Samstag, 29. Dezember 2007

Eine große Familie…

…beschreibt das Lied „Dango Daikazoku“ (etwa: „Dango Großfamilie“) welches auch das Endingthema zum Drama-Anime „Clannad“ darstellt und die Thematik vorbildlich trifft und in Form eines Kinderliedes verarbeitet. Ohne auf irgendwelche Drüsen drücken zu wollen, kann ich behaupten, dass dieses Lied das letzter Gemeinsam, mehr oder weniger aufmerksam, gehörte Lied von mir und meinem Vater ist.

Erklärung zum Wort: Dango
Dango (jap. 団子) ist das japanische Wort für Kloß. Die wohl bekannteste Art von Dango sind aus mochiko (Reismehl) und Wasser hergestellte gedämpfte Kugeln, die zusammen mit verschiedenen Sorten von Belag häufig zu grünem Tee serviert werden. Das Wort Dango kann sich aber auch auf andere kugelförmige Speisen wie zum Beispiel Fleischbällchen oder ähnliches beziehen.
Dangos werden das ganze Jahr über, jedoch zu verschiedenen Anlässen oder Jahreszeiten in unterschiedlichen Varianten, gegessen. Häufig werden Dangos auf einem Holzspieß aufgespießt (kushidango) serviert. Eine Variante des Dangos stammt von Hokkaidō und wird aus Kartoffelmehl gemacht und anschließend mit shoyu (Sojasoße) überstrichen und gebacken.
©Wikipedia


Eine deutsche Übersetzung des Textes werde ich in nächster zeit anfertigen oder auftreiben … bis dahin müsst ihr euch mit dem Video und der darin enthaltenen englischen Übersetzung begnügen. Das Video und die Bilder jedoch vermitteln den Inhalt recht genau. Damit viel Spaß mit meinem petrsönlichen Lied des Jahres 2007 und das euch der Charm auch erfassen möge.

Der harte Fall…

…ins kalte Wasser einhergehend mit dem Jahresende aus das der beginn eines Neuen folgt ist harte Kost für mich und mein Wohlbefinden, welches auch schon Anzeichen von diversen Unsicherheiten, Lustlosigkeit gepaart mit Freude und Zweifeln sowie partiellem Elan materialisiert. Mein Resümee bezüglich 2007 fällt weniger galant und fröhlich aus. Angefangen mit einem doch, für mich persönlich selbst verschuldetem, enttäuschendem Abi bis hin zum Tod des Vaters und dem damit verbunden Lebensdreh ist alles dabei. Derweil ist man am Umziehen sodass Weihnachten und Silvester dieses Jahr echt zum Abschreiben gelaufen bzw. noch laufen werden. Die Entsorgung von 17m³ (~1,5t) Müll und einigen anderen Habseligkeiten von denen man sich aufgrund der aufgetretenen Situationen trennen muss markierte in gewisser Weise, wie mein Bruder es betitelte, einen Erinnerungs- und Lebensabschnittswegwurf.
Die Ämter, welche hier keinerlei weiteren Erwähnung wert sind, versauen alles und scheinen gerne, wenn auch ungewollt oder unwissend, Salz in die immer noch klaffenden Wunden zu schmeißen. So unbedeutend und gerechtfertigt es auch sein oder sich anhören mag, ich trauere doch den nun nach so kurzer Zeit wieder „verloren gegangen“ Tageskindern meiner Mutter hinterher. Das waren wenigstens immer einige Stunden Ablenkung die ich mir gerne antat auch wenn ich es nicht immer zeigte. Irgendwie bricht alles in letzter Zeit massiv weg was sich über meine bisherigen beiden Lebensdekaden gebildet hatte. Ich HASSE, wie in früheren Beiträgen schon erwähnt, Veränderungen und so trifft es mich mitten in die Kuhle was derzeit alles von statten geht bzw. was noch aussteht. Es gibt soviel zu berichten aber mein Schmalz hat selbst keine Lust mehr überzuquellen und so bildet sich erst gar kein neuer mehr und so verfliegt alles gleich wieder was mich mit Ausdrucks- und Zusammenfassungsunmöglichkeit dastehen lässt. Ich fühle mich zurzeit, geplagt von Erkältungsanzeichen bzw. –Erscheinungen, schwebend langsam vorwärts laufend. Ab und an drehe ich mich oder laufe streckenweise zurück aber im Groben geht’s langsam voran. Ich WILL meinen geregelten Tagesablauf zurück … und ich traue mich zu sagen, dass ich die Schule echt vermisse. Man hatte wenigstens morgens IMMER dasselbe anzulaufen und es änderte sich am Gerüst jahrelang nichts. So lobe ich mir das … das Interne war zwar so chaotisch wie das Leben selbst aber das Externe war einfach himmlisch.

Genug von dem weniger tollem und zu den einigermaßen erfreulicheren Themen des fast vergangenen Jahres. Ich habe einen iPod Shuffle in orange gewonnen. Pokémon erlebte ein kleines Revival durch Diamant und Perle sowie Battle Revolution. Ich habe den höchsten Schulabschluss erworben den einem der gesetzliche Bildungsweg erlaubt. Ich eröffnete meinen, diesen, Blog. Ich wurde überraschenderweise Moderator bei Pokemon-Inside(.net) (an dieser Stelle eine große Entschuldigung für die bis dato anhaltende Geringaktivität aber es passierte einfach zuviel auf einmal) und schlussendlich habe ich meine allererste eigene Wohnung zu bewirtschaften. Auf diesen Abschnitt, der in kürze vollends beginnt, freue ich mich einerseits, denn ich habe etwas für mich aber es beängstigt mich auch, denn es kommen Faktoren auf mich zu um die ich mich bis jetzt nie allein kümmern müsste. Der viel zitierte Ausspruch „Jemanden in kaltes Wasser werfen“ passt hier vorzüglich.

Da ich keine Lust mehr habe etwas zu schreiben geschweige denn mir noch etwas Gescheites einfallen würde beende ich diesen, letzten Eintrag des Jahres 2007, mit den Worten: Allen Lesern ein herzliches Dankeschön für die entgegengebrachte Aufmerksamkeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2008. Bis dahin auf Wiederlesen!

P.S.: der Nächste Eintrag behandelt mein finales Lied des Jahres 2007.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Nur einmal kurz...

...in Shas Blog (http://shas-blog.blogspot.com/) geguckt und gleich abgekupfert:
You Are Georg
Den fand ich eh irgendwie noch am normalsten von der Truppe, obwohl ich das Bass eigentlich nicht so mag xD. Das war's auch schon wieder von mir. Wenn ich wieder bissl mehr Zeit und breitere Themen habe schreibe ich wieder mehr, versprochen! ^_~

P.S.: Freie deutsche Übersetzung zum Charakter beschreibenden Text unter dem Bild:
Georg ist der gelassene Bassist von Tokio Hotel. Sein gemeines Lächeln ist in der Lage eine Fanmenge auf eine kleine Fanpfütze, bestehend aus 100 Paar Schuhen, zu reduzieren.

Freitag, 7. Dezember 2007

Tapetenwechsel…

…kann schon etwas Vorteilhaftes sein. Ich bin sehr froh, dass ich endlich aus der Bude hier raus kann … erstens mutet der Schabracke ein inneres Antlitz von 1800schlachmichtot an und zweitens legt der Vermieter nur Anstrengungen an den Tag das von außen zu ändern, denn die Fassade muss ja gewahrt bleiben. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ich dann nicht jeden Tag auf den Sterbeort meines Vaters gucken muss.
Neue Behausung wird in naher Zukunft in der Mittelstraße 3a sein (für Ortskundige: es liegt schräg gegenüber vom Finanzamt) welche aus einem recht großen Zimmer, einer Einbauküche sowie einem Bad besteht. Damit traut sich ein Problem ans Tageslicht, denn wo lasse ich bzw. wie schaffe ich den kram von hier weg den ich nicht mehr benötige. Das Ausräumen wird derweil eine morz Gaudi. Zur neuen Miete muss ich einen kleinen Teil beisteuern, da das Amt nicht alles übernimmt aber das ist es mir fast Wert, denn die neue Unterkunft ist auch von innen so fesch wie sie es von außen untertrieben proklamiert.

Des Weiteren komme ich evtl. bei Jugendwerkstatt Küsten unter wo ich meine Arbeitskraft und meinen Willen für 1,50 die Stunde zur Verfügung stelle. Und ich finde es ist besser als gar nix und würde mich übelst drüber freuen! Mal sehen ob’s klappt.
Außerdem ist heute Revolutionsbeginn. Zumindest offiziell, denn mal gucken ob ich in den Genuss heute schon komme oder ob ich mein Päckchen morgen von der Post abholen darf weil ich zum Lieferzeitpunkt nicht da war (wegen Gespräch in Küsten). Ich bin in diesen Belangen jedoch guter Dinge und vertraue auf die positive Hoffnung … wenn die mich denn nicht verlässt. Übrigens ist das Wörtchen „wenn“ doch ganz toll, oder? Man kann sich Fantasien ausmalen die einem das Leben versüßen und evtl. sogar kurzfristig verschönern, da sich Formen in einem Bilden die einen auf einen anderen Level befördern und somit geringfügig befreien. Na ja … genug erst einmal … auf Wiederlesen.

P.S.: Ich wünsche euch einen frohen Nikolaustag gehabt zu haben!

Dienstag, 4. Dezember 2007

Das leben geworfen wie eine…

…Münze dessen jeweilige Seiten jeden einzelnen Tag bestimmt. Das Leben weiß nämlich zurzeit echt nicht was es mit mir machen soll. Erst passieren eine Reihe furchtbare Ereignisse die einen zum teil mehr als ärgern und dann geschehen wieder Dinge die einen meinen lassen, dass das Leben doch nicht allzu übel sein kann. Gemeint ist die Tatsache, dass mich die letzten Wochen kein Vermieter wollte bzw. diese sich erst gar nicht meldeten und Heute (bzw. Gestern) kam ein Anruf, dass ich in die Mittelstraße 3 ziehen könne. Diese schnuckelige Wohnung mit den „Werten“ 50m² mit Einbauküche hatte ich mir mit meiner Mutter vorgestern erst angeguckt. Jedenfalls toll, denn nun muss ich nicht mal weit weg, da die neue Bude nur 2 Straßen weiter ist.

Eine andere Sache ist die absolut marode und unfaire sowie zum Teil entwürdigende Gesetzgebung unseres tollen Staates. Da ich ja nun über meine Mutter versichert bin und wir beide ALGII (Hartz IV) beziehen, müssen wir Rechenschaft über all unsere taten und Vorhaben ablegen. Ein Wunder das ich noch nicht die Erlaubnis zum Atmen und zum Stuhlgang beantragen muss. Ich warte eh noch auf eine Erdoberflächennutzungssteuer. Soviel dazu.

