemeines Auftreten hervorgehoben habe. Ich fragte mich natürlich woher er mich so genau beurteilen konnte nach nur 2 Tagen mit 4 Posts. Darauf meinte er, dass er sich meinen Blog angeschaut und ihn das überzeugt hätte. Ich trat das Amt an um mir eine neue Erfahrung zu erarbeiten und weil ich eh nichts Besseres zu tun hätte da der Staat mich als Arbeitslos listet. Da war ich doch fast ziemlich froh, dass ich meinen Blog überall als Homepage angebe. Nebenbei freue ich mich über jeden neuen Leser der durch den von mir neu installierten Leserzähler (ganz unten) statistisch erfasst wird. Ziert euch nicht auch mal Kommentare zu schreiben, das dürfen bei mir nämlich alle ^_~ … Für Kritik, Verbesserungsvorschläge und natürlich auch Lob habe ich selbstverständlich ein offenes Ohr und ich würde mein bestes geben euch das Lesevergnügen zu steigern, denn was ist ein Blogger ohne seine Leser, sehe ich jedenfalls so, wenn ich keine Leser wollen würde, würde ich ein Tagebuch mit Schloss führen. Also nur zu und sagt was ihr sagen wollt. Ich hoffe ihr habt bis zu diesen Worten durchgehalten und mir zugehört, denn wie bereits gesagt, habe ich nicht mehr viele Möglichkeiten mich auszutauschen bzw. mitzuteilen. Damit auf Wiederlesen!

P.S.:
Wie im letzten Beitrag erwähnt schreibe ich in Word um den größten orthographisch auftretenden Fehlern entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen um das lesen möglichst einfach und angenehm zu gestalten. Falls sich wer fragte wie ich beim bloggen eine Din-A4 Wordseite abschätze xD

Man ist nicht Mal mehr in seinem eigenen Blog vor Spam sicher! Eben wurde mir die Ehre zuteil einen Spamkommentar in spanischer Sprache zu entfernen der recht ausschweifend darum bat, dass ich ihn (bzw. seine Seite) in meinen Bolgroll aufnehme (wtf ist das? x"D) ... nuja .... Zwischennetz voller Müll und kommerz <_<>

Die Errungenschaften der Loyalisten! (Start eines Marathons)

Hiermit starte ich das „mindestens 3 Beiträge an einem Tag“ Projekt, heißt: An dem heutigen Samstag den 22. September 2007 werde ich versuchen mindestens 3 Beiträge in meinem Blog zu posten. Da ich die letzten Tage, wie evtl. von aufmerksamen Lesern gemerkt, recht wenig gepostet habe, da mir einfach die Lust verflogen war, werde ich nun versuchen mein Pensum zu erfüllen und den September zu dem bis dato Eintragsreichsten Monat zu machen.

Anfangen möchte ich mit den Errungenschaften der Club Mats - Fanbase bestehend aus Benni und mir.

Als erstes zu erwähnen wäre, dass die Fanbase einen neuen Namen gekriegt hat. Verpasst beziehungsweise verfasst für uns vom geschätzten Commander. Allerdings muss ich mich noch dran gewöhnen, dass ich nun „Die Loyalisten“ anstatt „Die Fanbase“ zu schreiben habe. Kommt mir aber entgegen, denn ich mag die deutsche Sprache und vermeide so gut es geht Anglizismen, so müsste es mir eigentlich ein leichtes sein umzuschwenken aber wie gesagt, „müsste eigentlich“ ist nur so dahingesagt, da sich Gewohnheiten nicht so schnell ändern lassen wie gewollt. Leider.

Des Weiteren haben wir, die Loyalisten, kurzer Hand beschlossen, dass das Zuckergesöff genannt „Schwipp Schwapp“ nun das offizielle Getränk der Loyalisten sein wird. Damit haben wir unser ganz eigenes Pendant zum „Grünen Tee“ welche vom Club selbst zum hauseigenen Getränk ernannt wurde.

Darüber Hinaus hat Benni festgestellt, dass er einen der vier härtesten Studiengänge belegt hat die wo gibt. Das beweist die Tatsache, dass wenn er über seine Klausurthemen oder Vorlesungsinhalte sprechen möchte ihn keiner versteht, es keinen interessiert oder gar beides. So schaute auch ich offensichtlich ahnungslos und partiell desinteressiert in eine Ecke als er von irgendwelchen Mathesache und sonstigen Berechnungen mit Hilfe von Logikaufgaben erzählte. Das war von mir mit ganz bestimmter Sicherheit nicht abwertend gemeint, denn ich respektiere ihn für die Wahl dieses Fachs (dessen richtige sowie komplette Bezeichnung ich übrigens grad vergessen habe) und den Respekt verdient sich jeder, der einen Studiengang besucht der im Grundsemester 3 Mathescheine voraussetzt um ins Hauptstudium zu kommen (oder so, jedenfalls 3 wohingegen fast alle anderen Studienfächer nicht mal einen aufweisen).

Ebenfalls mussten wir erkennen, dass wir dem Club im Grunde nicht würdig sind, da wir beide kein Instrument spielen und auch sonst nicht so die (Nu)Metal-Fans sind geschweige denn sonstigen härteren Rock bevorzugt hören. Wobei wir beide uns aber daran und darin eingewöhnen bzw. haben. So haben wir uns zwar ausgemalt das man sich wünsche jenes oder welches Instrument handhaben zu können aber ich denke beim Wunsch wird’s auch bleiben, vorerst.