Außerdem sieht meine finanzielle Situation im Moment wie folgt aus:

- Kein Taschengeld bzw. „Mein-Geld“ mehr.

- Ab Dezember kein Kindergeld mehr, da ich nichts tue bzw. nicht finde um etwas zu tun.

- Keine Halbwaisenrente. Aus denselben Gründen wie beim Kindergeld.

- Bettelei beim Landkreis und bei der AGA um wenigstens Brot von gestern zum Kauen zu haben.

Somit kriege ich nun „Noch“ 305€ vom Kreis für Wohnung und 223 (Kindergeld brav abgezogen Ôo) vom Arbeitsamt um mir den Lebensstandart zu sichern. Tolle Sache. Ich habe nix und weil ich nix habe kriege ich nix. Chancengleichheit, Sozialsystem und Fairness …. druff geschissen. Muss ja, denn ich seh’ außer brauner Grütze nix. Dafür, dass ich nicht mal Halbwaisenrente kriege hat mein Vater sich zu Tode gebuckelt. Na danke auch. Mein Vater hat nix von seinen ~40 Arbeitsjahren und selbst die Nachkommen müssen warten, warten und warten und sich dann als Halbwaise mit ~140 öcken zufrieden geben.

Jedoch habe ich mir an so einem PC im Amt mal provisorisch mein Bafög berechnen lassen und würde da dann ~500€ kriegen. Aber wer weiß …

Überhaupt weiß die eine Hand nicht was der Daumen die Andere tut bzw. schon getan hat. Der Skriptsatz von „Servicemitarbeitern“: „Ich vermerke das einmal so *tastenhaun*“ scheint genauso wenig Gewicht und Bedeutung zu haben wie das „egalitäre“ Jaja. Es wird vermerkt aber eine Stunde später weiß da keiner mehr was von. Dann ist ein Amttermin wichtiger als ein Rentenantrag und man wird abgepflaumt warum man noch immer trauert bzw. wieso man das überhaupt tut. Mittlerweile hasse ich diese Bürokratisierung. Das was ich früher als „toll“ und „fair“ verteidigt habe tritt mir nun gehörig dahin wo es dunkel ist und bleibt. Das System ist auf dem besten Wege an diesem Platz stecken zu bleiben, denn der gute alte Fugenkleber der es an der Schuhspitze hält löst sich langsam aber allmählich. Und dann wird sich gewundert warum manche Länder Rechts wählen oder warum man Auswandern will. Man sieht überall Verbesserungsbedarf und Probleme aber die offensichtlichen Quellen oder Lösungen werden unter Pradasandaletten zertreten. Nu ja … genug davon. Demokratie ist ungerecht und ich kann alleine nix bewirken. Konservativ und in Mauern festgefahren sind wir deutschen und wählen fleißig weiter SPD und CDU obwohl die von vorne bis hinten bescheißen. Politik eben … aber vielleicht wären die Bibeltreuen echt eine Alternative … denn Rechts geht gar nicht … ah ich laufe lieber … schnell.

SCHNITT!

Etwas erfreulicheres, denn ich war einfach einmal so frei und habe mir in den letzten 2 Wochen drei (in Zahl: 3) Wii-Spiele geleistet. Wenn nix los ist muss man was los machen und so tat ich es um etwas zum Treten zu haben weil man sonst ja nicht zu kommt und so spiele ich nun virtuellen Fußball in Form von Mario Strikers Charged Football. Zudem übe ich meine Freiheit in der „Super Mario Galaxy“ aus da man hier ja keine Luft kriegt. Und an diesem Freitag bekämpfe ich mich mit Taschen Monstern mit Leuten aus aller Welt, denn die Pokémon Battle Revolution beginnt dann auch endlich mit knapp einem Jahr Verspätung auch in europäischen Gefilden.

Nun denn … dazu später mehr und damit auf Wiederlesen.

Mittwoch, 28. November 2007

Diese penetrante Kontinuität…

…welche einige unserer Mitmenschen an den Tag legen. Ich spreche von meinen Nochvermietern, denn diese fangen morgens um knappe halb 8 an der Hausfassade rumzuwerkeln ohne bescheid zu sagen, sodass man durch Baulärm aus dem Schlaf gerissen wird. Darüber hinaus stellen die direkt vor der Haustür ein Gerüst auf ohne den obligatorischen Freigang für die Haustür zu berücksichtigen, die Folge daraus, man muss durch das Gerüst krabbeln wenn man raus oder rein möchte. Außerdem fangen die nun auch an die Wände im Innenhof zu dämmen und so liegt der ganze Hof voller Styropor (oder was Ähnliches) und heute haben die den ganzen Boden und die Wände mit Folie eingewickelt. Zudem kommen paar Gerüste damit die höheren Flächen bearbeitet werden können. Durch die Folie vom Dach zum Boden welche Wände und Türen verdeckt und mit Steinen am Boden fixiert wurde, komme ich nicht in mein „Klamottenbunker“. Gott sei dank, dass ich gestern schon für die nächsten Tage vorgestapelt habe, da ich so etwas befürchtet habe.

Na ja genug davon … irgendwann hört das bestimmt auch einmal wieder auf.
Was mich immer wieder ärgert ist die Tatsache, dass Mario immer noch nicht normal Treppen steigen kann und das Nintendo es nicht gebacken kriegt die Kamera bisschen Benutzfreundlicher zu gestalten. Aber trotz diesen Kleinigkeiten macht „Super Mario Galaxy“ mächtig Spaß. Macht euch scho0n einmal auf ein review gefasst wenn ich’s durch habe. Derzeit habe ich 32 Sterne und drei Kuppeln frei gespielt.

Auch das Rauschen im Headset zeigt seine Stetigkeit und ich meine den Hauptfehler, glaube ich, gefunden zu haben. Denn warum ist das Mikro eingeschaltet wenn man es nicht braucht … deshalb erstmal auf Stumm geschaltet und jetzt läuft’s schon knapp 30mins ohne einmal das rauschen anzufangen. Google hilft doch ab und an bissl. Die Deinstallation des Treibers veranlasst nur, dass ich die Lautstärke nicht mehr regeln kann … nervig.

Mehr wüsste ich erstmal nicht zu berichten. In letzter zeit passiert zu wenig Blogrelevantes. Nuja, damit auf Wiederlesen.

Mittwoch, 21. November 2007

Die Welt von oben...

...anmutend und wunderschön das Antlitz der weltlichen Kontinentalplatten bei Nacht beleuchtet durch die Ansammlung elektrischen Lichtes in den von Menschenhand erschaffenen Wirtschaftszentren und Städten der verschiedensten Völker auf verschiedensten Teilen der Erde.

Ja ihr habt richtig gelesen, denn ich finde die Nacht von oben einfach wunderschon. Aufgenommen und dokumentiert aus den unendlichen Weiten des Alls wird uns kleinen Menschen ein Anblick gewährt der einem, je nach Blickwinkel, eine große und erkennbar getrennte Welt zeigt. Ich möchte gar nicht allzu viele Worte verlieren und präsentiere euch die das erste Bild einer atemberaubenden Serie in Wallpaperformat in drei Größen.
Da ich "von oben" Aufnahmen sehr mag werden da über die Zeit noch einige kommen. Präferiert werden wie gesagt Nachtbilder aber auch das ein oder andere Sonnenaufgangsbild oder Tagesaufnahmen werden hier zur Schau gestellt.

So nun viel Spaß erst einmal damit. Wenn wer eine andere größe benötigt: Kommentar etc ^_~

1024*768


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1280*1024

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1680*1050

Montag, 19. November 2007

Das Bannermädel!

Mit einem Tag verpätung nun der versprochene Post zum bannermädel Sayaka Ando! Einer meiner favorisierten japanischen Modelidole. Ich sage nicht mehr und stelle nun hier ihr Profil zur Schau:
  • Name: Ando Sayaka (安藤沙耶香)
  • Spitzname: Ansaya (アンサヤ)
  • Geburtstag: 24. Mai 1981
  • Geburtsort: Miyagi
  • Blutgruppe: A
  • Größe: 167cm
  • Brust: 84cm
  • Taille: 55cm
  • Hüfte: 84cm
  • Hobbies: Filme schauen und Musik hören
  • Besondere Fähigkeit: Tanz
  • Qualificationen: Führerschein, junior high und high school Lehrberechtigt, ausgebildete Sekretärin


Im Zwielicht…

…der Festlichkeiten stand ich Gestern dem 18.11.2007 als ich meinen Geburtstag „feierte“. Der Tag begann ruhig und angenehm. Auf dem Weg zu meiner Mutter fütterte ich Enten währenddessen ich entspannender Musik lauschte. Nach nur drei Stunden schlaf stand ich recht früh auf um in die Kirche zu gehen und mir dort ein bisschen „kostenloses“ Seelenheil zuteil werden zu lassen. Allerdings war der Pastor äußerst Contraproduktiv, denn dieser gestaltete seine Predigt so elanvernichtend, dass ich hart mit dem Drang zum Restschlaf kämpfte. Nach der Kirche frühstückten wir und folgend genoss ich endlich mal wieder das Onlinesein mit dem DS. Als dann so die zeit verstrich und man die Großeltern mütterlicherseits zum Kaffee erwarteten schlief ich währenddessen mein Bruder am PC daddelte. Plötzlich kam meine Mutter herein und sagte aufgekratzt, dass ihrem Vater also unser Opa es nicht gut ginge und er verwirrt in seinem Haus stünde ohne zu genau zu wissen wo er ist und wer er ist. Dazu nackt mit Rettungswagen vor der Tür. Natürlich fuhr meine Mutter sofort dorthin um bei ihrem Vater zu sein. Kurz darauf kam der erste Gast der jedoch erwartete das seine Schwester und seine Mutter schon da wären die allerdings eine knappe Stunde vorher eine Verspätung ankündigten. So verbrachte man die Zeit mit Smalltalk und Physikgeschwafel bis dann meine Mutter mit ihrer Schwester und Mutter im „Schlepptau“ zur Tür hereinkam und uns mitteilte das unser Opa nun im Krankenhaus läge da er zwei Tage ohne Schlaf du Heizung in seinem haus umher geirrt sei. Die Stimmung war dem entsprechend niedrig. Jedoch nahm’ ich es gefasst, denn von mir aus hätte ich meinen Geburtstag dieses Jahr eh abgesagt aber meine Mutter bestand darauf ich ihn zu zelebrieren da mein Vater als „letzten Wunsch“ äußerte mit mir eine große Schokotorte mit einer riesigen 21 drauf zu essen. Später kamen dann auch die Schwester und Mutter vom ersten Gast (Cousin, Cousine und Mutter). Mit eintreten dieser Personen verschwanden meine Mutter samt Schwester und Mutter wieder um etwas Genaueres im Krankenhaus zu erfahren. So unterhielt man sich über diverse Belange und zukünftige Planungen. Alles in allem der tumultigste Geburttag meine bisherigen Lebens. Dieses Jahr will auch einfach mit einem GAU enden also fand ich mich damit recht schnell ab. Groteske Weise war dieser beschattete Geburtstag der „Ertragreichste“ … ich erhielt unter anderem rund 70 Ü-EI Überraschungen, sprich das Innere ohne die Schoki xD

Trotz des eigentlich feierlichen Ereignisses fühle ich mich so zerdrückt wie selten zuvor. Der seit Monaten geplante und einigen Personen versprochene Eintrag zu meinem Bannergirl kommt allerdings sofort auf diesen Beitrag folgend. Also stay tuned.

Auf diesem wege nochmal ein großes herzliches Danke an alle die mir gratulierten!!!

Freitag, 16. November 2007

初雪 ~はつゆき~ Hatsuyuki, der erste Schnee…

…fiel diese Woche in dem beschaulichen kleinen Städtchen Lüchow. Mit dem ersten Schnee kamen erste weiterführende Gedanken die weg von dem Vergangenen führten. Der Schnee draußen der mich beflockte wusch mir einige meiner inneren Zweifel weg und schuf so platz für Antworten und Fragestellungen die meine Zukunft betreffen und somit wichen die Fragen zum passierten, die ich eh nicht bzw. niemand hätte beantworten können, den neuen wegweisenden Fragen. Darunter haben sich jedoch Attribute wie Umsicht und Rationalität zuschneien lassen, denn ich bin in letzter Zeit recht abwesend und unkonzentriert. Ich rede ohne zu denken ich handle auf Geheiß und meist ohne Selbstantrieb. Ich habe mich regelrecht im Labyrinth der Gedanken verrannt und finde trotz Spurt kein schnelles und leichtes Ende bzw. einen bequemen Ausgang.

Schnee ist wie Regen für mich ein Ventil um einigen unbequemen Gedanken Freiraum zuzusprechen. Es befreit und reinigt mich. Ich mag solche melancholisch anmutenden Atmosphären und diese beflügeln mich zu gedanklich akrobatischen Höchstleistungen. Ich verspüre den Drang alles was mir so in den Sinn kommt niederzuschreiben aber zugleich überkommt mich Unlust irgendetwas zu tun und weiter, diesen Spektakeln zuschauend, in Gedanken zu schwelgen. Zwar mutiere ich in diesen Phasen zu einer nutzlosen Biomasse aber es ist für mich das wie für manch andere der wöchentliche Kirchgang.

Apropos habe ich beschlossen nun regelmäßiger die Kirche zu besuchen, denn es wirkt ertragbar dosiert echt beruhigend und so eine kostenlose Märchenstunde ist echt was Feines. Es werden neue Wege aufgezeigt und Blickwinkel erläutert die Menschlichkeit in den Fokus rücken. Dieser fast aufklärirische Aspekt ist für mich mittlerweile die einzige Daseinsberechtigung der Kirche. Wegen dem Gefasel über irgendwelchen Weisen die vor tausenden was niederschrieben um einem Wesen macht zuzusprechen das allem Übel trotz und einem dabei hilft seinen eigenen Fußabtreter zu reinigen brauche ich keine Kirche. Mit gesundem Menschenverstand weiß das jeder selbst. Sicher vergisst man und die Kirche hilft sich zu erinnern aber der Weg zum selbst denken und handeln und nicht eine dritte „Person“ vorzuschieben ist für mich viel erstrebenswerter. Nuja, soviel dazu.

Demut, Liebe und Gerechtigkeit sind „Fähigkeiten“ die jeder für sich selbst erlernen muss und dabei kann Kirche nur Ideengeber und Wegweiser sein wobei allerdings einige der Kirche eine größere Rolle zuteil werden lassen und diese Art von Fremdbestimmung tut, in meinen Augen, nicht gut.

Zurück zum Thema.
Die Phänomene Schnee und Regen sind für mich Sinnbild von Reinigung. Das Antlitz diverser Menschen wird, insofern sie sich darauf einlassen, gewaschen. In mir rekelt sich alles und beginnt sich zu regen und ein nächstes Kapitel aufzuschlagen. Ich gehe nun Schritte vorwärts. Zwar mühevoll aber dafür umso bewusster. Ich nehme den tag nicht mehr so wie er kommt, sonder erlebe ihn. Ich bin sehr glücklich darüber, dass mein Vater dieses Jahr noch Schnee sehen konnte. Ich hätte zu gerne Mal in seine Gedankenwelt geblickt aber nun zu spät.


Übrigens kam mein gewonnener orangefarbener Balisto iPod auch diese Woche und ich war erstaunt zu sehen wie klein das Teil doch ist. Hätte ich nie gedacht. Was mein Vater dazu wohl gesagt hätte xD … zwar nervt es das man immer ein externen Player braucht um Musik drauf zu spielen aber er tut seine Arbeit zufrieden stellend. Damit auf Wiederlesen.

Montag, 12. November 2007

Die Nachhaltigkeit…

…der Gedanken welche in meinem Kopf umherschwirren und eine Frage nach der Nächsten aufwerfen wodurch wiederum Sorgen und Zweifel genährt werden. Fragen wie zum Beispiel „was wird wenn…?“ oder „wieso kam es so…? oder „weshalb hat man…?“ drängen sich mir fortwährend auf ohne das ich es möchte und unterbrechen so meinen spurt. Ich drehe mich umher und laufe gedankliche Schlangenlinien die das Ziel immer mehr von mir entfernen. Gedanken an zukünftige Ereignisse die mein Vater nicht mehr miterleben kann stimmen mich bedrückt. Gedanken, dass es hätte anders laufen können machen mich fast wütend. Gedanken die Vorwürfe aufkommen lassen zeigen mir immer wieder meine Hilflosigkeit auf an der ich nichts ändern kann, vorerst. Es ist ein Hickhack in mir. Ich weiß, dass man sich über solche Sachen keine Gedanken, jedenfalls nicht zu lange, machen sollte. Ich bin mir auch bewusst das es nichts bringt über das „was wäre wenn“ zu philosophieren. Jedoch hilft das mir mehr als alles passierte auf eine höhere Ebene zu „verbannen“ wo man sich alles so fein und leicht mit „es geht im dort wo er jetzt ist besser“ oder „es sollte so sein“ erklären kann ohne etwas zu hinterfragen nur damit es einem leichter fällt damit fertig zu werden.

Ich hinterfrage und möchte Antworten auch wenn sie hin philosophiert sind. Ich will, wenn auch nur im Ansatz, die Gedankenwelt meines Vaters verstehen und nicht mit fast anmutendem Desinteresse auf ein anderes Level schieben. Gewisse Fragen werden für immer ungeklärt bleiben aber meiner Meinung nach sollte man sich diese Fragen trotzdem stellen und versuchen dahinter zu kommen warum er so gehandelt hat wie er es letztendlich hat. Man zeigt Interesse an den Taten und am Leben. Man beschäftigt sich mit der Person. Dieses alles ist in meinen Augen humaner und „gesünder“ als den verblichenen in eine von rot gewischten Augen gesehen „schönere Welt“ zu schicken und alles mit Floskeln abzutun die einem zwar ein gewisses Seelenheil geben man sich aber unterbewusst fragt ob diese Welt überhaupt „schöner“ ist. Sicherlich kann’s beruhigend sein wenn man sich sagt, „er kann dort wo er nun ist alles machen was er möchte und dabei geht’s ihm gut“. Bis zu einem gewissen grad tue ich dieses ja auch aber es soll ja Leute geben die damit die ganzen Geschehnisse kommentieren und das ist, wie ich finde, einfach zuviel und unangebracht. Man schiebt es weg. Man will damit in gewisser Weise nichts mehr zu tun haben. Das ist unfair und abweisend. Auch das zitieren von zig Sprüchen und Redewendung aus der „heiligen Schrift“ macht dieses nicht besser. Damit gibt man die Sichtweise dritter wieder die der eignen evtl. recht nahe kommt aber es ist und bleibt unpersönlich. Nu ja, jedem das seine. Ich habe nichts gegen Leute die sich daran klammern und danach aufrichtig behaupten es ginge ihnen besser. Ich habe nur etwas gegen diesen missionarischen Aspekt etwas der manche dieser Leute dazu bringt diese Floskeln an andere zu tragen und meinen damit etwas Gutes zu tun. Mir jedenfalls haben die Sätze á la „es sollte so sein“ und „es ist gut so“ nicht geholfen. Mich haben sie genervt und ehrlich gesagt angekotzt.

Was ist bitteschön daran gut wenn jemand stirbt, egal wie. Vielleicht ist es echt ein schöner Tod von jetzt auf sofort ohne etwas zu merken umzufallen und nie wieder aufzustehen aber für mich ist dieser Gedanke schmerzhaft und bedrückend. Ich möchte wissen und bewusst nachhaltig handeln. Er hat sein Leben so gelebt wie er es wollte und das bis zur letzten Sekunde. Schön und gut. Aber ich bin mir sicher, dass er noch soviel hätte machen, erledigen und erzählen wollen bevor es passiert und dazu gab man ihm nicht die Möglichkeit. Und wieso sollte es so sein? Wer entscheidet das? Wer nimmt sich das Recht dazu? Aber natürlich, die Schuld bzw. die Verantwortung trägt immer jemand anderes. Jemand der an allem Schuld ist was wir uns kleinen Menschen nicht genau erklären können oder wollen. Jemand der über allem steht. Am besten hat immer wer anderes die Hand mit im Spiel damit man selbst damit nichts zu tun hat. Zur Not tut es auch ein extraterrestrisches Wesen. Hauptsache es hat einen Namen und es ist überall und jederzeit ansprechbar. Das macht es ungemein leichter als bei sich selbst nach möglichen Fehlern zu suchen und das Geschehene so hinzunehmen und zu verarbeiten wie es letztendlich war. Ein trauriger, gemeiner Zufall des Ablebens eine Biomasse genannt Mensch. Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit mit ein bisschen Ignoranz trotz starkem Willen und Kraft zur Hinnahme einiger Gegebenheiten trugen zu diesem Geschehen nicht gerade positiv bei. Was bleibt sind Ungereimtheiten, Fragen und Probleme in mir mit denen ich selbst fertig werden muss. Auf Wiederlesen.