Mit diesen Selbsteinsichten, die ich fast als erste Schritte zur Erleuchtung nennen möchte, beende ich den ersten Eintrag des mir selbst auferlegten Marathons. Freut euch schon auf weitere Worthülsen in Form massiger Wortschwalle, denn ich habe mir selbst als Minimallänge für einen Beitrag eine volle Din-A4 Seite in Word auferlegt, und ergötzt euch an der Vielfalt der Themen, denn um nicht zu viel zu verraten, kündige ich hiermit (mindestens) einen Beitrag zur persönlichen Verfassung bzw. einen Beitrag zu Gefühlen die in Worte gefasst werden wollen und ein Review zu einer äußerst gelungenen Anime-Serie, welche in unserem Land spielt, an.

Soviel vorweg, der Review wird den Marathonabschluss darstellen, da ich mir selbst sage, dass ich diesen äußerst genau und mindestens so komplex wie die Serie selbst gestalten möchte. Also freut euch drauf! Auf sehr baldiges Wiederlesen.

Sonntag, 16. September 2007

Die Fanbase berichtet über…

…die ClubCon 2007 welche auch den Start einer glorreichen Epoche markierte! Nicht ganz, denn der eigentliche Grund der Versammlung des altehrwürdigen Clubs Mats und der kompletten Fanbase war eine von Stormin’ Norman veranstaltete Abschiedsparty, denn dieser setzt sich ab dem 29. September aus der Clubheimat Wendland ab und siedelt nach Berlin um.

Offiziell begann diese geheiligte Versammlung um 20oo in den noch heimischen „Hallen“ von Norman. Meine Wenigkeit trudelte mit Unterhaltungselektronik und Fressalien bepackt um genau 1 Minute nach 8 am Bestimmungsort ein. Der Colonel samt Freundin war schon dort und so gesellte ich mich dazu. Kam Zeit kamen Leute, nur der Professor und der Commander trauten sich eine Verspätung, auf die Lena (des Colones Freundin) den Beiden mit einer „Droh-SMS“ versuchte einzuheizen, die allerdings von Seiten des Professors erst bei der Begrüßung mit Hinweis auf „Post“ gelesen wurde. So sammelte sich dort ein illustrer Menschenhaufen an in dessen Mitte der Club thronte. Der Club seit langem wieder in einem Raum ist einfach ein Erlebnis sondergleichen. Gebt ihnen Porter, gebt ihnen Piratinos und gebt ihnen den noch so kleinsten Gesprächsstoff und schon hat man ein Potpourri an Sinneseindrücken die einen verbal an die Wand schmettern. So erlaubte der Commander den Loyalisten doch näher kommen zu dürfen, was wir beide uns im Angesicht des großen Staraufgebotes zuerst nicht wagten zu trauen. Als dann doch schon recht bald die ersten Leute von dannen zogen, fassten wir uns ans Herz und ergriffen die Chance beim Club sitzen zu dürfen. Als dann die Barrieren brachen unterhielt man sich so über allerlei wichtigen Krams wie zum Beispiel die voranschreitende „Ver-Nerd-Ung“ der Welt und das Religion doch nur übel bringt sowie das Thema des Abends, nämlich das Piratinos doch eklig schmecken aber die Griffel des Colones aus der Tüte gar nicht mehr raus wollten. Nebenbei habe ich mir vom Commander Nachhilfe in Sachen deutscher Grammatik geben lassen und weiß nun, dass transitive Verben ein Akkusativobjekt nach sich ziehen können. Noch mal vielen Dank dafür! Der Colonel verabschiedet sich leider aber schon viel zu früh wieder, da ihm sein wohlverdienter Urlaub bevorstand. Auf diesem Weg dann noch eine gute Reise xD … Das nächste größere Ereignis war die Vergabe der heiligen Deppenmütze an den Professor weil er sich des Verdienstes des Umkippens eine Bierflasche während er eine Pepsiflasche aufzuheben versuchte bezahlt gemacht hat. Die Sauerei, welche mit Klopapier abzuwenden versucht wurde artete in eine Spielwiese aus, in der sich augenscheinlich Erwachsene Leute, jedoch leicht angeheitert, mit einer Rolle Klopapier beschmissen und sich gar drin einwickelten. Trotz jedweder Zweifel belustigte es aber die Augen der Anwesenden und so sah’ man darüber hinweg. Als mir dann die Ehre zu Teil werden sollte die Deppenmütze mal aufzusetzen, lehnte ich mit der Begründung, dass ich mich dieser Tätigkeit solange verwähren möchte bis es einen triftigen Grund für die Krönung mit der Deppenmütze für mich gebe, ab. Der Commander meinte darauf das ich die Sache zu ernste sehen würde und ob ich überhaupt richtig Fan wäre. Jedoch kann ich nur sagen, das dieses Ereignis für mich ein persönliches Highlight darstellen würde dessen ehre ich nicht so leichtfertig mit Füßen treten möchte. Irgendwie verrückt aber ich hype halt so gut ich kann ^_~

Da mir doch dank der Reizüberflutung so einige Eskapaden nicht mehr präsent sind, beende ich nun zu meinem Leidwesen schon diesen bericht und hoffe auf Kommentare der Fanbase oder gar des Clubs und dessen Mitgliedern selbst um dieses Resümee der Sinneseindrücke zu ergänzen und zu komplettieren.

Abschließend gestehe ich, dass es mich melancholisch stimmt wenn ich daran denke, dass bald kein Mitglied des von mir so angebeteten Clubs mehr im Wendland verweilt. Da sich aber nun die ¾ Minderheit in Göttingen aufhält und Berlin den Drei anderen Mitgliedern die Ehre erweist, hoffe ich nächstes Jahr doch an einer Universität in Berlin akzeptiert zu werden. Damit auf Wiederlesen!

Eventuell Fotos und andere Kuriositäten sind wie immer auf www.club-mats.de und dem dort anzutreffendem Clubforum zu finden!

Freitag, 14. September 2007

Die Sache mit der…

…lieben Kirche und den damit verbunden Disputen ausgelöst durch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Konfessionen. So geschah es auch gestern beim Abendessen, dass ein recht am Glauben festhaltender Katholik gegen mich und meinen Bruder, zwei Glaubenslose Protestanten, wetterte und mit Stein und Bein behauptete, dass es Gott und gottesähnliche Mächte wahrhaftig gäbe. Meine Mutter unterstützt ihn soweit, dass sie felsenfest auf die Existenz von hexen beharrt, da ihre Oma angeblich solche Kräfte besessen haben soll. Klar sind solche Themen und Diskussionen Grundsatz gebunden, weshalb man selten bzw. gar nicht zu einem Kompromiss kommen kann aber dennoch machen solche Unterredungen mächtig spaß, jedenfalls mir, denn ich bin so ein Typ Mensch, der nur an Sachen wirklich glauben kann wenn ich sie mit eigenen Äuglein gesehen habe. So ergab sich, dass ich, und noch schlimmer mein Bruder, gegen alles ein Argument fand was der feste Katholik losließ. Sicherlich ist es unmöglich beide Standpunkte handfest zu beweisen weshalb man stetig versucht seine eigene Überzeugung dem gegenüber aufzudrücken aber als überzeugt Aufgeklärter Abendländer habe ich nicht mit irgendwelchen Schriften, die irgendwo auf dem Erdball gammeln, argumentiert, sondern mit wissenschaftlichen Standpunkten und auch der kleine Katechismus wurde mir mal zur Hilde gezogen. Laut dem Katholiken existieren in mindestens 4 unabhängigen Statten der Welt Schriften die Gott bzw. die Wunder Jesu beweisen würden, diese Schriften versuche der Vatikan zu schützen bzw. teilweise zu vernichten damit die Illusion aufrechterhalten werden kann. Jedoch frage ich mich bei so einer nach Abenteuer klingenden Geschichte, warum kein Waghalsiger Forscher bzw. neugierige Medien diese Schriften analysieren bzw. warum man in der Schule und in Dokus nix davon erfährt. Der Katholik darauf meinte, dass alles unter Verschluss gehalten wird um die Bevölkerung dumm zu halten um eben die Macht zu sichern. Leuchtete mir ja noch geringfügig ein aber dennoch müssten mindestens paar Forscher auf so was koten um an die Wahrheit zu kommen. Das sei auch gesehen so der Katholik weiter, nur habe ICH davon nie etwas gehört bzw. gelesen.

Nach einigen weiteren Wortgefechten wurde mein Denken und meine Einstellung als „typisch Kleingeistig“ und noch weit darüber hinaus diffamiert … tut mir ja Leid, dass ich in einem Land aufgewachsen bin welches die Aufklärung lehrt. Wobei ich mich doch frage, welches Denken mehr von einem Kleingeist zeugt. Nunja, das sei dahingestellt.

Nachdem ich mir dann anhören musste, das der Erzengel Luzifer (welcher übrigens der Regent der irdischen Welt sei) mich schon noch strafen wird und ich in schweren Zeiten sicherlich auch zu Gott beten werde (einen Teufel würde ich tun) klang der Disput langsam aber sicher zu diesem Thema aus und schwenkte in persönlichere Gefilde (man machte ja vor nix halt) aber das soll an dieser Stelle nur soweit erläutert werden: Man war kurz davor sich Handgreiflichkeiten des Katholiken einzufangen.

Die Moral dieser Geschicht: Grundsatzdiskussionen führen nirgends hin und gegen blockende Mauern lässt sich schwer diszipliniert diskutieren. Solche Diskussionen stehen in dem hause meiner Mutter aber mindesten 2 Mal im Jahr an, weshalb ich fast „Fortsetzung folgt“ sagen müsste … eigentlich müsste man davor immer einen graus hegen aber irgendwie ist’s doch belustigend zu sehen, wie die Maschinerie der Kirche doch heute noch bei einigen zu funktionieren scheint.

Gebe sicherlich noch mehr darüber zu berichten aber ich denke der dargebotene Einblick reicht aus um sich den Verlauf selbst zu erdenken, da die Resultate und der weg dorthin bei diesem Thema immer die Selben sein dürften. Nun denn, frohes fantasiereiches Ausmalen und auf Widerlesen.