Samstag, 10. November 2007

In der Schwebe…

…schwanke ich zurzeit umher ohne zu wissen wo das wirkliche Vorn ist geschweige denn wie man den Weg zurückgeht. Ich habe an einem einzelnen Tag soviel zu tun wie sonst noch nie in meinem Leben … dieses plötzliche und unbekannte was mich derzeit quält ist echt unheil für meinen Geist. Ein Amtgang hier ein anderer dort. Einen Antrag dort und einen hier. Verbunden damit diese hoffnungslose Verplantheit diverser Ämter die toten Menschen immer noch in die Taschen greifen wollen obwohl sie de facto von dem Ableben bescheid wissen. Also Mittelschichtler wird man für alles zur Kasse gebeten und man sollte ja nicht den Mund aufmachen und seine Meinung sagen geschweige denn einigen „Beamten“ sagen wie plöhd die sind. Jedoch dürfen die Ämter auf einem rumtrampeln wie’s ihnen passt und die Ehre der von uns gegangen besudeln sodass diese in ihrem Grab nonstop rotieren müssten. Mal ehrlich, Unterhaltsforderungen bzw. –rückforderungen an einen toten zu richten ist echt übel … es scheint die eine Hand echt nicht zu wissen was die Andere treibt. Und so was nennt sich ‚perfekte’ Bürokratie. Eine bürokratische Demokratie die überall Grenzen zieht und selbst diese, ihre eignen Grenzen, ständig übertritt sollte einmal auf sich selbst schauen anstatt sich weltweit profilieren zu wollen. Nuja … ich als kleiner 08/15 Mensch kann daran nur alle 4 Jahre sehr geringfügig etwas daran ändern von daher wollte ich das jetzt hier nur mal kurz von mir los schreiben und hiermit beenden. Ich denke alles Weitere kann sich jeder denken der ansatzweise die Amtmethoden und so weiter kennt.

Da das Ereignis schon ca. 2 Wochen zurückliegt hat sich auch schon einiges gelegt. So nimmt mein Auszug immer größere Formen an obwohl ich noch daran zweifele ob ich auch ausreichend Unterstützung kriege … ich trau den Staatsorganen die sich dafür zuständig fühlen nicht wirklich weit über den Weg.
Außerdem redet man schon etwas lockerer über das Geschehnis. So scherzt man sogar schon wieder auch wenn manchmal unbewusst und ungewollt. So redet man über erziehungstechnische Versäumnisse und meine Mutter meinte dazu „beschwer dich bei deinem Vater“ … Schuldzuweisungen und Sündenbocksuche sind des Menschen Seelenheil also nicht weiter tragisch ^^’
Auf der Suche nach der Schrotflinte meines Vaters (hat damals jägersche Tätigkeiten ausgeübt) sagte ich als man sie nicht fand „ruf ihn doch an und frage“. Das ist alles so schnell dahingesagt und man merkt erst danach dass es nicht mehr geht. Jedenfalls ist dieses in meinen Augen der Verarbeitung dienlich und somit nichts Verwerfliches.

Ich hatte noch mehr zu erzäheln aber mir ist’s schlicht und ergreifend entfallen. Der recht spontane Friedhofsbesuch eben hat alles weggeweht. Dann eben ein anderes Mal ^_~
Auf Wiederlesen.

Dienstag, 6. November 2007

…Man steht Samstags recht früh auf um den Wocheneinkauf zu tätigen und da ich das meinen Vater nicht alleine machen lassen will, da ich sonst die Woche verhungern würde, stehe auch eben ich zu diesen fast unchristlichen Zeiten auf. Es war nix besonderes, ich wusch mich, zog mich an und guckte bissl im netz und dann ging’s auch schon los. Pfand eingelöst, Proviant und Zutaten für das Wochenendessen gekauft. Eine knappe Dreiviertelstunde später frühstückte man und unterhielt sich so über dies und das. Doch da ich mich unwohl fühlte und meine Nase ein ekelerregendes Gefühl in meinen ganzen Körper entsandte war ich ziemlich ruhig und schnell reizbar. Jedoch nicht der größeren Rede bedürftig, denn was tut man wenn einen Schnupfen und Kopfschmerzen plagen? Genau, Pille nehmen und schlafen gehen. So tat ich es auch am Samstag den 27. Oktober 2007 nach dem frühstück um knapp 20 vor Zwölf mittags. Da mein Vater den erwarteten Besuch einließ und ich nicht weiter stören wollte ging ohne ein Wort zu sagen. Ich war erstaunt als mich dieser Besuch um rund 20 nach Eins wach machte und mir mitteilte, dass mein Vater gestürzt sei.

Ich flitze ungewohnt schnell aus dem bett in Richtung Schlafzimmer meines Vaters wo ich ihn regungslos und mit offenen Augen und Mund erblickte. Da so etwas ähnliches schon einmal passiert war dachte ich mir, dass ich ihn wieder wachgerüttelt kriege. Aber dem war nicht so und ich wusste nicht was ich tun sollte. Da ich keinen Führerschein besitze und somit nur sporadisches Theoriewissen in Sachen Wiederbelebung habe, versuchte ich einfach meine Mutter zu erreichen. Dieses schaffte ich jedoch mehrmals nicht und so kontaktierte ich bzw. kontaktierte der Besuch den Rettungsdienst der recht schnell vor Ort war (für mich waren das aber gefühlte Stunden). Als dieser da war rief ich meinen Bruder an der dann auch kam. Man schickte mich von dem Ort an dem mein Vater lag weg, da ich mir die Wiederbelebung nicht angucken sollte, da diese doch recht heftig ausfallen würde. Kurze Zeit später kam ein Notarzt. Dieser versuchte 14 Minuten lang meinen Vater zurück ins Leben zu holen. Jedoch teilte er mir und meinem Bruder mit das er es nicht geschafft hätte und mein Vater somit verstorben wäre. Ursache war ein klassischer Sekundentod. Meine ersten Gedanken waren der Glaube, dass mich der Arzt verulkt, dem war allerdings nicht so. Die Gewissheit kam eine gute Stunde Später als der Bestatter kam und ihn mitnahm. Mittlerweile war auch meine Mutter eingetroffen die diese Nachricht durch einen Rückruf ihrerseits erfuhr und so schnell wie möglich losfuhr.

Von dem letzten Samstag im Oktober bis zum ersten Samstag im November unterhielt ich mich mit meiner Familie um zu verstehen und zu verarbeiten was geschah. Die Tatsache das mein Vater so plötzlich aus dem leben gerissen wurde ohne auch nur ein Wort mit mir gewechselt zu haben nagt immer noch ziemlich stark an mir. Mein Vater von haus aus sehr verschlossen und redete selbst bei Nachfragen nicht über seine Belange. Jedoch störte mich das auch nicht wirklich, denn wenn er nicht möchte, möchte er halt nicht dachte ich mir und beließ es dabei. Das mein Vater unter Bluthochdruck litt war mir bekannt und auch das er Tabletten dagegen schluckte war mir jahrelang bekannt. Allerdings informierte ich mich erst nach seinem Ableben darüber welches Präparat er da in sich hineinwarf.

CAPTOGAMMA

Indikation
- Bluthochdruck
- Herzmuskelschwäche auch in Verbindung mit anderen Medikamenten
- Gestörte Pumpfunktion des Herzens nach einem Infarkt
- Durch Zuckerkrankheit vorgeschädigte Nieren

Nebenwirkungen:

- EKG-Veränderungen, Herzrhythmusstörungen
- Kalium-, Chlor, Magnesiummangel im Blut
- Kalziumüberschuss im Blut
- Zucker im Blut
- Störungen im Säure-Basen-Haushalt
Zu Beginn der Einnahme sowie bei Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel (z.B. durch Erbrechen/ Durchfall, Einnahme von entwässernden Arzneimitteln), Herzleistungsschwäche oder schwerem Bluthochdruck, aber auch bei Erhöhung der Dosierung des Arzneimittels:
- Übermäßige Blutdrucksenkung
- Schwindel
- Schwächegefühl
- Sehstörungen
- Nierenfunktionsstörungen
- Trockener Reizhusten, Atemnot können ebenfalls, wenn auch selten, auftreten
- Übelkeit, Oberbauchbeschwerden und Verdauungsstörungen
- Entzündliche Hautveränderungen
- Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwäche, Apathie
- Blutbildveränderungen
Insbesondere bei Nierenfunktionsstörungen:
- Anstieg der Harnstoff-, Kreatinin- und Kaliumwerte im Blut
- Abfall der Natriumwerte im Blut
- Anstieg von Blutzucker, Blutfettwerten, Harnsäure und Amylase im Blut
- Erhöhte Kaliumwerte auch bei Zuckerkrankheit
- Eiweiß im Urin

Dosierung
Bluthochdruck:
- Anfangs morgens und abends je 1/4 Tablette (12,5 mg Captopril) für mindestens 3 Wochen
- Wird nach dieser Zeit keine Blutdrucknormalisierung erreicht, kann die Menge auf 2mal 1/2 Tablette (50 mg) oder 1mal 1 Tablette (50 mg) pro Tag erhöht werden.
- Die maximale Menge von 3 Tabletten pro Tag darf nicht überschritten werden.

(Mein Vater nahm morgens und abends jeweils 2. Das hatte er mir gesagt als ich ihn fragte wie viele Tabletten er den schlucken würde.)



Als ich das las und so die letzten Monate resümierte bemerkte ich wie sehr mein Vater doch gelitten haben muss. Das dieses partiell auftretende Hecheln kleine Asthmaanfälle sein könnten oder, dass dieser vermehrt auftretende Süßigkeiten- und Eiskonsum etwas mit einer Störung im Zuckerhaushalt zu tun haben könnte wäre mir so nie in den Sinn gekommen. Zwar kam es mir komisch vor das er alles Salzte, und das obwohl Salz bei Blutdruckproblemen eher Contraproduktiv wirkt, aber er versicherte mir immer das im Gut ginge und es ihm ohne nicht schmecken würde. Überhaupt tat ich alles recht leichtsinnig ab und hinterfragte wenig. Nachhaltig machte ich mir zwar meine Gedanken aber er wich weitergehenden Fragen immer aus und sagte mir mit freudigem Gesicht das es ihm gut gehen würde. Damit war für mich das dann meist auch durch, da ich merkte, dass er mir eh nichts anderes antworten würde. Jetzt sage ich mir, dass ich doch schön früher hätte einen Arzt konsultieren sollen aber ich lag ihm damit immer nur in den Ohren anstatt aktiv tätig zu werden. Freunde, Familie und Bekannte sagten am Ende immer öfter und eindringlicher das er doch bitte einen Arzt aufsuchen solle. Nichtsdestotrotz ignorierte er diesen „Ratschlag“ oder schob ihn nur vor sich hin. Da man einen 52 jährigen erwachsenen Mann nicht wie ein Kind zum Arzt geleiten kann und ihm somit den Arztbesuch aufzwingen kann war uns allen klar. Vielleicht hätte man das doch aber tun sollen. Er ging nachlässig mit seiner Gesundheit um und ich war zu nachlässig ihm mehr Gehör zu schenken bzw. auf die eventuellen kleinen Anzeichen zu achten. Wenn ich Mal etwas fragte antwortete er entweder nicht oder wich dem Thema aus. Er erzählte vorwiegend von seiner Arbeit und seinem Arbeitsleben. Die Fragen nach persönlichen Themen wo eine Öffnung seines Charakters nötig gewesen wäre ließ er unbeantwortet und das schon immer. So als ob er eine Schutzwall um sich zog um ja keinem irgendwie negativ aufzufallen. Er muss in den letzten Monaten höllische Schmerzen gehabt haben aber er ließ sich nichts anmerken. Er fasste sich nie an die Brust oder verzog das Gesicht. Er äußerte nie Beschwerden außer typischen Erkältungskennzeichen.