Donnerstag, 13. September 2007

Ich bin Live!...

…und zwar Windows Live! So nennt sich der Nachfolger vom MSN und hat doch so einiges an reizen zu bieten die einen echt innerhalb einer Minute von ICQ erfolgreich entwöhnen. Allein die Tatsache, dass man seine eigenen Hintergründe für die Chatfenster auswählen kann hat’s mir angetan, denn so hübsche Walls oder andere sexy Scans dazu zu „missbrauchen“ ist echt lustig. Selbst Smilies lassen sich manuell hinzufügen und mit dem „Add-On“ schlicht genannt „Plus“ lassen sich noch einige Spielereien mehr einstellen. Gibt so viele Spielereien und Individualisierungsmöglichkeiten, dass ich wahrscheinlich noch Jahre brauchen werde um hinter alles zu steigen aber schon jetzt find ich das Teil toll auch wenn’s Windows im Namen trägt xD.

Der plötzliche Entschluss mir das Ding mal anzuschaffen entstand gestern Nacht um halb Zwei als mir übelst langweilig war und ich mit wem chatten wollte der sich bei ICQ nicht mehr blicken ließ. So kam der Stein ins rollen und rollt immer noch wobei er sogar noch an Geschwindigkeit zunimmt, da ich die Welten des MSN (von denen ja kursiert, dass die Franzen da ganz heiß drauf sind) erkunde und das deutsche Territorium „ICQ“ langsam aber sicher vernachlässige wenn nicht gar verlasse … aber das passiert wohl noch lange nicht, da dort einfach noch zu viele Kontakte sind die ich nicht unter den Tisch lassen möchte.
Nun ja … soviel zum positiven Wechsel der Gewohnheiten in Sachen virtueller Kommunikation.

In Sachen Änderung des Tagesgefühls bzw. Tagesablaufs tut sich langsam aber auch einiges, denn ich höre mittlerweile auch wieder heitere Musik (Rie fus 5000 Meilen) und gewöhne mich langsam ans neue System, zumal es jetzt auch wieder bissl nach dem Alten aussieht. Das einzige was den exponentiellen Anstieg meiner Laune bisschen bremst ist der Fakt, dass Photoshop sich in der Version CS2 sowie auch CS3 bei mir irgendwie nicht installieren lassen wollen … muss ich wohl tatsächlich meine altbackene Version 7 wieder hervorkramen oder besser gesagt raussuchen. Jedoch wird’ ich as auch irgendwann irgendwie wieder zum Laufen kriegen, denn ohne Photoshop geht gar nicht … muss ja schließlich bissl wall bearbeiten und neue Outfits für meine diversen Forenaccounts machen.

Dieses Mal ein kleinerer Eintrag, da ich für meine Mutter zuviel schreibe, wobei ich mich frage ob das überhaupt möglich ist aber nun gut, finito~

Auf Wiederlesen!

Dienstag, 11. September 2007

Alle Jahre wieder…

…werden aufkommende Geburtstage welche im Kalender vermerkt sind gefeiert. Und auch ziemlich regelmäßig ereignen sich Geschehnisse die man nicht vergessen kann, sollte oder auch möchte. So auch dieses Jahr. Heute am 11. September feiert meine Oma mütterlicherseits ihren Geburtstag im familiären Umfeld. Dieses Ereignis ist, aus meiner Sicht, das einzige Treffen der mütterlichen Familie jedes Jahr.

Dieses Jahr auf dem Weg zu dieser Veranstaltung geschah es, und es muss leider gesagt werden Mal wieder, dass man nach zwei dritteln zurückgelegter Strecke liegen blieb, da der Benzin bis zum letzten Tropfen verbrannt wurde. So wurde man gezwungen die restliche Strecke per Fußmarsch zu absolvieren. Kein schönes aber dafür eindrucksvolles Prozedere, denn so beachtet man die hübsche Landschaft viel intensiver und aufmerksamer. Allerdings ist das keine Entschädigung für die wahrscheinliche Unbelehrbarkeit des Fahrers, der das Problem kennt aber sich lieber auf sein Gefühl verlässt, welche übrigens in meinem Beisein schon drei Mal falsch gelegen hatte. Die vorherigen beiden Male schafften wir es im letzten Atemzug das Gefährt auf die Tankstelle rollen zu lassen, wenn auch mal durch den eigentlich als Ausgang benutzten „Eingang“. Nun ja … soviel dazu … lohnt sich nicht mehr Wörter darüber zu verlieren … Fußmärsche sind ja auch geringfügig gesund, wenn sie nur noch in das Bild des modern lebenden Menschen passen würden xD.

Nach geraumer Zeit und angekommen am Zielort wurden auch sogleich die ersten Vorbereitungen getroffen um der bevorstehenden Schwämme an Gästen ein reichliches „Kaffe und Kuchen“ zu bieten. Als dann jedoch keine nennenswerte Zahl an Gästen mehr kam (und auch die Cousine welche noch mal vorbeischauen wollte nicht mehr kam auf die Oma anscheinend aber eisern wartete) find man mit dem Schmaus an. Das Aufgebot beinhaltete Schwarzwälder Kirschtorte, Zitronenkuchen, Pfirsichboden und ein knapp verspäteter Käsekuchen. Da ich nicht so der Fan von alkoholischem und Pfirsichen bin, begnügte ich mich mit dem Zitronenkuchen (der btw von meiner Mutter gesponsert wurde). Ich verlies den Tisch aber recht zügig, da ich das Ein oder Andere Fernsehprogramm nicht verpassen wollte ^^“. So schaute ich zunächst mit den Kindern von Onkel und Tante bissl fern. Danach begab man sich nach draußen um bissl Frischluft und Bewegung zu genießen … dieses Unterfangen brachte ein weinendes Mädchen mit sich, das von ihrem Bruder recht forsch behandelt wurde, da die gefundene Hundefrisbee von ihm allein beansprucht wurde sie aber auch mal wollte. Nach diversen kleinen Tröstereien und Spielereien ging man wieder rein. Dann wurde auch schon bald das Abendbrot, bestehend aus Rehbraten mit Salat und Pilzsoße mit Stangenbrotbeilage serviert. Die Rebellion eines Cousins der lieber McDoof-Fraß zu sich nehmen wollte gekonnt von der Mutter umgangen in dem sie ihm bisschen reinzwang (bzw. vorsetzte). Wahrscheinlich wurde dennoch zur Schnellimbisskette gefahren um dem Quengeln ein Ende zu bereiten, denn recht bald nach dem Essen (und teilweise auch schon davor) verschwand auch eine Scharr Besucher.

Wir machten uns auch eine gute Stunde später auf den Heimweg (ohne Liegenbleiben … jippie~) und meine Mutter äußerte Gewissensbisse, dass er ihr Leid tat das Oma jetzt alleine aufräumen muss … dieses Hilfebedürfnis hätte sie ruhig vorher loslassen können aber man tratschte lieber *lol*.

Nun denn, soviel dazu. Auf Wiederlesen.

Montag, 10. September 2007

Der eiserne Wille…

…zum Schreiben, was übrigens zur zeit das einzige ist was mir Freude macht, bewegt mich eine gute Stunde nach dem letzten Eintrag noch einen zu Verfassen und zwar versuchsweise etwas tolles und zwar ein Review zum ersten Kinofilm zum Anime BLEACH!
Ich habe mir den Film unmittelbar vor dem verfassen des letzten Eintrages angesehen um mich halt an etwas erfreuen zu können und ich musste feststellen, dass der Film doch schwächer ist als ich erwartet hatte aber nun zu den etwas weiter ausgeholt erläuterten Details.

Der Film beginnt typisch mit gewohnt lustigem Bleach Humor für welchen sich die in ein Plüschteddy verfrachtete Modsoul (Modified Soul = Modifizierte Seele) verantwortlich zeichnet. Die Geschichte des Filmes beginnt ziemlich flach und vorhersehbar wartet jedoch mit sehr guten Szenen und Animationen auf. Bleach fasziniert eigentlich in der Serie durch eine sehr gut durchdachte Story und charakterliche tiefe, der Film jedoch erzählt eine typische Rache- und Beschützerstory in der es darum geht, die angestauten Erinnerungen gereinigter toter Seelen in Form eines menschlichen Körpers (eines jungen und lebensfrohen Mädchens) zu vernichten. Ichigo, der Orangehaarige Hauptcharakter, hat jedoch etwas dagegen, da sie menschliche Gefühle wie Schmerz und Trauer spürt und er nicht verstehen kann wie man so ein Wesen einfach vernichten kann. Zu diesem Zeitpunkt zeigen sich die Bösewichter des Filmes die das Mädchen, namens Senna, entführen um ihre Macht in Form der Erinnerung der gereinigten Seelen (welche ihre Erinnerungen wieder haben möchten) zu nutzen und damit Rache an den Todesgöttern zu üben, die sie aus ihrer Welt verbannt haben. Ichigo fasst darauf den eisernen Willen Senna zu retten und zu beschützen. Der Plan der Verbannten sieht vor, Senna sprichwörtlich „aufzubahren“ damit sich die Seelenhüllen gewaltsam ihre Erinnerungen wiederholen können. Die dadurch wieder erstarkten Seelen würden ihre Zwischenwelt sprengen und damit die Menschenwelt und die Welt der Todesgötter, zu denen Ichigo gehört, miteinander verschmelzen was die Zerstörung beider als Folge hätte. Um das zu verhindern beschließen die Todesgötter diese Zwischenwelt zu zerstören bevor die Sellen ihre Erinnerungen wieder erlangen. Derweil versuchen Ichigo und paar Todesgottfreunde Senna eigenhändig zu befreien, womit sie gegen den befehl des obersten Shinigami (=Todesgott) handeln. Bevor jedoch dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt wird feuern die Shinigami besagte Kanone ab und ein Drama um Leben und Zerstörung nimmt seinen Lauf.