Weitere Nebenwirkungen die allerdings sehr selten vorkommen sind Apathie und diese geht einher mit Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit (oder Schläfrigkeit). Das ihm in letzter Zeit immer mehr die Lust zu irgendwelchen Taten abhanden kam fiel nicht nur mir auf aber wir erklärten es uns damit, dass das Leben als Fernfahrer einfach anstrengend ist. Diese Erklärung diente auch dazu uns begreiflich zu machen warum er vermehrt Sitzen einschlief. Die Appetitlosigkeit die er verspürt haben muss wurde uns erst später bewusst als und seine Habseligkeiten aus seinem LKW zukamen. Den Proviant den er jedes Wochenende kaufte war nahezu vollständig unangetastet und selbst Getränke wurden uns reichlich wiedergegeben. Am Wochenende aß er jedoch völlig normal und das sogar in großen Portionen. Wahrscheinlich wieder eine Tat von ihm um keinem Sorgen zu machen und keinem zur Last zu fallen. Jetzt im Nachhinein fallen mir so viele Dinge ein die ich gefragte oder getan hätte. Warum war er par tout gegen einen Arztbesuch? Meine Mutter erzählte mir, dass die Ärzte damals als sie ihn am Rücken operierten schon sehr große Probleme hatten ihn aus der Narkose zu kriegen. Dachte er sich das er keine Bypassoperation überstehen würde, da die Sache mit dem Blutdruck über die Jahre schlimmer geworden ist. Machte er sich überhaupt Gedanken über die Nebenwirkungen etc.? Diese Frage stellt mich in ein Zwielicht der Gedankengänge, denn einerseits muss er gespürt haben was mit ihm oder in ihm vorgeht und mit diesem Wissen scheint er gewisse Unternehmungen getätigt zu haben, denn z.B. schloss er nach seinem letzten, mir bekannten Arztbesuch, eine Unfallversicherung ab und war vehement gegen eine Scheidung. Andererseits muss es ihm gleichgültig gewesen sein was passiert, denn auf die Frage wie er sich vorstellen würde wie es weitergeht oder auf die Anmerkung „Irgendwann fällst du tot um“ antwortete er nur mit „Ja und?“ oder Schulterzucken.

Am Ende bleibt mein Vater ein großes Rätsel versteckt hinter einem massiven Schutzwall. Er fraß alle Sorgen in sich hinein und ließ sich bis zuletzt keine Schmerzen egal ob psychisch oder physisch anmerken. Er handelte für sich im Geheimen um sich außen um den Schutzwall eine heile und angenehme Zufluchtsstätte zu schaffen in der unangenehmen Fragen auswich um seinen näheren Mitmenschen nicht zu schaden. Bei Beleuchtung der Familiengeschichte und Kindheit von ihm wird auch klar, dass es nie gelernt zu haben scheint seine Gefühle und Gedanken offen auszusprechen. Mit seinem älteren Bruder war ein Hoferbe in der Familie und mit seiner kleinen Schwester war die obligatorische Tochter und das Nesthäkchen der Pol der elterlichen Aufmerksamkeit. Ihm hörte eh keiner zu, da er als „mittlerer“ aus konservativem Standpunkt „unwichtig“ war und dieses verhalten behielt er bis zum Schluss bei obwohl er sich in den letzten Jahren immer mehr wandelte und versuchte diese Fesseln abzustreifen. Er lechzte nach Aufmerksamkeit und Liebe doch diese Attribute wurden ihm nicht oder höchstens sporadisch entgegengebracht. In seinem Leben war er ganze 8 Monate Arbeitslos und selbst in dieser Zeit für er nebenbei Taxi um einer Tätigkeit nachgehen zu können. Er versuchte sein ganzes Leben lang zu zeigen das auch er etwas schaffen kann und nicht nur „nutzlos“ und „unwichtig“ ist. Er machte nie freiwillig krank. Er ließ sich seinen urlaub auszahlen nur um gewissen Menschen zu zeigen, dass er tätig ist und dafür Anerkennung verdient.

Diese bekam er selbst an seinem letzten Tag zuhause von seinen Eltern nicht, denn diese blieben nicht einmal bis der Bestatter ihren Sohn ehrenvoll aus seinem Heim trug. Ich denke, dass wenn eine Mutter oder ein Vater ihren Sohn zur letzten Ruhestätte geleiten, man unendliche Trauer empfinden und auch zeigen sollte. Aber ich sehe es ja an mir selbst. Es scheint echt so etwas wie ein „Quaß’scher Fluch“ zu sein, denn Gefühle und Sorgen zeigen, aussprechen oder mit anderen zu teilen schein nicht in die Philosophie dieser Familie zu passen. Ich weine selten und wenn dann still und für mich. „Draußen“ lass ich die Tränen ohne Ton laufen und versuche dagegen anzukämpfen. Diese emotionale Abstumpfung ist nicht Gesund. Ich habe nun erlebt zu welchem inneren Schwanken und Schmerz diese in sich Gekehrtheit führt. Es nagt und frisst sich innerlich an deine Grenzen und lässt dich einknicken bis du brichst. Das kann es nicht sein. Nur an das Bild zu denken welches Andere von einem haben könnten führt zu einem fremdbestimmten Lebensstil. Es wird immer eine Gradwanderung sein was man nun zeigt, sagt und teilt aber alles für sich zu behalten leitet den Lebensweg einfach Richtung Seelen- und Herzensbruch. Ich nehme mir schon länger vor dieses zu ändern aber irgendwie scheine ich in meiner Form festzukleben und ohne Schaden werde ich aus dieser nicht rauskommen. So bedarf es Mut und Kraft diesen Schaden zu akzeptieren und ich fürchte diesen Mut und diese Kraft habe ich noch nicht.

Eines ist jedoch klar, so äußerlich abgeklärt, innerlich zerfressen und erkaltet möchte ich nicht enden. „Wer ihm noch Liebe schuldig ist möge Gott um Verzeihung bitten“ dieses tue ich hiermit und gelobe Besserung. Leider wird der Mensch erst schlau und erkennt seine Fehler wenn etwas vorgefallen und passiert ist. So auch in meinem Falle. Ich habe die nächste Lehrstufe des Lebens erklommen und das zu einem sehr hohen Preis. So bleibt mir jetzt nur noch meinem Vater „bis bald“ zu sagen und zu hoffen, dass er da wo er jetzt ist keine Schmerzen und Sorgengedanken mehr haben muss.

Mein Vater
Hans-Joachim Quaß
*25. März 1955
†27. Oktober 2007

Dienstag, 23. Oktober 2007

Promi look-a-like...

...von mir angeluvten Promis xD
Niigaki Risa

Hamasaki Ayumi (Die sich btw selbst sehr ähnlich sieht)
Diese ganze Sache ist echt sehr genial xD ...

Montag, 22. Oktober 2007

Meine Promis (Part 1)...

...joa ... feiert, denn feiert Mal! Ich poste 'nen Pic öffentlich zugänglich ... btw scheiße aussehend aber schnuppe da ich dort mit holden Persönlichkeiten die Ähnlichkeit attestiert kriege! xD Ein Abenteuer in 3 Episoden. Viel Vergnügen~



Part 2



Part 3


Mal wieder Zeit für…

…einen ernsteren post voller Frust und Melancholie~

Jaha, nicht immer nur von meinem einseitigen Glück im Spiel sondern auch mal von dem riesigen Gegenstück davon, nämlich meines Pechs im Leben (etc.)

Denn eben wurde mir erst wieder richtig bewusst, dass ziemlich viele Jahrgangsgenossen und Freunde in der Lage sind fortwährend Schritte nach vorne zu machen. Dank meiner faulen haut und gewissen Zweifeln gepaart mit Angst den einen oder anderen Schritt zu machen drehe ich mich hier im kreis und stagnier so vor mich hin. Daran habe ich aber 100% selbst Schuld. Wäre ich nicht so abscheulich bequem gewesen hätte ich meinen 2,8 bzw. 2,9 Schnitt lockern ranangeln können und schwups würde mich dieser stinkende Landkreis auch mal können. So hoffe ich nun das ich nächstes Jahr die Chance habe bzw. den Mut und den Elan aufbringe mich ein Stück weiter nach woanders hin zu trauen. Ich habe auch das Gefühl als ob ich noch gar nicht weit genug bin was „alleine“ zu machen … ich hab’ keine Ahnung von Wohnungssuche usw. mein Selbstvertrauen taucht nur ab und an Mal brauchbar auf sonst ist’s an Orten an die ich nicht rankomme. Jetzt schwirren mir tausende Gedanken durch den kopf die allerdings nicht in Worte gefasst werden wollen … geschweige denn könnte ich das. Wäre auch nicht der richtige Ort hier. An dieser Stelle jedoch den Tipp an die jüngeren Leser: Macht eure Schule ordentlich! Zwar so’n 08/15 daher gelaberter Spruch aber der Stimmt und ich kann ihn jetzt auch zu 100% unterschreiben, wenn auch zu spät.

Damit zu was Anderem, nämlich den erstmaligen Drang zu kalten Temperaturen draußen Eis essen zu wollen. Und das geht nicht nur mir so, denn ich sehe in letzter Zeit reichlich Menschen die Eis kaufen. Ich hatte die Jahre zuvor niemals den Drang im Herbst und sicherlich später auch im Winter Eis essen zu wollen. Zwar bestimmt ziemlich suspekt aber irgendwie doch kuhl, da auch in letzter Zeit immer irgendwo Eis im Angebot ist, riechen die das?! xD

Das wär’s auch schon wieder und damit auf Wiederlesen.

Freitag, 19. Oktober 2007

Diese Netzkrampen welche…

…meinen zu jedem unfreundlich sein zu können nur weil sie sich für allwissend bzw. „superior“ halten kotzen mich flächendeckend an!