An dessen Ende ein doch ziemlich ergreifendes persönliches Drama sein Ende nimmt, welches ich so einer Form bei Bleach nicht erwartet und auch noch nicht gesehen habe. Im Grunde bietet der Film alles was ein Bleach-Fan sehen möchte: Auftritte der beliebtesten Charaktere (Hitsugaya-Taichou, Hisugi-Fukutaichou und Rukias Shikai debut), viele actionreicher und gut in Szene gesetzte Kämpfe (Bankai und Schlachte) sowie den gewohnten und geliebten Witz. Allerdings überzeugt mich der Film nicht vollends, da mir die Story einfach zu vorhersehbar und teilweise zu hastig erzählt wird. Die Animationen und Hintergründe sind wie bereits erwähnt durchschnittliches Animekinoniveau und musikalisch untermalt werden die Szenen mit dem aus der Serie bekannten OST welcher einfach stimmig und passend zu Bleach passt. Das Ending des Films wird von Aqua Timez beigesteuert. So ertönt während des Abspanns ein Song der von distanzierter Liebe (die Senna für Ichigo empfindet) und Sehnsüchten sowie Trannungsschmerz erzählt. Also ein perfekt passender Song, dessen Titel übrigens „Sen no Yoru wo Koete“ (grob: „Meine Stimme hallt durch 1000 Nächte“). Die Leistung der Synchronsprecher ist wie gewohnt überdurchschnittlich, hervorzuheben sind Orikasa Fumiko als Rukia (die kleine Schwarzhaarige zu Ichigos linken) und Saito Chiwa als Senna, welche beide hervorragende Leistungen darbieten. Die anderen Sprecher verkörpern ihre Rolle authentisch und lustvoll.

Letzten Endes stellt das Leinwanddebut von Bleach rund 90 Minuten klasse animierte Bleachaction dar ohne eine teife Story zu erzählen. Der Kinogänger und Fan wird somit visuell mit reinstem Bleach Fanservice verwöhnt und mit einem „woa~“-Gefühl aus dem Saal geschickt ohne überhaupt eine großartige Story zu vermissen. Die maue Geschichte wird durch das doch gute persönliche Melodrama wett gemacht und hat jedenfalls mich überzeugt.

English Overvoiced Teaser-Trailer:

Sonntag, 9. September 2007

Die Klagelieder… ("Slightly Mildered" Version)

...des Thobias aka Hideki haben sich von tief rührenden Elegien in Sonaten des alltäglichen Wehmutes gewandelt. Der für heute angesetzte Pokémon Day stimmte mich gut gelaunt und ich war frohen Gemütes. Diese wurde, wie sollte es auch anders sein, 2h nach aufstehen gemildert, denn „mein“ Fahrer kam nicht hoch und das frühstück zog sich so unerträglich in die Länge. Als man dann doch endlich, mit einer Stunde Verspätung im Zeitplan, losgefahren war, musste noch der mitgenommene Hund Gassi geführt werden. In der Hansestadt zu Hamburg angekommen, verfuhr man sich gründlich und nach zweimaligem Fragen vorbeikommender Passanten fand man das richtige McDonald’s Restaurant (an dem man aber vorher auch schon einmal vorbeifuhr). Darauf folgend betrat ich um ca. 13.14 das Grundstück des McD’s in der Kollaustraße.

Mein Hauptziel war es, möglichst viele Event-Mews ab zu greifen wie nur möglich und so stellte ich mich gleich in die Schlange um eben an diese zu kommen. Somit ließ ich die zahlreichen Gimmicks und Attraktionen außer Acht und bat meinen Bruder diese für mich abzuklappern aber nein, der saß sich lieber auf die Dachterrasse und starrte Löcher. Nuja, egal. In der Schlange lernte ich 2 nette Kerle bzw. Jungs kennen. Mit einem tauschte ich gleich bissl was und so weiter und sofort. In meiner 4,5h anhaltende Schlangesteherei kämpfte ich auch einen kleinen Proll nieder, der meinte „Zwei versus Zwei“ aber 6 im Team hatte …. hab’ ich trotzdem gestutzt. Währenddessen kamen mir auch immer mehr Cheater unter die Augen die mir was abschwatzen wollten aber nicht mit mir … wo wir dabei sind, ich musste auch den Ein oder Anderen 10 bis 12 jährigen darauf hinweisen das grad ein Cheat ertauscht wurde. Der eine von den beiden Jungs die ich mir da anlachte, hatte mich fortan immer gefragt ob er den Tausch machen könne. Fand’ ich recht kuhl. Nach der Frage meinerseits „Trainierst du auf EVs?“ kam nur die Antwort „Was’n das“ somit war dieses Thema für mich gestorben genauso wie die Hoffnung einen guten Kampfpartner zu finden.
Als ich nach unzähligen Torturen endlich an der reihe war, wurde mir mitgeteilt, dass wir doch nun nach Hause fahren wollen … dabei wollte ich mindestens 6 Mews (dabei war es schon knappe 5 und um 18.00 schloss die Veranstaltung). Als ich die letzten Versuche unternahm um mir wenigstens 2 Mews zu ergattern wurde mir durch die dort anwesenden Event-Schnallen die Tour vermasselt, da ich das recht hitzig und hastig durch zu ziehen versuchte. Ergo, nur ein Mew bei 4,5h Schlange … Frust pur. Als dann auch fix zum Auto gerusht wurde, verpasste ich es den beiden Jungs Tschüss zu sagen … was in mir irgendwie ein schlechtes Gewissen hervorruft. Wenn ein gewisser Moritz und ein Tobias das hier irgendwie lesen sollten bzw. erfahren: Auf Wiedersehen! ^_~

Somit endete der Pokémon Day 07 für mich mit einer weiteren Pleite, zudem ohne Gimmicks, jedoch auch mit einer tollen Erfahrung und einem an sich tollen Tag.