Ich weiß zwar nicht wie diese Leute erzogen worden sind aber im Netz chronisch jeden für dümmer, unwissender und nicht so toll zu halten wie sich selbst spricht sehr für diese Leute. Gesetzt dem Fall das solche Leute auch noch Betreiber oder so genannte Moderatoren usw. einer Webpage sind 8ist dieses Verhalten echt Image- bzw. überhaupt sehr fördernd. So auch bei der Krampe die meinte mich anmaulen zu dürfen … dabei hatte ich mich nur einmall vertan und der kommt mir gleich mit „wenn du keine Ahnung hast, lass es einfach“ anstatt seiner Pflicht nachzukommen und für neutrale Aufklärung zu sorgen bzw. mich auch ins Licht der erlesenen zu führen fährt der mich erst einmal an. In anderen Situationen davor ist mir diese Person schon sehr stark aufgefallen … rechthaberisch, teilweise diskriminierend und uneinsichtig. Vor einigen Tagen meint er seinen Senf wieder dazu geben zu müssen. Ich hab da ja nix gegen …. Ist ja seine Pflicht nur sollte er sie dann auch ordentlich wahrnehmen. Allerdings meinte er mich verbessern zu müssen obwohl ich nichts geschrieben hatte was hätte verbessert werden müssen. Nun er hatte sich anscheinend verlesen oder den Kontext meines Beitrages nicht verstanden. Ich meinte nur, dass das USK-Symbol (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle; ähnlich der FSK = Freiwilligen Selbstkontrolle auf DVDs etc.) auf einem Spielecover garantiert bei der deutschen Version ÜBER das Pegi-Symbol („USK“ für Ösiland und Schweiz) kommt. Er verstand wohl ÜBER im Sinne von ersetzend und kam gleich darauf besserwisserisch daher und meinte das Nintendo zu faul sei 2 Cover zu fabrizieren sodass Pegi UND USK immer beide drauf sein würden. Hatte ich was anderes behauptet?! … In Zukunft wohl mal Synonyme für einige Wörter finde da es der Typ sonst wohl immer anders als beabsichtigt verstehen will nur um einen Grund zu haben.

Der mault jeden an oder meint Verbesserungen anstellen zu dürfen anstatt sich seinen Pseudoniveaus gerecht bzw. würdig zu erweisen und die unwissenden Benutzer in einer neutralen Ausdrucksform aufzuklären. Sicher, es nervt mich auch wenn Kiddies immer wieder dieselbe Frage stellen aber wenn ich dadurch die „Contenance“ verliere und ausfallend werde bekleide ich nicht das Amt eines Verantwortlichen.

Sicher mag das für den einen oder anderen Menschen hier trivial wirken aber das hat einfach das Fass in mir zum überlaufen gebracht.

Zumal dieses Exemplar hier nur exemplarisch „verwendet“ wird, denn es gibt im Netz massig Leute die meinen ihren Frust (etc.) im Zwischennetz abladen zu müssen. Ich kann solche Leute einfach nicht verstehen und in größeren Ämtern nicht tolerieren … das grenzt an Anarchie. Aber es gilt wohl die Devise: Ich darf im RL nix, dann mach ich’s im netz einfach … da sieht mich keiner und deshalb mir wumpe ob ich für unbekannte nicks eine Arschkrampe bin.

Ich denke nicht so … aber na ja … Gesellschaft formt die Meinungslosen und Gruppen provozieren ein Verhaltensmuster für die Willenlosen. Aber mit Vitamin B kommen selbst die größten Arschkrampen an gute Posten … ob nun verdienterweise oder nicht.

Damit erst einmal Fin~
Auf Wiederlesen.

Montag, 15. Oktober 2007

Auf gut Glück!...

…suchte ich nix bei Google sondern gab’ einfach den Balisto Gewinncode ein. Erst dachte ich ja, dass es echt krass wäre wenn ich da jetzt einen i-Pod Shuffle gewinnen würde also gab’ ich mit kleineren Hintergedanken den 6-stelligen Code auf der Seite ein und hoffte jedoch auch mit kleinen Zweifeln. Ich wurde mächtig überrascht als da stand „Glückwunsch! Du hast gewonnen!“ Ich dachte erst ich wäre in einem Film, da aber dort jede Stunde einer dieser i-Pods verlost wird und die Gewinnbenachrichtigung deshalb recht flott kommt griff ich langsam das Geschehen!

Also bekomme ich so zum Ende des Novembers einen i-Pod Shuffle in der Farbe Orange zugesandt. Bisschen verspätet als Geburtstagsgeschenk von der Mars GmbH, die dadurch nun einen regelmäßigen Balistoesser hinzugewonnen haben sollte es sich bewahrheiten, denn noch vermag ich’s nicht ganz zu glauben xD
Aus diesem Grund habe ich zwei Beweisfotos gemacht. Also ich habe einen Screenshot gemacht in 2 Varianten, einmal nur das Gewinnfenster und einmal den kompletten Bildschirm den ich sah mit URL und so weiter und so fort. Diese beiden Bilder will ich euch nicht vorenthalten … geifert aus Neid oder freut euch mit mir! Das sei euch überlassen und ich nehm’ auch beides nicht übel ^___^
Das war’s dann auch schon … spontan, schnell und positiv! Damit auf Wiederlesen!

Shot des ganzen Bildschirmes:

Shot des Gewinnfeldes:

P.S.: Irgendwie verdien’ ich’s ja auch nach den frustenden Eskapaden in der letzten Zeit. LoL

Samstag, 13. Oktober 2007

Das Auftauchen…

…einer, laut eigenen Angaben, lang geplanten politischen Kleingruppe welche sich im Laufe der letzten Woche endgültig bildete. Mit der Phrase „Ein Club geht, ein Anderer entsteht“ wurde das öffentliche erscheinen publiziert. Der Name wurde mit THC angegeben und ja, die Doppeldeutigkeit ist gewollt. Hauptsächlich setzt sich dieses Kürzel aber aus den Initialen der Vornamen der beiden Gründer zusammen gefolgt vom Club „C“. Nach ausgiebiger Unterredung mit einem der Gründer wurde mir eine Absicht zu allgemein verständlichen Aufklärungsprojekten dargestellt welche sich hauptsächlich auf Gesellschaftskritische Punkte beziehen wird. Darüber hinaus seien mehrere spaßige Aktionen geplant um den Trieb zum „geplanten Scheiße verzapfen“ Raum zu geben. Somit könne man sich auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen wurde behauptet. Ideen zu ersten Aktionen sind bereits in der Mache und auch eine „Club“-Page sei geplant, wurde mir mitgeteilt. Außerdem plane man Videos von sarkastischen Parodien recht berühmter Personen, soviel darf verraten werden. In diesem Zusammenhang wurde mir eine Statistenrolle angeboten allerdings komme ich später noch zu Gründen weshalb zu aktive Beteiligung von mir nicht zu erwarten ist. Da diese kleine private Vereinigung noch in den Kinderschuhen gerade zu laufen versucht warte ich mit Geduld und Spannung auf erste handfeste Projekte und hoffe, dass nicht nur leere Worthülsen produziert werden. Damit soweit zur Vorstellung dieser neuen Bewegung, welche sich zusammenfassend um Zeitvertreib, Spaß und Bekanntmachung kleinerer politischer Ungereimtheiten kümmern wird.

Nun zu meiner persönlichen Meinung und Kritik zu diesem ganzen Vorhaben.

Da ich die Blogeinträge des Gründers (http://qs-aussenwelt.blogspot.com/) nur als Außenstehender rezensieren kann und somit nicht in der Geistesmaterie stecke bzw. nicht in die bisher geheim gehaltenen Planungen bescheid weiß, werde ich nur meine Gedanken und Schlussfolgerungen welche sich mir einfach aufdrängen zusammenfassen.

Nicht nur das sich mir der Verdacht, verursacht durch die Leitzeile des Eintrags zur Bekanntmachung, aufdrängt, dass von Seiten THCs versucht den aus dem Wendland verschwundenen Club Mats (www.club-mats.de) zu ersetzen bzw. in dessen Stapfen zu treten sondern auch die an den Tag gelegten Selbstverherrlichungen in dem gestrigen Post (Halbgötter) lassen mich die eindeutigen Parallelen zum Club Mats ziehen. Als ich das erwähnte wurde mir gleich Intoleranz, Voreingenommenheit und Engstirnigkeit attestiert. Das mag in gewisser Weise auch stimmen allerdings dürfte sich jedem Club Mats kennenden Menschen diese Ähnlichkeit aufdrängen. Die Tatsache, dass die „Clubtreffs“ sich freitags etablieren werden kann auf Grund des Status „Schüler“ der Mitglieder nicht gegen diese Ausgelegt werden obwohl man sich fragt, wieso freitags und nicht samstags. Jedoch wurde mir auch detailliert versucht zu erklären, dass THC versucht eine breitere Schicht anzusprechen, da die Club Mats - Projekte einen gewissen IQ voraussetzen würden den nicht alle besitzen und somit die Kritik des Club Mats von einigen nicht verstanden werde. Wobei man sich auch einmal darüber Gedanken machen könnte, ob es bei den Club Mats Projekten großartig was zu verstehen gibt. Nuja, ich wollte nur meine Zweifel äußern und es kann unmöglich geleugnet werden, dass der Club Mats nicht in gewisser Weise Inspiration war. Es kann gut sein, dass die Idee lange vor der Bekanntmachung des THC Gründers mit dem Club Mats entstand aber das letztendlich geprägte Bild in den Blogs vom Gründer lassen mich jedenfalls eindeutig auf Club Einflüsse schließen. Die gegensätzliche Ausprägung der Hauptziele des THC ist verständlich, denn eine Kopie kann und wollen sie auch gar nicht sein. Für die Club Mats Loyalisten und den Club selbst ist eine gewisse Ähnlichkeit (NICHT Gleichheit) allerdings nicht von der Hand zu weisen und das kann auch nicht abgestritten werden egal wie lange die Idee schon in den Köpfen brodelt …

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Das Nichts…

…welches in meinem Kopf zurzeit anherrscht und damit auch gähnende Leere in diesem herrlich göttlichen und elitären Blog einkehren ließ. Aber halt, denn im Zwischennetz gibt’s nie Langeweile bzw. Leere, da sich hier ja jedwede Art von Bedürfnis stillen lässt und es einem an nichts fehlt. Sollte man jedenfalls meinen aber mit Alice ist alles anders ^___^ … diese fette Kuh kommt nicht aus den Puschen wenn se mehr als eine Sache gleichzeitig machen soll, so stolpert sie beim spätestens fünften Tab oder fällt in eine dicke Selbstgebuddelte Grube, wenn sie noch beim Saugen eines Datentyps ist dabei aber schon ein zweiter ran will. Die Tussi ist echt zu nix zu gebrauchen und versagt völlig im alltäglichen Netzgewusel … echt ihr Geld nicht wert. Nuja was soll’s, muss ich vorerst mit leben, denn diese Bindung hier hält erstmal noch ein Jahr. Das schlimmste ist ja, dass nicht Mal mehr Kumpels hier ihren festen Wohnsitz haben um dort einmal anzutanzen, da ja alle eine Großstadt vorziehen (mit Recht) und so muss ich überwiegend meine Tageszeit mit dem sturen Weibsbild welches mich belagert verbringen. Um jedoch auch was Gutes los zu werden: Ab und an ist sie auch ganz Lieb und tut was man ihr sagt … wenn auch selten. Des Weiteren ist sie nicht die einzige Zicke auf meinen Platten, denn auch der meist so tolle Windoof Media Player spackt bisweilen doch ziemlich rum und meint mein leben verkürzen zu dürfen. Das erwähne ich jedoch nicht weiter da das echt „noch“ Ausnahmen sind. Gott sei Dank habe ich immer noch die oberste Befehlsgewalt ^___^

Und um die vielfältigen und prallen Möglichkeiten des Zwischennetzes auszunutzen habe ich mir mal fix den Klassiker schlechthin rausgesucht! Der da heißt: Tetris!!1elfzig
Flashbasiert und gesteuert mit den Pfeiltasten ist’s sehr einsteige freundlich und leicht zu erlernen. Den Link dazu gebe ich wieder am Ende ^_~

Neben eigener Musik macht auch grad Chatten doch mächtig spaß und auch Bilder angucken wird vergnüglich … wobei Alice wieder eifersüchtig zu sein scheint, denn ich lasse sie hier an meinen Dingern saugen und nebenbei soll sie Bilder mit anderen Frauen drauf laden … scheint für sie wohl ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, denn die zickt hier grad wieder übelst rum und kriegt ihre Arsch nicht hoch um meine Bedürfnisse zufrieden stellend zu erfüllen. Womit hat dieses störrische Weib seine Daseinsberechtigung verdient … durch etwaige Dienste ganz sicher nicht <_<

Gepriesen seien mir da Yui, Olivia, ayaka und Kolleginnen die mich doch immer wieder zu entzücken wissen und mich somit aus dem tiefen Äther der Verzweiflung singen und mir meinen Aufenthalt bei Alice angenehmer gestalten. Dafür schon mal ein großen Dank!! xD

Zum Abschluss noch diese in den Raum geschmissenen Mitteilungen in Kürze:

  1. SSX Blur ist echt zu Anfang übelst schwer.
  2. Schlussfolgernd lief meine Wii nach Monaten einmal wieder.
  3. Jedoch immer noch offline.
  4. Hoffentlich ändert sich das bald, denn Besserung ist in Sicht.
  5. Fin~

Auf Wiederlesen! ^^
Wie oben angedroht der Tetrislink:

  • http://www.spielesuechtig.de/flashgames/tetris.htm
Einfach draufklicken und den Play und OK Knopf drücken und schon geht der Spaß los! ^_^
Pfeil nach Oben: Position des Steinchens ändern bzw. es drehen.
Pfeil nach Unten: Schneller herunterfallen lassen.
Links & Rechts: Richtungswehcsel in jeweilige Richtung.
Damit viel Spaß an meine Mutter xD

Montag, 8. Oktober 2007

Die schönsten Seiten…

…Lüchows wurden am Sonntag den 7. Oktober 2007 auf dem Marktplatz das erste Mal der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nachdem diese sich zum Vorzugspreis von 40€ einen Buchcoupon gekauft haben um diesen gegen diese Seiten einzutauschen. Die Rede ist von der Fotoaktion zum 850. Geburtstag unserer „Stadt“ im Jahre 2008. Die Projektidee wurde den Lüchowern am 18.11.2005 vorgestellt und von diesem Zeitpunkt an reiste eine Fotografin durch den ganzen Landkreis um so viele Bewohner wie möglich als Motiv für die Fotos abzulichten welche das Buch füllen sollten.
Das Ziel war es ein Zeitdokument zu schaffen, welches die Generationen dokumentiert die im Landkreis Lüchow/Dannenberg leben. Verbindend damit wollte man einen Rekord auf die Beine stellen bzw. einen Rekord brechen, denn eine italienische Kleinstadt lieferte das Vorbild und die Idee. Diese italienische Kleinstadt schaffte es, 5000 seiner Bewohner abzulichten und in dem Buch zu bannen. Diese zahl diente als Referenz und so machten sich die Lüchower daran diesen %Rekord zu überbieten und es wurde geschafft! In „Lüchows schönste Seiten“ sind abschließend rund 8000 Lüchower und Ortsteilbewohner abgebildet.
So herrschte auf dem Marktplatz gestern allgemein eine (vor)freudige Stimmung als man auf die „LKWs“ mit den Büchern wartete. Währenddessen bot der Initiator der Aktion eine kleine Bühnenschau in der er noch einmal resümierte und Bilder des italienischen Vorbildes präsentierte. Musikalische Unterhaltung bot ein kleine „Orchester“ bestehend aus durchschnittlich 14 jährigen Mädchen und Jungen die irgendetwas mir unbekanntes Spielten. Die Info meiner Mutter das diese Gruppierung auch in der Kirche spielte erklärte einiges. Wobei die Musik nicht allzu schlimm war sonder wirklich noch erträglich, da mir normalerweise Kirchenlieder im Instrumental auch recht gut gefallen. Nuja zurück zu den Bildern, denn von denen sah man auf der leinwand zu Tageszeiten recht wenig, da die Sonne an diesem Tag doch recht freundlich auf uns herab blickte. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen erschienen einem die Lüchower ungewohnt freundlich, denn wir (meine Mutter und ich) hatten ein kleines Mädchen im Schlepptau und dieses hatte recht dreckige Ablagerungen unter den Fingernägeln sowie eine nass gepinkelte Hose an, weshalb der Anblick evtl. etwas ärmlich erschien. Es war schon peinlich berührend wie dem Mädel erst eine halbe Waffel geschenkt wurde und kurze Zeit später eine andere Mutter stehen blieb und ihre Pommes mit dem Mädel teilte. Zu guter letzt kam noch einmal die nette Dame die die Waffel teilte vorbei und teilte auch noch ihr Eis. Ich war über diese nette Geste doch recht überrascht und meine Mutter meinte nur: „Die ist nicht von hier“ Lüchower sind nie so nett.“ Dem stimme ich doch eigentlich zu aber die Ungewissheit über die Herkunft der Dame lässt mich daran zweifeln. Dieses verhalten mag auch nur partiell in der anherrschenden Situation aufgetreten sein und verflog mit dessen Ende wieder … aber eigentlich auch wurscht, allerdings doch ziemlich verblüffend. Sollte an dem Zitat „Der Mensch ist edel, hilfreich und gut“ doch etwas dran sein? Wenn auch nur ein bisschen?

Den Abschluss diese Veranstaltung bildete das kollektive „Buch hochhalten für Foto“ Prozedere, denn jeder Erwerber des Buches wurde angehalten das Buch doch einmal über seinen Kopf zu heben, damit man bei dieser Gelegenheit einmal die größte Buchlandschaft des Landes fotografieren könne. Nachdem dann vogelperspektivische Bilder dieser Aktion geschossen wurden, war die Veranstaltung auch schon wieder vorbei. Übrigens wurde diese auch vom NDR aufgezeichnet und für die Fans bewegter Bilder machte man sogar noch eine Buch „Welle“ ^_~

Mal gucken wann der Bericht kommt … sicherlich zum nächstjährigen Stadtgeburtstag also ich werde die Augen offen halten! Damit auf Wiederlesen ^_^

P.S.:
Dieses Projekt schaffte es, Aufmerksamkeit in allen deutschen Landen zu erregen. So veröffentlichten mehrere Namenhafte Tages- und Wochenzeitungen Artiekl darüber. Der Artikel vom Hamburger Abendblatt ist unter unten stehendem Link nachlesbar. Den von der Süddeutschen fand' ich auf die Schnelle leider nicht x"D

  • http://www.abendblatt.de/daten/2006/05/20/564927.html
  • http://www.luechow2008850.de/index.html

Freitag, 5. Oktober 2007

Von gelben Hörnchen und…

…und grünen Zentren erzählt dieser Eintrag. Angefangen bei den gelben Hörnchen schildere ich in den folgenden Sätzen wie sie eben diese so machen und wie toll doch ihre Dienstleistung ist. Um die Fragezeichen die evtl. gerade die Gesichter der Leser füllen zu negieren erwähne ich vielleicht erst einmal wen ich mit „gelbe Hörnchen“ meine. Es ist die deutsche Post, welche von mir diesen nüdlichen Nick gekriegt hat. Eigentlich erdachte ich erst „gelbe Pfeifen“ aber am Ende empfand ich „Hörnchen“ doch als passender. Nuja, das Problem lautet wie folgt: Ich brachte die letzten tage ein recht sporadisch verpacktes Paket zur Post um es einem Netzkumpel zu schicken. So weit so gut aber schon die ersten 30 Sekunden aus meinen Händen ließen mich mit sorgvollem Gesicht die Postfiliale verlassen, denn wie das Paket da in das Paketsammeleck geschmissen wurde kann einfach nicht gesund sein. Da dies jedoch für mich nichts allzu neues war habe ich es einfach so hingenommen in dem Wissen, dass der Inhalt nicht so leicht zerbersten kann (was der Postbeamte aber nicht wissen konnte … weshalb dann diese Grobheit?). Ich habe auch schon mit der korrupten Seite der Post Bekanntschaft gemacht die mir meine Pakete geöffnet oder nur halb bestückt zustellte, deshalb hege ich so ein gewisses Misstrauen gegenüber diesem Dienst.

Nichtsdestotrotz gibt es hier keine wirkliche Alternative weshalb ich solche großen Erledigungen immer mit Unbehagen an die Post reiche, da ich dort einfach zu vielen fremden meine Habseligkeiten usw. anvertrauen muss bzw. einfach blindes vertrauen in Bezug auf ordentliche Zustellung und Behandlung des Gutes üben muss. Und bei der an den Tag gelegten Grobheit der meisten hiesigen Postbeamten fällt mir das sehr schwer. Naja, kommen wir zum Hauptthema, denn in den allermeisten Fällen liefert die Post direkt am nächsten Werktag obwohl sie 3 dafür Zeit hätten. Drauf vertraute ich auch dieses Mal und wurde schon unruhig als ich von besagtem Kumpel erfuhr, dass das Paket noch immer nicht da sei. Ich schrieb es von da an schon ab als „verschollen“. Das bestätigte sich am dritten Werktag, denn es kam an diesem bis 15.30 nicht an. Darauf hin regelte ich vielleicht übereilig und übereifrig eine Sache, denn um kurz nach 16 Uhr wurde mir mitgeteilt, dass das Paket endlich seinen Zielort erreicht hätte. Ich hatte die Post noch NIEMALS ihre vollen drei Werktage ausnutzen sehen bzw. hören und so überraschte mich das schon. Aber Ende gut Alles gut.