Auf der Rückfahrt hielten wir bei dem Dannenberger McDoof da ich doch langsam den Drang zur Nahrungsaufnahme verspürte. Ich WOLLTE ein Maxi-Menü mit dem Cola-Glas in der neuen Farbe (so’n Gras-/Hellgrün) musste allerdings erfragen, dass diese seit Gestern bereits ausverkauft seien. Wieder mal eine Pleite … der September entwickelt sich tag für Tag spiralartig zum schlimmsten Monat meines bisherigen Lebens … sonst hatte ich ja wenigstens Glück im Spiel aber nun verließ mich auch dieses (kommt’s dann im Rückkehrschluss in einem anderen Gebiet wieder? Wäre zu schön um Wahr zu sein). Langsam habe ich mich damit aber irgendwie abgefunden und ich härte bzw. stumpfe immer mehr ab. Ich brauch mal wieder ein schönes Drama zum schönen Gedanken machen. Nun denn, mehr fällt beziehungsweise will mir nicht einfallen. Ich hoffe inständig, dass ich die Depressionskapriolen bald ad acta legen kann und es bald wieder größere erfreuliche Nachrichten zu bloggen gibt. Damit: Auf Wiederlesen. - a glimpse of hope? -

Samstag, 8. September 2007

Die Klagelieder… (Version+)

…des Thobias aka Hideki zu dieser harten Zeit, in der der ach so tolle Internet-Provider „Alice“ und ein W-Lan Router von „D-Link“ nur Probleme und immer mehr das Verhalten eines Emos in mir hervorrufen, erzählen eben davon und wünschen sich zugleich die Verbesserung der häuslichen und persönlichen Umstände.

So ist es nicht verwunderlich, dass L’Arc~en~Ciels neue Single „MY HEART DRAWS A DREAM“ zu meiner ganz eigenen Themesingle avancierte. Dieses Stück erzählt von Herzenswünschen die man sich ausmalt aber selten realisieren kann. Ich würde es fast als -Wink des Schicksals- abtun, dass mir dieses Lied jetzt, hier und heute über den Weg gelaufen kam. Nur glaube ich nicht an okkulte Ereignisse beziehungsweise weigere ich mich daran zu glauben da nur die Rationalität rult. Entgegengesetzt davon entwickele ich gerade einen kleinen Fetisch für Utada Hikarus neue Single „Beautiful World/Kiss & Cry“ … wie die Titel bereits verraten handelt die A-Seite von der Vorstellung einer wunderhübschen Welt in der fanatsien wahr werden. Die B-Seite hingegen erzählt in einem humoristischen Stil von Leid und Hoffnungen. Somit wären hiermit die Singles erläutert, die meine momentane Situation am Besten erläutern. Eigentlich würde das in den Last.fm-Blog gehören, nur fühle ich mich hier heimischer und somit empfinde ich es als unpassend so etwas auf eine musikalische Spielwiese zu entlassen.

Ich hatte mich gerade ein bisschen an die neue Rechnersituation gewöhnt und sogar schon Tage mit dem taggen von Musik verbracht, da stellt sich Alice als unzuverlässiger Provider heraus, der mich die 16k nicht spüren lassen möchte. Des Weiteren merkt mein Vater gerade, dass es an seinem Rechner liegt das der Router bzw. die Verbindung immer flöten geht, da seine System HDD Probleme schiebt. Nicht verwunderlich wenn man die Geschichte und die Situation kennt in der diese Festplatte sich grad befindet ^^“

Nun dann erzähle ich bissl, da ich off bin da ja alles mucken tut. Ich sitze hier grad am PC und schreibe in Word diesen Text währenddessen ich den Träumen lausche die mein Herz zeichnet … so melancholisch es sich auch anhört, es ist wahrhaftig so. Um es mit einem Vers aus „Beautiful World“ zu beschreiben: „moshimo nagai hitotsu dake … kanau nara“ und „it’s only Love“. Soll grob heißen: Es ist doch nur Liebe, warum lässt du mir nicht einen Wunsch. Und recht hat sie, denn mich scheißt in letzter Zeit soviel an, dass ich eigentlich nicht mehr wissen durfte wie hoffnungsvolles Grün überhaupt aussieht. Dieser ganze Schrott bringt mich noch in Winkel meines Geistes von denen ich nicht einmal träumen möchte … wenn technik doch nur spüren könnte, was sie mir grad zumutet und antut. Ich ertrinke im Selbstmitleid und das zu Recht wie ich finde. Ich markiere diesen, meinen aktuellen und derzeit noch anhaltenden, Lebensabschnitt als die grauste Zone von allen in der es dunkler nicht mehr werden kann. Ich fühle mich in ein tiefes, dunkles und kaltes Loch fallen welches sich nährt mit Verzweiflung, zum einen aus diversen Zukunftsängsten und Stagnation auf verschiedensten Gebieten.

BIG SCOOP! (Samstag, 8. September 2007, 16:35UMT+1)

Jetzt spinnt die ganze Anlage … die Telefone sind unentwegt am Klingeln und das Internet geht gar nicht mehr. Ich weiß grad echt nicht ob ich lachen oder doch eher heulen soll. Die Kooperation von Alice und AOL hat bei mir verschissen … AOL alleine war ja noch erträglich und stabil mit gutem Service aber Alice (bzw. Hansenet) erweist sich als Saftladen mit teuren Hotlines und unzuverlässiger Arbeitsmoral im bereitstellen der Dienstleistungen (und der Wechsel dahin nur wegen paar €uros Ersparnis.) Was bringt einem ein Zehner mehr wenn die Verbindung und die Gerätschaften rebellieren T_T

Bevor das Ganze hier jedoch zu sehr ausartet beende ich es hiermit und hoffe ein Wiederlesen.

Donnerstag, 6. September 2007

Die Monotonie…

…welche sich allmählich in eine unerträgliche Melancholie wandelt überkommt mich und lässt mich jeden Tag wehmütiger und schwerfälliger durchleben. Der September hat für mich bis jetzt nur negative Ereignisse geschehen lassen, erst muss ich mich von meinen Sammlungen auf HDD verabschieden, dann spinnt das Netz und das ganze System an sich weil irgendwelche kranken Hirne spaß daran haben die Systeme Anderer/Fremder zu zerstören und dann stell ich fest, dass ich nicht einmal mehr ordentlich Liquide bin um mir meine monatlichen Bedürfnisse zu befriedigen … welch grausame Welt ist das doch, die einen jungen Erwachsenen so verzweifeln lässt. Ich fühle mich leer und verliere allmählich den Spaß an diversen Sachen. Zudem überkommt mich eine Unerfülltheit, denn wegen der Wifiabstinenz verpasse ich so viele Täusche und Kämpfe bzw. werde gezwungen sie zu verpassen oder auszuschlagen.

Das einzig positive diesen Monat wird sein, dass ich am kommenden Sonntag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach Hamburg kutschiert werde um am Pokémon Day 07 teilzunehmen und mir dort evtl. einige Kämpfe, Tauschaktionen und fröhliche Situationen zu geben. Naja … eine Sache die mich noch bisschen erfreut ist die Tatsache, dass last.fm (siehe unten den Links unter „Musikspielwiese“) endlich Kana/Kanji Tracknamen für mich erscrobbelt. Das habe ich mir aber auch teuer erkaufen müssen, denn das funktioniert erst seitdem neuen Player und „neue“ Musik (die ich gestern übrigens dafür den ganzen Tag umgetaggt habe, damit der Zeichen zu scrobbeln hat), denn meine alte ist ja restlos weg. Da ich aber einiges gegen größere Veränderung habe nagt die Nutzung des neuen Players richtig an mir … ich hasse Eingewöhnungsphasen. Muss ich aber wohl durch <_<

Das war es erstmal wieder. Das Bedürfnis mir was weg zu schreiben konnte ich befriedigen. Immerhin das. Bis demnächst dann, hoffentlich mit mehr Enthusiasmus.

Montag, 3. September 2007

Frustration, Trauer und Leid...

…ließ mich mein Rechner in Kombination mit dem neuen Router und damit Verbunden dem neuen Anbieter durchleben. Alles fing wie gewohnt an, ich stand gemächlich um 12 auf am Sonntag, da kam gleich mein Vater an und meinte „Guck’ ma’ ob’s Netz noch funkt bei dir, hab’ den neuen Router dran.“ Alles klar dachte ich mir und gucke … und dabei blieb es auch, denn nix funkte. Selbst die beiden Router (der neue + der alte W-Lan Router) wollten mich nicht in ihr Menü lassen um Einstellungen vorzunehmen. Als ich dann nach einigen Stunden Rumspielerei die Schnauze dickest voll hatte, habe ich mir auch das neue Alice Einwahlprogramm installiert (damit verbunden auch endlich SP2 für XP x“D) um zugucken ob’s dann geht. Es ging wieder nicht. Als letzten Ausweg hab’ ich mich dann dazu entschlossen, das W-Lan vorerst aufzugeben (und damit die Möglichkeit mit der Wii und dem DS online zu gehen ... weshalb mein Leben jetzt nur noch halb so toll ist T_T) und mit Kabel online zu gehen … wollte ja wenigsten einmal ins Netz. Dieses funktionierte dann doch auch erstaunlich fix und so war ich bedingt erleichtert.

Nichtsdestotrotz wollte mein Rechner weitermucken, denn irgendein „Generic Host Process for WIN32 Service“ stürzte ständig ab und hing meine Verbindung chronisch mit auf. Als ich dann bissl Recherche betrieben habe um mich zu informieren was das ist, war ich recht bestürzt, denn das ist ein Zeichen von „Schadprogramm“ befall. Jedoch konnte ich dank einiger Hilfe aus Foren das Problem geringfügig mildern. Allerdings werde ich um den schon lange geplanten Neuinstall von Windoof nun nicht mehr herumkommen. Ich weiß nur noch nicht ob ich beide Platten plätten soll oder nur die Systemplatte … eigentlich wäre ein Neubeginn vom Startpunkt 0 ganz toll nur trauere ich meiner Musiksammlung jetzt schon nach. So weit zur Lage und ich hoffe ihr lest mich bald wieder ^_~