Zu dem grünen Zentrum, welches auch unter „Landwirtschaftskammer“ bekannt ist. Dort führte mich heute mein Weg um einige Infos einzuholen und schon gleich an der Tür wanderten mir folgende Buchstabenketten über meine Netzhäute: „[…]zur Schließung der Zweigstelle Lüchow[…]“ (was laut Schreiben für 800 Bauern die Beratungs- und Unterstützungs- sowie Anlaufstelle für diverse Angelegenheiten kosten würde) als mir das durch den Kopf ging wollte ich eigentlich gleich umdrehen aber ich ging trotzdem auf gut Glück hinein. Als ich mir erstmal den Plan ansah um in Erfahrung zu bringen wo die Abteilung zu der ich wollte ihre Räume hatte, las ich auch, dass in 15mins Sprechzeitenschluss eintrat und so bemühte ich mich geringfügig um Hackengas. Als ich dann, den anscheinend einzigen Menschen im Gebäude fand, richtete ich meine Belange in Richtung seiner Hörmuscheln. Die Antwort „nee bei uns nicht mehr“ überraschte mich aus oben genannten Gründen nicht mehr aber ich hatte es wenigstens versucht und so zog ich mit halb zufrieden gestelltem Gewissen gen Heim. Somit eine weitere Stelle abgehakt, damit nimmt die Zahl der potentiell möglichen Beschäftigungsgeber ab.
An der Stelle auf Wiederlesen.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Der Geruch von…

…Hygienezitronen erfüllt die Räume „meiner“ Wohnung, denn ich bin gerade fertig geworden mit der Badreinigung. Damit schon mal großen Respekt an die Leute die so was jeden tag beruflich machen müssen. Mir unterliefen massig Anfängerfehler, da ich noch nie so etwas machen musste, ich mich heute aber in der Pflicht sah es zu tun. Also angefangen hab’ ich mit der Lokusschüssel + -brille und um den Würgreiz ein bisschen im Zaum zu halten habe ich mir dazu einfach mal fix die Einweghandschuhe aus einem Erstehilfeköfferchen stibitzt. Diese Aufgabe konnte ich Fehlerfrei absolvieren, denke ich doch xD … Danach stand das Wischen an und ich hatte gleich ein Problem, denn ich fand’ nur mehr Fetzen als Lappen. Nuja, Hauptsache was „stoffiges“ was Saugfähigkeit besitzt dachte ich mir und damit machte ich mich ans Werk. Dieses Werk jedoch setzte sich aus mehreren Puzzleteilen in Form von Staub- und Haarbüscheln zusammen, denn ich hätte vor dem Wischen echt doch einmal durchfegen sollen. So hätte ich auch echt den Dreck wegwischen können anstatt ihn von einer Ecke in die nächste zu wischen. Diese Einsicht kam jedoch recht spät obwohl ich es schon zig Mal von den Eltern gesehen hatte. Mich brachte das Grinsen von dem Propper der auf seiner Flasche einen auf Macker machte echt zu dem Zeitpunkt auf die Palme. Nichtsdestotrotz kam ich um einen zweiten manuell durchgeführten Wischgang nicht herum. Nächstes Mal weiß ich es besser. Allerdings ist nun das Örtchen plus Umgebung annehmbar gereinigt. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich den Flur durchgewischt, was weniger stressig war, da dort nicht soviel Krams auf’m Boden rum lag.

Am Ende dieses eine gute Stunde andauernden „Marathons“ goss ich das Putzwasser natürlich weg und war doch sehr erstaunt wie es sich im Laufe dieser „Sache“ giftgrün färbte. Naja, nu’ ist’s ja weg ^____^

Und mittlerweile ist der hübsch Hygienezitronengeruch auch verflogen was mich doch bissl traurig macht, da nun der „greifbare“ Beweis von meinen taten weg ist. Na gut, sehen tut man es evtl. auch noch ein bisschen und genau deswegen find ich es fast schade jetzt den Lokus zu besuchen, denn ich will den Zustand ja jetzt bisschen länger aufrecht erhalten aber spätestens am WE wenn Vaddern wieder da ist, sieht’s nicht mehr so aus also was soll’s. Da ich nix mehr zu schreiben weiß und der Eintrag ja wieder nicht so ein halber Roman werden soll mache ich jetzt hier Schluss und damit auf Widerlesen! ^_~

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Blog & Life Updates!

Japs, wie der Titel verrät gibt es einige kleine Updates zu melden. Angefangen von den neuen Blogänderungen. So stehen dem werten Leser nun Kostproben einiger Lieblingslieder meinerseits zur Verfügung. Zu finden Rechts im „Menü“ unter Kostproben in dem Last.fm Playlist-Player. Damit schon einmal viel spaß und ich hoffe auf Resonanzen egal ob positiv oder negativ. Des Weiteren sind unmittelbar darunter so genannte Blogicons in Liste zu ersehen, welche zeigen was so meine vorlieben etc sind. Ich denke, kleine Bildchen sagen immer noch mehr als 1000ende Zeichen ^_~

Wie manchem ins Auge gefallen sein dürfte, fehlt die Künstlerkollage. Diese habe ich entfernt, da ich dachte, dass die meisten damit eh nix anfangen können und so schon genug Verlinkungen auf Last.fm aktiv und gelistet sind. Schon vor etwas längerer zeit habe ich das große Bild entfernt und das kleine Darkraibild gegen das große in klein eingetauscht. Wirkt weniger aufdringlich, wie ich meine. Soviel zu den Blogupdates.

Zu meiner Person hat sich insbesondere in den letzten tagen viel getan, so habe ich heute meinen neuen Personalausweis beantragt (der mir 8€ aus dem Geldbeutel brennt) sowie endlich den Mangarückstand aufgeholt. Wobei eine Serie erstmal wieder auf „hiatus“ gesetzt wurde und ich mir die in geraumer Zeit nachkaufe. Zusätzlich habe ich gerade erfahren, dass es wahrscheinlich keinen zweiten Sammelschuber für die „School Rumble“-DVDs geben wird und somit 4 der 8 DVDs in einem Schuber verweilen dürfen und die letzten 7 einfach so lose im Regal fleddern. War aber nicht anders zu erwarten bei Tokyopop. Mit dem verein stehe ich eh schon geraume Zeit auf Kriegsfuß. Ich habe es sogar schon so weit geschafft, dass ich vom Verlagsleiter persönlich beschimpft und beleidigt wurde … spricht sehr für den Verlag ^_^ weitere Geschichten dazu auf Nachfrage. Naja … mehr zu diesem Thema dann erstmal nicht mehr.

Eine freudige Nachricht heute war, dass unsere Katze endlich gejungt hat und somit 4 Katzen“kinder“ das Licht der Welt erahnten (da noch Augen zu) und somit eher das erste mal selbst atmeten. Zum Thema Kinder … schon schlimm wenn eine Mutter nicht erkennt, dass ihre 2 jährige Tochter mehr als schlecht für ihr alter spricht und Gleichgewichtsstörungen hat … das Kind tut mir fast Leid, dass es wohl mit einem Ohrenleiden erstmal vor sich hin leben muss.

Jedenfalls ist nun auch mein Giro-Teen ausgelaufen, da ich demnächst 21 Lenze zähle und deshalb musste ich auf Giro-Easy umschreiben lassen … aber ändert sich ja derweil nicht viel, außer das ich nun Onlinebanking betreiben kann xD
Mehr würde mir erstmal nicht einfallen und damit zurück zum Zwischennetz und auf Wiederlesen!

P.S.:
Mein Bruder hat nach meinem Vorbild auch einen Blog gestartet ... wer schulische Abenteuer oder anderweitige spannende Geschichten aus dem Leben eines Schattengebräunten, Rock hörenden und launischem Jugendlichen lesen möchte, der möge folgende URL einmal besuchen:
http://qs-aussenwelt.blogspot.com/

Montag, 1. Oktober 2007

Das nostalgische Gefühl…

…welches ich heute spürte als ich nach ewig langer Zeit mal wieder einigen Verpflichtungen nachkommen musste. Nun möchte ich von diesen, meinen, heutigen Tätigkeiten berichten und zwar ich chronologischer Folge ^__^

Der tag begann für mich heute effektiv um 10 Uhr und 53 Minuten. Das Haus verließ ich um 11 Uhr und 49 Minuten um den ersten Gang des Tages, welcher Richtung Getränkemarkt führte um bissl Pfand loszuwerden. Unmittelbar danach verschlug es mich zur lokalen Postfiliale um ein Paket auf Reisen zu schicken. Dort der erste Dämpfer, denn die Post war ungewöhnlich voll und es kamen immer mehr Leute die ihre zum teil riesigen Pakete loswerden wollten. Überhaupt war die Stadt recht gut gefüllt und auf der Hauptstraße herrschte „Stop & Go“. Nun ja, als ich nach 15 Minuten Schlangestehen endlich das Paket los war führte mich mein Weg zur Buchhandlung um das vorbestellte 850 Jahre Jubiläumsbuch unserer Stadt mit Namen „Lüchows schönste Seiten“ zu bezahlen. Übrigens ein „Photobook“ indem jeder Bewohner des Städtchens die Möglichkeit hatte zu erscheinen. Gilt auch gleichzeitig als Weltrekordversuch. Wer mehr wissen möchte googelt oder fragt ^_~
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich 2 Manga bestellt. Mit Abschluss dieser Prozedur wechselte ich einmal die Straßenseite und betrat zum ersten mal in meinem Leben den hiesigen „Fotoshop“ um mir neue Passbilder machen zu lassen, da ich meinen Personalausweis erneuern muss. Dazu gleich das nächste, mit den Passbildern in der Tasche ging ich ins Einwohnermeldeamt um eben den neuen Personalausweis zu beantragen. Dort wurde mir jedenfalls gesagt, nachdem ich auf dem Flur 10 Minuten warten musste und dort 2 Kinder echt mal übelst nervten (obwohl ich sonst nix gegen Kinderlärm habe … aber so penetrant ist echt böse), dass ich noch einmal meine Geburtsurkunde vorlegen müsse obwohl ich meinen ersten Ausweis im selben Amt erhalten habe. Heil der Bürokratie. Jedenfalls hatte ich die natürlich nicht dabei weshalb ich das Morgen fortsetzen muss. Zur Info: Das Ganze kostet 8€ und würde 3 Wochen dauern … lustige Sache sowieso, denn warum kostet der Pass der mir meine Staatsangehörigkeit bescheinigt und somit vom Staat verlangt wird MIR Geld? Ach, irgendeinen komischen Grund wird’s haben xD
Als ich dann so um knapp 20 Minuten nach 1 mittags zuhause war, rief mich auch bald meine Mutter an um zu frühstücken. Da dachte ich mir: „hey kuhl, dann kann ich danach gleich wieder zum Amt um den scheiß nach der Mittagspause dort zu beenden“ jedoch Pustekuchen, denn der verein hat nur bis halb 1 Sprechstunde … <_<
Wieder daheim angekommen rief ich die Sparkasse an, da diese mich anschrieb um mir mitzuteilen, dass mit Beendigung meines 21. Lebensjahres das Kostenlose Girokonto nicht mehr kostenlos sein würde und ich mich wegen einer Umschreibung mal melden solle. Der Termin ist auch morgen. Also morgen noch bissl was tun und dann erstmal nix mehr zu was mich die Gesellschaft drängt bzw. der Staat verlangt. In dem Sinne, aus Wiederlesen!